Nürnberg und Mittelfranken

Taxifahrer geschlagen

Nürnberg. Am frühen Freitagmorgen konnte eine 24jährige Frau in Nürnberg ihre Taxifahrt nicht bezahlen. Stattdessen schlug sie den Taxifahrer und bespuckte Polizeibeamte.

Die 24jährige Frau stieg gegen 2.15 Uhr am Aufseßplatz in ein Taxi und bat den Fahrer in die Regensburger Straße zu fahren. Dort angekommen stieg sie aus dem Taxi ohne die Rechnung zu bezahlen. Als der Fahrer sie darauf ansprach, stieg sie wieder in das Fahrzeug und gab als neues Fahrtziel Nürnberg-Langwasser an.


Dann begann sie den Taxifahrer mit erheblichen Kraftausdrücken zu beleidigen und schlug ihm in das Gesicht. Die Frau geriet derart in Rage, dass die alarmierte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost sie in Gewahrsam nehmen musste. Dabei trat sie nach den Beamten und bespuckte sie.

Die Rechnung in Höhe von knapp zwölf Euro konnte nicht entrichtet werden, da die Frau kein Bargeld mit sich führte.

Die 24jährige Fraumuss sich nun unter anderem wegen des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, der Körperverletzung und Beleidigung verantworten. Zudem musste sie wegen der offenbar starken Alkoholisierung in ärztliche Fürsorge übergeben werden.
29.05.20
neumarktonline: Taxifahrer geschlagen

Frau rastete aus

Fürth. Am Montagabend verlor eine Frau im Fürther Stadtgebiet komplett die Kontrolle über ihr Handeln. Sie verletzte unter anderem eine Polizeibeamtin mit einem Fußtritt.

Gegen 22 Uhr riefen Anwohner eines Mehrfamilienhauses in der Marienstraße die Polizei, da sich im Anwesen eine Frau befinden soll, die laut herumschrie und auf einen Bewohner losging. Beim Eintreffen der alarmierten Streifenbesatzung war die offenbar alkoholisierte 54jährige Frau derart in Rage, dass sie die Beamten mit unflätigen Kraftausdrücken beleidigte und ein Holzstück nach ihnen warf.


Da die Frau nicht zu beruhigen und weiterhin körperlich aggressiv war, musste sie gefesselt zur Dienststelle der Polizeiinspektion Fürth gebracht werden.

Dort verletzte sie eine Polizeibeamtin mit einem Fußtritt und setzte anschließend die Verwahrzelle unter Wasser, indem sie die dortige Toilette mit Kleidung und einer Decke verstopfte und dauerhaft die Spülung betätigte. Bei der anschließenden Durchführung der angeordneten Blutentnahme versuchte sie den verständigten Arzt ebenfalls mit einem Fußtritt zu verletzen. Letztendlich musste die Blutentnahme mit der Anwendung unmittelbaren Zwangs durchgesetzt werden.

Die 54jährige Frau muss sich nun unter anderem wegen des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung verantworten. Sie wurde, nachdem sie sich beruhigt hatte, wieder aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen.
27.05.20
neumarktonline: Frau rastete aus

Mit Machete unterwegs

Nürnberg. Am Montag-Mittag kam es zu einem Polizeieinsatz in der Nürnberger Südstadt. Beamte nahmen einen Mann fest, der mit einer Machete unterwegs war.

Gegen 13 Uhr hatte eine Zeugin die Polizei verständigt, da sie in der Alemannenstraße einen Mann beobachtet hatte, der mit einer Machete durch die Straßen lief. Im Rahmen einer eingeleiteten Fahndung konnten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd einen 33jährigen Mann festnehmen. Er führte zum Zeitpunkt seiner Anhaltung tatsächlich eine Machete mit, die von den Beamten sichergestellt wurde.


Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd gehen derzeit der Frage nach,warum der Mann mit der Waffe unterwegs war. Nach aktuellem Stand kann kein Zusammenhang mit dem Schulbetrieb des nahen Gymnasiums in der Gibitzenhofstraße erkannt werden. Für die anwesenden Schüler bestand nach Einschätzung der Polizei zu keinem Zeitpunkt eine objektive Gefährdungslage.
25.05.20
neumarktonline: Mit Machete unterwegs

Kind gerettet

Nürnberg. Am Mittwochnachmittag retteten Polizisten der Reitergruppe Mittelfranken im Marienbergpark ein zweijähriges Mädchen, das gerade in einem Biotop unterging. Eine Polizistin sprang sofort beherzt ins Wasser.

Zwischen 16 und 19 Uhr sollten die Polizeireiter im Stadtviertel Marienberg im dortigen Volkspark für Sicherheit sorgen. Wegen der milden Witterung hielten sich zahlreiche Passanten in der Parkanlage auf. Gegen 16:30 Uhr erreichten die Beamten mit ihren Dienstpferden Lukas und Leonardo das Biotop im Marienbergpark. Dort hatten sich mehrere Mütter mit ihren Kindern auf Decken niedergelassen und die Kinder spielten überwiegend am besandeten Ufer des Biotops.


Ein kleines Mädchen stand zu diesem Zeitpunkt bereits bis zur Hüfte im Biotop. Als die Mutter für einen kurzen Moment unaufmerksam war, ging das Mädchen weiter in das Wasser hinein. Die Polizistin der Streife bemerkte, dass das Kind plötzlich völlig untertauchte. Für einen kurzen Moment gelang es dem kleinen Mädchen noch einmal aufzutauchen und leise um Hilfe zu rufen. Danach tauchte das Kind wieder unter.

Von den anwesenden Erwachsenen hatte keiner die Brisanz der Situation bemerkt. Daher sprang die Polizeibeamtin sofort von ihrem Pferd und stürzte sich in das trübe Wasser. Dort bekam sie das Kind zu fassen und zog es zurück an die Wasseroberfläche. Das Biotop hatte an dieser Stelle eine Tiefe von etwa 1,50 Meter und einen sumpfigen Untergrund, so dass die Beamtin bei der Rettungsaktion bis zur Schulter im Wasser stand.

Wegen der schnellen Rettung war das Mädchen nur für etwa fünf Sekunden unter Wasser und konnte mit einem gehörigen Schrecken, aber unverletzt ans Ufer gebracht werden.

Der Streifenpartner der Polizeireiterin hatte während des Vorfalls die beiden Pferde auf Abstand gehalten. Wegen der völlig durchnäßten Uniform der Retterin musste das Team der Reitergruppe die allgemeine Sicherheitsstreife vorzeitig abbrechen.
22.05.20
neumarktonline: Kind gerettet

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ISSN 1614-2853
23. Jahrgang
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