Europaabgeordneter Albert Deß

Zur Grünen Woche

NEUMARKT. Auch im nächsten Jahr fährt wieder ein Bus von Neumarkt aus zur Grünen Woche nach Berlin.

Neben dem Messebesuch wird auch der Reichstag besichtigt, eine Stadtrundfahrt und die Besichtigung einer Gedenkstätte auf dem Programm.

Die Fahrt findet vom 15. bis 17. Januar statt und kostet 140 Euro. Anmeldungen nimmt das CSU- Europabüro Albert Deß, Weinbergerstraße 18, Neumarkt, Telefon 09181 22641, entgegen
09.12.05

"Fast nur Verlierer"

NEUMARKT. Entwicklungsländer würden nicht vom Agrarfreihandel profitieren, meint MdEP Albert Deß in einer Stellungnahme.

"Es ist ein Ammenmärchen, dass durch die Öffnung des Agrarhandels die Lebensmittelpreise in Europa sinken. Obwohl die Getreidepreise seit den 80er Jahren um mehr als 60% gefallen sind, sind weder Bier noch Brot günstiger geworden",erklärte der agrarpolitischer Sprecher der CSU-Europagruppe im Europäischen Parlament. Auch hätten die bisherigen Marktöffnungen noch keinem Entwicklungsland zu signifikant höherem Wohlstand verholfen.

In liberalisierten Agrarmärkten wie bei Kaffee, Kakao, Bananen und bald auch Zucker gäbe es "fast nur Verlierer". Freier Agrarhandel verhelfe lediglich einigen Großkonzernen und Familienclans zu "höherem Wohlstand".

Fakt sei: Aus Unkenntnis der Fakten, böswilliger Absicht und mit falschen Behauptungen werde immer wieder der Eindruck erweckt, Europa trage Schuld für das Elend in den Entwicklungsländern. Die Bevölkerung dort leide aber viel mehr unter Misswirtschaft durch Korruption und der Umleitung von Hilfsgeldern in zweifelhafte Kanäle, so Albert Deß abschließend.
08.12.05

"Gleiches Test-Alter"

NEUMARKT. "Die EU-Vorgaben zum BSE-Testalter von Rindern müssen auch in Deutschland angewandt werden", so Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der CSU-Europagruppe und zugleich Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft in Bayern

Die CDU/CSU muss ihre Wahlversprechen einlösen und für eine 1:1-Umsetzung von EU-Vorschriften sorgen. Für den Agrarbereich heißt das: BSE-Testalter für alle Rinder über 30 Monate.

Die deutschen Landwirte können es nicht länger hinnehmen, dass europäische Nachbarländer erst ab über 30 Lebensmonaten testen, während in Deutschland Tests bereits ab dem 24. Monat vorgeschrieben sind. Nach Meinung von Albert Deß bleiben Bundesminister Seehofer zwei Möglichkeiten: Entweder wird ab sofort auch in Deutschland EU-Recht 1:1 umgesetzt oder es kommt ein Verbringungsverbot von Rindfleisch nach Deutschland, das von Tieren unter 30 Monaten stammt.

Auch Drittlandsimporte (etwa aus Argentinien oder Brasilien) müßten gestoppt werden, wenn dort nicht entsprechend den EU-Richtlinien getestet werde.

"Alles andere ist Wettbewerbsverzerrung, steht in keinem Interesse zum gemeinsamen Binnenmarkt für landwirtschaftliche Produkte und hat auch mit Verbraucherschutz nichts zu tun", so Albert Deß abschließend.
01.12.05


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ISSN 1614-2853
23. Jahrgang