Christlich Soziale Union
Sonntags-Brunch geplant
NEUMARKT. Die Frauen-Union will alle politisch aktiven Frauen im Landkreis zu einem Sonntags-Brunch einladen.
Unter Leitung der neu gewählten Kreisvorsitzenden Ulrike Rödl traf sich der Kreisvorstand zu seiner kostituierenden Vorstandssitzung und erarbeitete Themenschwerpunkte für das kommende Jahr.
Gut eingeführte Veranstaltungen weiterführen und neue Aspekte zulassen - so wollte man das Ergebnis der konzeptionellen Arbeit zusammenfassen.
Aktuelle sachpolitische Themen sollen bei regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen erörtert werden. Folgende Aktivitäten sind geplant:
- Podiumsdiskussion zum Thema "Neue Armut in unserem Land"
- Wertschätzung und Integration durch Begegnung mit Muslimen
- Exkursion zum Kernkraftwerk "Isar" mit anschließender Besichtigung von Landshut
- Fachvortag über Frauenkrankheiten
- Gesprächsrunden in den einzelnen Landkreisgemeinden und vieles mehr.
Um Synergieeffekte speziell bei frauenpolitischen Themen noch besser zu nutzen, wurde auch über eine Zusammenarbeit mit den einzelnen Ortsverbänden der CSU nachgedacht.
Die Frauen-Union wolle eine engagierte, ambitionierte und lebendige Arbeitsgemeinschaft innerhalb der CSU im Landkreis Neumarkt bleiben, hieß es. Deshalb will man die derzeit politisch schon aktiven Frauen auf Landkreisebene zum Gedankenaustausch in einer lockeren Gesprächsrunde mit Fachpolitikerinnen zum Sonntags-Brunch einladen. "Wir möchten Frauen aller Altersgruppen und Bevölkerungsschichten, Frauen in allen Lebenssituationen noch vermehrter ansprechen. Gerade darin sehe ich eine enorme politische Kraft, die wir gemeinsam nutzen sollten", so Kreisvorsitzende Ulrike Rödl.
12.04.07
Füracker spricht
NEUMARKT. Der mutmaßliche CSU-Direktkandidat für die Landtagswahlen 2008, Kreisvorsitzender Albert Füracker, spricht beim "Politischen Frühschoppen" in Holzheim.
Die Veranstaltung findet am Sonntag um 10 Uhr im Sportheim des FC Holzheim statt. Füracker spricht dort auf Einladung der CSU-Ortsverbände Holzheim und Altenhof-Kohlenbrunnermühle. Die Gesamtbevölkerung ist eingeladen.
Der stellvertretende Landrat Albert Füracker ist seit 2005 Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Neumarkt. Darüber hinaus wurde der Lupburger in die Grundsatzkommission berufen, um als "Mann der Basis" das Grundsatzprogramm der CSU mitzugestalten.
Wie mehrmals berichtet will
Staatssekretär Hans Spitzner bei der Landtagswahl 2008 zugunsten von Albert Füracker auf sein Direktmandat verzichten.
09.04.07
"Bagger statt Infos"
NEUMARKT. Die Woffenbacher CSU prangert mangelnde Offenheit und Transparenz im Neumarkter Rathaus an.
Die Informationspolitik der Stadt bezüglich der beschlossenen Sanierungsmaßnahmen der Schloßstraße in Woffenbach weise "erhebliche Defizite auf", heißt es in der Pressmitteilung. Die Anwohner der Schloßstraße würden sich über die Informations-"Salamitaktik" der Verantwortlichen der Stadt beschweren, erklärt der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Woffenbach, Maximilian Federhofer.
Im Oberbürgermeisterwahlkampf sei der CSU-Fraktion und dem damaligen Oberbürgermeister Alois Karl mangelnde Transparenz in ihrer Arbeit vorgeworfen worden. Die derzeitige Informationspolitik hätte sich "die CSU aus Respekt dem Bürger gegenüber jedoch niemals erlaubt", sagte Federhofer. Oberbürgermeister Thomas Thumann lasse "weder Offenheit noch Transparenz" den Bürgern gegenüber erkennen. Im Augenblick werde vielmehr nach dem Prinzip verfahren, die Anwohner zwar bezahlen zu lassen, jedoch bei den Informationen zu sparen.
Bereits im Herbst des vergangenen Jahres habe der CSU-Ortsverband die Stadt aufgefordert, die Bürger im Vorfeld der Sanierungsmaßnahmen zu einer Bürgerversammlung einzuladen. Mitte Februar diesen Jahres gab die CSU-Woffenbach Verbesserungsvorschläge bezüglich der Sanierungsarbeiten an die Stadt. Anschließend habe der CSU-Ortsverband die Anwohner in einem Informationsschreiben über die anstehende Entscheidung im Stadtrat aufgeklärt.
"Spätestens der Andrang bei der Stadtratssitzung am 1. März hätte Oberbürgermeister Thomas Thumann aufrütteln müssen, die Bürger nun besser zu informieren", betonte der CSU-Ortsvorsitzende. Doch statt die Bürger "nun endlich in der gebotenen Weise aufzuklären", seien zunächst die Bagger für die Vorarbeiten angerollt. Auf erneute Nachfrage des CSU-Ortsverbandes durch CSU-Stadtrat Herbert Fischer wurde, nun knapp zwei Monate später, der 26. April in Aussicht für eine Bürgerversammlung gestellt.
Derzeit beschränke sich der Informationsfluss laut Federhofer nur auf Eigeninitiative der Anwohner selbst. Durch Telefonate könnten diese einen ungefähren Wert der zu erwartenden Kosten erfragen. "Die Woffenbacher begrüßen die Sanierung der Schloßstraße, die durch den eklatant schlechten Zustand mehr als notwendig ist. Diese Akzeptanz fördert jedoch die derzeitige Informationspolitik in keiner Weise", erklärte Maximilian Federhofer. Die Bürger seien bereit, ihren Teil zu leisten, jedoch hätten diese ein Recht darauf, über die Kosten und die noch offenen Fragen endlich aufgeklärt zu werden.
05.04.07