Christlich Soziale Union

"Nachfrage ist groß"


CSU-Ortsverband Stadtsüden und Stadtratsfraktion besichtigten die Wohnbauanlage.

NEUMARKT. Der CSU-Ortsverband Stadtsüden und die Stadtratsfraktion besichtigten die Wohnbauanlage Schönwerthgarten.

Ziel des Projekts, so Fraktionsvorsitzender Ferdinand Ernst, seien "von Anfang an günstige Eigenheime für junge Familien" gewesen. Man wolle damit Familien stärken. Im Rahmen der Initiative "Neumarkt - die familienfreundliche Stadt" hat die Stadt ein Förderprogramm aufgelegt, erläuterte CSU-Ortsvorsitzende Ursula Seitz. 10.000 Euro Zuschuss je Kind unter 14 Jahren erhalten die Eltern beim Kauf eines Hauses im Schönwerthgarten.

Unterstützt werde die Familienfreundlichkeit durch den Ausbau der Schönwerthstraße in diesem Bereich als Spielstraße. Ferdinand Ernst unterstrich, dass das Konzept bereits greife. Er berichtete von Familien, die sich bei der Entscheidung zwischen einem Kauf im Schönwerthgarten oder einem Bau im Umland für Neumarkt entschieden hätten. Insbesondere die kurzen Wege in der Stadt und die guten Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten hätten den Ausschlag für Neumarkt gegeben. Teilweise könnte auf ein zweites Auto verzichtet werden.

"Bereits 65 Prozent des ersten Bauabschnittes sind verkauft", wusste Willi Kirsch von der Immobilienfirma zu berichten, der von der Baufirma Bögl mit der Vermarktung der Häuser beauftragt ist. Jürgen Kotzbauer, Pressesprecher der Firma Bögl, verwies auf das langfristige Invest: durch Einsatz von Niedrigenergietechnik würde der Energieverbrauch und damit die Nebenkosten eingedämmt.

Am Sonntag ist die Bevölkerung im Rahmen eines Tags der offenen Tür von 13 bis 16 Uhr zur Besichtigung der Häuser, die teilweise bereits kurz vor dem Bezug stehen, eingeladen.
06.12.06

"Nicht überteuert"


Etwa 40 Gäste nahmen an der Besichtigung des Seniorenheimes teil.

NEUMARKT. Die Neumarkter CSU besichtigt ausgiebig das neue Seniorenheim am "Tiroler Hof".

Das Seniorenheim ist nach Aussage des Heimleiters "nicht überteuert". "Trotz anders lautender Gerüchte" würden sich dort die Preise für einen Pflegeplatz im Mittelfeld aller Neumarkter Seniorenheime bewegen. Dies stellte Heimleiter Benedikt Sedlmeier bei der Besichtigung der CSU-Ortsverbände Altenhof-Kohlenbrunnermühle, Höhenberg und Mühlen klar.

Bei einem Rundgang erklärte Sedlmeier den Gästen das Gebäude und seine Einrichtungen im Detail. Das im Oktober 2006 neu eröffnete Senioren- und Pflegeheim "Haus am Tiroler Hof" liegt am grünen Stadtrand von Neumarkt, direkt neben dem ehemaligen Landesgartenschaugelände. Das Seniorenwohn- und Pflegeheim bietet in hellen und großzügigen Räumen älteren Menschen ein neues Zuhause und verfügt über insgesamt 80 Plätze in 64 Einzel- und acht Doppelzimmern. Unter dem gleichen Dach befinden sich 24 seniorengerechte und barrierefreie Wohnungen für betreutes Wohnen.

Im Anschluss an den Rundgang wurde in der Cafeteria des Seniorenwohnheims mit den Stadträten Ferdinand Ernst, Willi Gebhard, Ludwig Segerer und Ursula Seitz über die Seniorenpolitik diskutiert. Dr. Heinz Sperber bedankte sich im Namen der zahlreich erschienenen Gäste bei Heimleiter Benedikt Sedlmeier für die Führung.
06.12.06

"Investieren statt blockieren"

NEUMARKT. Als "erwartungsgemäß" bezeichnete die CSU-Stadtratsfraktion das zustimmende Votum der Rechtsaufsichtsbehörde zum Verkauf der früheren Expresswerke.

Die Stadt Neumarkt hatte eine große Fläche des Grundstücks an der Ingolstädter Straße verkauft. Der private Käufer will dort unter anderem ein Museum für Maybachfahrzeuge betreiben. FLitZ hatte den Kaufpreis von der Rechtsaufsichtsbehörde überprüfen lassen.

"Mit großer Mehrheit", so der Vorsitzende der CSU-Fraktion Ferdinand Ernst, habe der Stadtrat seinerzeit dem Kaufvertrag zugestimmt. "Der Presse" (neumarktonline vom 1.12.2006) habe man entnommen, dass die Rechtsaufsicht den Kaufvertrag mittlerweile offensichtlich gebilligt habe. Man sei darüber sehr erfreut - habe man doch nichts anderes erwartet. Dies bestätige, dass der Stadtratsbeschluss richtig war.

FLitZ habe mit dem Anruf der Rechtsaufsicht die Umsetzung des bereits vor Monaten beschlossenen Kaufvertrages und damit die Investition verzögert. Dies sei "zum Schaden der Stadt und des Investors", heißt es in der Erklärung der CSU. Die Stadt erhalte die Kaufpreiszahlung dadurch später. Für den Investor verzögere sich das Bauvorhaben und damit der Fertigstellungstermin. Zusätzliche Probleme könnten entstehen, wenn in der Folge der Bau nicht mehr rechtzeitig winterfest gemacht werden könne.

Mit der Entscheidung sei "erneut" eine von FLitZ angestrengte Einwändung abgeschmettert worden.

"Gestalten statt verwalten - investieren statt blockieren", müsse die Devise sein, so die CSU-Fraktion. Die Ingostädter Straße sei ein Eingangstor zur Stadt. Man freue sich, wenn hier mit einem Museum ein attraktives Bauwerk entstehe und gleichzeitig ein Industriedenkmal für Neumarkt erhalten werde.
03.12.06


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ISSN 1614-2853
23. Jahrgang