
Europaabgeordneter Albert Deß
MdEP Deß besucht
NEUMARKT. Der JU-Kreisverband besuchte bei einer Bildungsfahrt das Europäische Parlament in Straßburg.
Seit einigen Jahren organisiert die Junge Union unter der Leitung von Kreisvorsitzendem Jochen Zehender mehrtägige Fahrten in die politischen Städte Deutschlands und nun auch Europas. "Damit soll den jungen Leuten ein Einblick in politische Abläufe und Hintergründe gegeben werden", so Zehender. In den politischen Zentren werden immer die Parlamente und Regierungseinrichtungen besucht, aber auch Diskussionen mit den Politikern vor Ort geführt.
Dieses Mal wagte sich die junge Gruppe auf Einladung des Europaabgeordneten Albert Deß auf europäisches Pflaster. Auf dem Programm standen neben der Besichtigung des Europäischen Parlaments auch die Sehenswürdigkeiten der Stadt und des angrenzenden Elsass.
Die Teilnehmer durften im bekannten ovalen Sitzungssaal des Parlamentsgebäudes sogar am Platz von Albert Deß sitzen, bevor es zum Mittagessen in die Parlamentskantine ging.
Nach den interessanten Informationen rund um die EU bekamen die Jungpolitiker auch einen Einblick in die Kunst der badischen Winzer, welche sie anschließend bei einer Weinprobe testen konnten.
05.01.06
Zur Grünen Woche
NEUMARKT. Für die Fahrt zur
Grünen Woche sind kurzfristig noch vier Plätze frei geworden.
Die Fahrt mit Besuch des Reichstages und
Stadtrundfahrt in Berlin ist vom 15. bis 17. Januar geplant.
Interessenten können sich anmelden im CSU-Europabüro
Albert Deß, Weinbergerstraße 18, 92318 Neumarkt, Telefon 09181 22641.
04.01.06
Gefährliche Schwalben ?
NEUMARKT. "Die seit 1. Januar 2006 geltende EU-Futtermittelhygiene-Verordnung muss praxistauglicher werden", so Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der CSU-Europagruppe im Europäischen Parlament. Er unterstützt damit die Forderung von Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer.
Die Vorschriften seien in der landwirtschaftlichen Praxis nicht umsetzbar, weshalb auch von Seiten der Landwirte massiver Widerstand komme. Besonders bei Getreidelagern und in der modernen Milchviehhaltung mit tierfreundlichen Offenställen werde etwa der Aufenthalt von Schwalben nicht zu vermeiden sein. Die EU sieht durch die Vögel die Hygiene von Futtermittel und Milch gefährdet.
Albert Deß: "Nicht die Schwalben, die sich seit Jahrtausenden in der Nähe des Menschen aufhalten, sind eine Bedrohung, sondern eine EU-Verordnungswut, bei der alle Beteiligten jeglichen Sachverstand verloren haben. Ich fordere die EU-Kommission und Agrarkommissarin Fischer Boel zum sofortigen Handeln auf."
Ohne Anpassungen bei dieser EU-Verordnung würden viele Betriebe gezwungen sein, aus der Lebensmittelerzeugung auszusteigen. Langfristig gesehen würden solch "unsinnige EU-Auflagen" dazu beitragen, dass Europa nicht einmal mehr seine Eigensorgung mit hochwertigen Lebensmitteln sicherstellen könne. Die Abhängigkeit von Importen werde weiter zunehmen.
"Wohin die Abhängigkeit von Auslandseinfuhren führen kann, sehen wir derzeit beispielhaft an der ukrainischen Gasknappheit, wo der russische Exporteur einfach den Hahn zudreht. Im Lebensmittelbereich würde sich ein derartiges Szenario für die Bürger noch dramatischer auswirken", so Albert Deß abschließend.
03.01.06