Europaabgeordneter Albert Deß

EU-weit geschützt

NEUMARKT. "Der Schutz für Lebensmittel mit geographischer Herkunftsangabe wird weiter verbessert. Das Europaparlament hat sich eindeutig gegen eine Irreführung der Verbraucher durch auswärtige Hersteller ausgesprochen", so Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der CSU-Europagruppe.

So gewährleistet das EU-Recht, dass beispielsweise das weltweit hohe Ansehen bayerischer Erzeugnisse nicht durch ausländische Fabrikanten zweckentfremdet wird. Seit 1992 können Ursprungsbezeichnungen bei Lebensmitteln und Agrarprodukten, wie z.B. Nürnberger Lebkuchen oder Bayerisches Bier, EU-weit geschützt werden.

Die Lebensmittelkennzeichnung ist EU-weit schon ein gutes Stück vorangekommen. "Bei Frühstückseiern kann der Verbraucher schon heute die Herkunft seiner Ware leicht nachvollziehen", erläutert Albert Deß. Wirksamer Verbraucherschutz müsse weiterentwickelt, verbessert und im gemeinsamen europäischen Markt auf EU-Ebene geregelt werden, so der Agrarpolitiker Albert Deß abschließend.
17.03.06

Noch Plätze frei

NEUMARKT. Zu einer politischen Bildungsfahrt nach Straßburg sind noch einige Plätze frei.

Die Fahrt findet vom 6. bis 8. April statt.
Anmeldungen sind im Büro Deß, Weinberger Straße 18, in Neumarkt möglich, Telefon 09181/22641
13.03.06

"Bezahlbare Energie"

NEUMARKT. "Wir brauchen dringend wieder bezahlbare Energiepreise ", so Albert Deß. Der agrarpolitische Sprecher der CSU-Europagruppe forderte die EU-Kommission auf, sich konsequent für mehr Wettbewerb auf den Energiemärkten einzusetzen.

Nur mit bezahlbarer Energie ließen sich die Ziele der Lissabon-Strategie, mehr Arbeit und Beschäftigung, verwirklichen. Vorhandene Regelungen zur Energieeffizienz müssten gestrafft und auf das absolut notwendige Maß reduziert werden. Neue Vorgaben für die Energiebranche und die Landwirtschaft als Erzeuger erneuerbarer Energien seien überflüssig und schädlich für die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Die EU-Energiepolitik muss einen "ideologiefreien" Energiemix verwirklichen und Potentiale zum Energiesparen nutzen. Irrwege bei den regenerativen Energien, wie Dauersubventionen, sind zu vermeiden.

Auch Albert Deß spricht sich für die Senkung des CO2-Ausstoßes aus. "Mit der Verfeuerung von Biomasse zu Heizzwecken und der Direkteinspeisung von Biogas ins Erdgasnetz kann die Landwirtschaft einen wirtschaftlich sehr sinnvollen Beitrag zur CO2-Vermeidung leisten", so der EU-Agrarpolitiker abschließend.
09.03.06


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ISSN 1614-2853
23. Jahrgang