Christlich Soziale Union
"WeibsBilder" gefragt
NEUMARKT. Ein Wettbewerb der CSU im Bayerischen Landtag soll auch Künstlerinnen im Landkreis Neumarkt fördern.
Die CSU-Landtagsfraktion veranstaltet vom 3. bis 28. Juli im Foyer des Nordbaus des Bayerischen Landtags eine Ausstellung mit dem Titel "WeibsBilder". Künstlerinnen aus dem Freistaat Bayern sind eingeladen, Kunstwerke einzureichen, die das veränderte Bild der Frau in der Gesellschaft zum Ausdruck bringen.
Für die Ausstellung können sich im Freistaat Bayern lebende Künstlerinnen mit Werken aus den Bereichen Plastik, Foto, Grafik oder Gemälde bis zum 31. Mai 2007 bewerben bei: CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Ulrike Grzimek, Max-Planck-Str. 1, 81675 München. Die Teilnehmerinnen können sich nur mit je einer Arbeit am Wettbewerb beteiligen. Die Wettbewerbsarbeiten müssen von den Teilnehmerinnen selbst entworfen und ausgeführt sein. Die Arbeiten sollen mit Hilfe von digitalen Bilddateien, begleitenden schriftlichen Erläuterungen und einem Lebenslauf der Künstlerin eingereicht werden. Weiter Informationen zu der Ausstellung gibt es auf der Homepage
www.csu-landtag.de oder bei der Kreisvorsitzenden der CSU Frauen-Union, Ulrike Rödl.
Bewertet werden die Werke von einer fachkundigen Jury, die auch entscheidet, welche Arbeiten in der Ausstellung gezeigt werden. Die beste Arbeit wird bei der Vernissage am 3. Juli mit einem Preis in Höhe von 3.000 Euro prämiert.
Entstanden ist die Idee einer Kunstschau auf einem Treffen der CSU-Arbeitsgruppe Frauen mit Künstlerinnen aus Bayern. Das damalige Gespräch habe gezeigt, dass viele Künstlerinnen Schwierigkeiten hätten, auf Ausstellungen präsent zu sein. Die CSU wolle einen Beitrag leisten, um weniger prominenten Künstlerinnen eine Plattform für ihre Leistungen zu bieten und eine Verbindung zwischen Politik und Kunst aufzuzeigen.
18.04.07
Richtig (ver)erben
NEUMARKT. Notar Michael Leitenstorfer spricht bei CSU und CSA über Risiken bei der Vermögensnachfolge.
Über die Vererbung des eigenen Vermögens spricht man nicht gerne; manche denken auch nur ungern darüber nach. Trotzdem sollte jeder rechtzeitig überlegen, ob und in welcher Weise Bestimmungen über das Vermögen für den Fall des Todes getroffen werden sollen. Je eher man sich damit befasst, desto nüchterner und klarer kann man sich hierüber ein Urteil bilden.
Wenn man diese Überlegungen nicht angestellt hat und auch kein Testament errichtet hat, so birgt möglicherweise das Gesetz Überraschungen, mit denen weder die Erben noch der Erblasser, also der Verstorbene, gerechnet haben. Es kann dazu führen, dass Personen das überwiegende oder möglicherweise auch gesamte Vermögen erhalten, obwohl dies nicht dem eigenen Willen entspricht.
Um solche Überraschungen und möglichst Streit zu vermeiden, ist es sinnvoll, sich bereits rechtzeitig zu Lebzeiten Gedanken über die Erbfolge zu machen. Durch die Errichtung eines Testamentes besteht die Möglichkeit, auf die Erbfolge Einfluss zu nehmen.
Auf Einladung der CSU-Altenhof-Kohlenbrunnermühle, der CSU-Stadtsüden und der CSA spricht der Neumarkter Notar Michael Leitenstorfer zum Thema "Richtig erben und vererben - Risiken bei der Vermögensnachfolge vermeiden". Der Vortag mit anschließender Diskussion findet am Montag, 23. April, um 19 Uhr im Johanneszentrum statt. Gäste sind willkommen.
16.04.07
Vizepräsidentin spricht
Die Vizepräsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Stamm,
mit ihrem Gatten und mit Volksfestreferent MdL Herbert Fischer
bei einem früheren Besuch in Neumarkt.
Foto: Archiv/Zwick
NEUMARKT. Der CSU-Ortsverband Woffenbach und die Junge Union Neumarkt veranstalten am Donnerstag um 19 Uhr im Gasthaus "Zur Au" in Woffenbach einen Politischen Dämmerschoppen mit der stellvertretenden Landtagspräsidentin MdL Barbara Stamm.
Unter dem Motto "Stark in den Kommunen, stark in Bayern" wird die CSU-Politikerin auf die besondere Rolle der Kommunalpolitik für die Landespolitik eingehen. Außerdem wird Stamm über die zukünftigen Herausforderungen der Landespolitik berichten.
Nach ihrer Ausbildung zur Erzieherin war Stamm bis 1970 im erlernten Beruf und hauptamtlich in der Jugendarbeit der Diözese Würzburg tätig. Seit 1969 ist sie Mitglied der CSU und war für diese von 1972 bis 1987 im Stadtrat ihrer Heimatstadt Würzburg tätig. 1976 wurde Stamm in den Bayerischen Landtag gewählt.
Bereits 1978 wurde Barbara Stamm Mitglied im Fraktionsvorstand der CSU-Landtagsfraktion. Von September 1987 bis Oktober 1994 war sie als Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit tätig. Seit Oktober 1993 ist sie außerdem stellvertretende Parteivorsitzende der CSU.
1994 wurde sie Staatsministerin im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit. Nach ihrem Ausscheiden aus dem Ministeramt im Jahr 2001 wurde sie 2003 zur stellvertretenden Landtagspräsidentin gewählt. Barbara Stamm ist zudem Vorsitzende der Lebenshilfe in Bayern.
18.04.07