Nürnberg und Mittelfranken
Ansbach. Am Freitagabend ereignete sich ein tragischer häuslicher Unfall in einem Anwesen in Arberg. Ein 89jähriger Mann wurde tödlich verletzt.
Gegen 18.45 Uhr teilte ein Angehöriger mit, dass er den 89jährigen Mann leblos in der Werkstatt eines Wohnhauses gefunden hatte. Der Mann soll Brandverletzungen aufweisen. Der verständigte Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.
Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Dabei ergaben sich Hinweise, wonach der Senior offenbar in einem, in der Werkstatt stehenden Holzofen Pappkartons verbrennen wollte. Nach bisherigem Ermittlungsstand geriet dabei die Kleidung des Mannes in Brand.
Hinweise auf ein Fremdverschulden oder ein Gewaltverbrechen ergaben sich bislang nicht.
10.01.21
neumarktonline: Mann (89) starb

Die Autobahn-Blockierer wurden von der Polizei gestoppt
Foto: Polizei Mittelfranken
NEUMARKT. Gegner der derzeit bestehenden Infektionsschutzbestimmungen haben den Autobahnverkehr zwischen Erlangen und Nürnberg massiv behindert.
Acht Autos fuhren dabei neben- und hintereinander und bremsten bis unter 50 Stundenkilometer ab, so daß andere Verkehrsteilnehmer zu Bremsmanövern gezwungen wurden. Zu Unfällen kam es glücklicherweise nicht.
Am Mitwoch erlangte die mittelfränkische Polizei Kenntnis davon, dass mehrere offensichtliche Gegner der Corona-Einschränkungen Blockadeaktionen mit Fahrzeugen auf der Autobahn durchführen wollen. Deshalb wurden zahlreiche Einsatzkräfte hinzugezogen und entsprechend sensibilisiert.
Gegen 16.15 Uhr entdeckten Polizeibeamte der Verkehrspolizei Erlangen acht Fahrzeuge, die auf der BAB 73 von Erlangen kommend in Richtung Nürnberg fuhren. Die Fahrzeuge waren teilweise beschriftet und bemalt und mit Fähnchen oder Schildern versehen. Im weiteren Verlauf fuhren die Fahrzeuge neben- und hintereinander und verlangsamten die Geschwindigkeit teilweise auf deutlich unter 50 Stundenkilometer, so dass nachfolgende Verkehrsteilnehmer teilweise stark bremsen mußten und nicht mehr vorbeifahren konnten.
Das stellte natürlich eine erhebliche Gefährdung für den nachfolgenden Verkehr dar. Die Einsatzkräfte der Polizei sicherten deshalb den Fahrzeugtross vorerst ab.
Im Bereich der Jansenbrücke konnten acht Fahrzeuge, die an der vorangegangenen Aktion beteiligt gewesen waren, durch Einsatzkräfte des Unterstützungskommandos Mittelfranken und der Verkehrspolizei Erlangen angehalten und einer Kontrolle unterzogen werden. Gegen die Fahrer wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Nötigung sowie des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Außerdem werden mehrere Personen wegen versammlungsrechtlicher Verstöße zur Anzeige gebracht.
Die an der Aktion beteiltigten Autos wurden sichergestellt.
Auf einem Firmenparkplatz in Fürth entdeckten weitere Einsatzkräfte weitere fünf Autos, die in ähnlicher Weise gekennzeichnet waren.
07.01.21
neumarktonline: Autobahn blockiert (Foto)
Erlangen. Eine selbsternannte „nachträgliche Silvesterparty“ rief am Montagabend die Erlangener Polizei auf den Plan. Die Teilnehmer müssen mit hohen Bußgeldern rechnen.
Gegen 20.45 Uhr verständigten Zeugen die Polizei und meldeten eine Party in einem Mehrfamilienhaus im Erlanger Norden mit. Als die erste Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt dort eintraf, standen bereits Personen auf dem Balkon und es war deutlicher Lärm aus der Wohnung zu vernehmen.
Da sich in der Wohnung offensichtlich noch mehrere Personen befanden, führten die Polizeibeamten eine Kontrolle durch. In der Wohnung und im Umfeld trafen die Polizisten schließlich rund ein Dutzend Jugendliche, die sich teilweise auf dem Balkon oder unter Matratzen „versteckt“ hatten. Zwei Jugendliche wollten sich über den Balkon und ohne Schuhe einer Kontrolle entziehen, konnten jedoch von einer weiteren Polizeistreife festgehalten werden.
Gegen alle Teilnehmer wurden Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz erstattet. Die Gäste müssen jeweils mit einem Bußgeldbescheid in Höhe von 250 Euro rechnen. Die jugendliche Gastgeberin erwartet ein Bußgeld im vierstelligen Eurobereich.
05.01.21
neumarktonline: Späte Silvesterparty
Nürnberg. In der Nacht auf Neujahr wurde ein junger Mann in einer Grünanlage in Langwasser überfallen.
Der junge Mann befand sich in der Silvesternacht gegen 1.20 Uhr auf dem Heimweg, als er in einer Grünanlage in der Georg-Ledebour-Straße von zwei Unbekannten aufgehalten wurde. Sie forderten ihn auf, Bargeld und sein Handy herauszugeben.
Als er sich weigerte, wurde er mehrfach mit Fäusten traktiert, so dass er zu Boden fiel. Auf dem Boden liegend wurde durch einen der Täter mehrfach auf ihn eingetreten. Im Anschluss an die Tat flüchteten die Unbekannten ohne Beute.
Von zu Hause aus verständigten Angehörige des jungen Mannes die Polizei. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo mehrere Hämatome, eine Verletzung am Zahn sowie der Verdacht eines Nasenbeinbruches diagnostiziert wurden.
Einer der Unbekannten soll etwa 185 Zentimeter groß gewesen sein und einen Kinn- und Oberlippenbart haben. Er soll eine dunkle Hose, dunkle Oberbekleidung mit Kapuze und dunkle Schuhe getragen haben.
Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 0911/2112-3333.
03.01.21
neumarktonline: Räuber flüchteten