
Europaabgeordneter Albert Deß
Mehr Mittel
NEUMARKT. MdEP Albert Deß begrüßt die zusätzlichen Mittel für die ländliche Entwicklung im Jahr 2006.
Deutschland erhält 54 Millionen Euro zusätzliche EU-Mitteln für die ländliche Entwicklung. Damit stehen für 2006 insgesamt 1.611 Millionen Euro EU-Mittel für die Entwicklung des ländlichen Raumes zur Verfügung, teilte Deß mit.
Deutschland profitiere davon, dass andere Mitgliedsstaaten die ihnen zur Verfügung stehenden EU-Mittel nicht ausschöpfen könnten. Meist seien es fehlende Kofinanzierungsmittel, die einzelne Mitgliedsstaaten nicht aufbringen könnten. Dank der gezielten Umsetzung der Fördermöglichkeiten durch die Bundesländer wurde für Deutschland ein sehr hoher Mittelbedarf für die ländliche Entwicklung anerkannt, schreibt Deß.
Albert Deß begrüßt dieses Vorgehen. Er werde sich dafür einsetzen, dass einmal eingeplante EU-Fördermittel immer zweckgebunden in den EU-Mitgliedsstaaten verwendet würden.
Für die nächste Finanzperiode 2007 - 2013 soll erreicht werden, dass nicht verbrauchte Haushaltsmittel auf das nächste Haushaltsjahr übertragen werden. Diese Mittel können dann mit Zustimmung des EU-Parlaments für sinnvolle Projekte im ländlichen Raum eingesetzt werden.
31.03.06
Nach Brüssel
NEUMARKT. Für eine politische Informationsfahrt nach Brüssel sind noch Plätze frei.
Der Europaabgeordnete Albert Deß lädt vom 3. bis 6. Mai 06 zu der Informationsfahrt ein.
Für diese Fahrt sind noch
einige Plätze frei. Anmeldung und weitere Informationen unter Telefon
09181/22641
30.03.06
Bürokratie abbauen
NEUMARKT. Die EU-Agrarkommissarin sucht in einem Brief an MdEP Albert Deß den Schulterschluss beim Bürokratieabbau.
Mariann Fischer Boel versicherte in einem Schreiben an Deß, dass sie sich uneingeschränkt für die Vereinfachung und für den Abbau bürokratischer Hürden einsetzen wird. "Über diese konkrete Aussage freue ich mich sehr, zeigt sie doch, dass es wichtig ist, kontinuierlich auf den Abbau unnötiger und überzogener Vorschriften hinzuweisen", so Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der CSU-Europagruppe.
Bereits im Februar erklärte die Agrarkommissarin, dass die
Cross Compliance auf Primärerzeugnisse begrenzt wird und kündigte dazu die Ausarbeitung eines Leitfadens an. Darin werden die Hygienebestimmungen, die die Landwirte einhalten müssen, damit ihre Prämien nicht im Rahmen der
Cross-Compliance-Regelung gekürzt werden, genau erläutert.
Albert Deß: "Kontrollen sind notwendig, damit EU-Gelder den Vorschriften entsprechend verwendet werden und Missbrauch aufgedeckt wird. Sie dürfen aber nicht dazu führen, dass Landwirte schikaniert werden und die Landwirtschaft insgesamt in ihrer Wettbewerbsfähigkeit eingeschränkt wird."
Auch das bayerische Kabinett hat mit der Kommissarin über einen zügigen und effektiven Abbau von Bürokratie in der Landwirtschaft beraten. Ministerpräsident Edmund Stoiber ist sich mit der Kommissarin einig, dass die EU-Vorgaben auf ihre Notwendigkeit und Praxistauglichkeit hin überprüft werden müssen. Die EU-Kommissarin kündigte außerdem an, das "
Cross-Compliance-System" unter deutscher Ratspräsidentschaft im Jahr 2007 umfassend zu prüfen und zu vereinfachen. "Mit Landwirtschaftsminister Horst Seehofer," so Albert Deß, "haben wir dort einen kompetenten und fachkundigen Verhandlungsführer."
Albert Deß sieht gute Chancen, dass in einer gemeinsamen Aktion von Brüssel, Berlin und Bayern eine Regelung für eine praxisgerechte Umsetzung der Vorschriften gefunden wird. In ihrem Schreiben an Albert Deß versichert die Agrarkommissarin, dass sie in dieser Angelegenheit auch weiterhin mit ihm konstruktiv zusammenarbeiten will.
30.03.06