SPD Neumarkt

Jusos wiederbelebt


Wieder auferstanden: der Juso-Kreisverband wählte seine Vorstandschaft

NEUMARKT. Das „rote Herz der Jugend“ im Landkreis Neumarkt soll wieder schlagen - oder weniger pathetisch: es gibt wieder einen Juso-Kreisverband.

Nach einer erfolgreichen Reanimation des Juso Unterbezirks Amberg-Sulzbach-Neumarkt vor zwei Jahren erwacht nun nach einer „Neugründungsversammlung“ auch der Kreisverband in Neumarkt zu neuem Leben.

Die jungen Genossen hatten ins Bürgerbüro der Neumarkter SPD eingeladen. In seiner Begrüßung blickte der Unterbezirksvorsitzende David Mandrella auf die positiven Entwicklungen der letzten zwei Jahre im Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt zurück. Dort sei der Grundstein zur jetzigen Reaktivierung der Jusos im Landkreis Neumarkt gelegt worden.

Ziel der nächsten Jahre sei es, nachhaltige Strukturen zu schaffen und „jungen progressiven Menschen“ ein regionales Forum zu bieten. Mandrella betonte die Bedeutung der Jusos für die SPD aber auch als eigenständiger „linker Richtungsverband für eine progressive Gesellschaft“.


Der SPD-Unterbezirksvorsitzende Johannes Foitzik lobte in seinem Grußwort das Engagement der Jugend, sich nicht vor politischen Debatten zu verstecken, sondern zu diskutieren und sich aktiv in die Landkreispolitik einzubringen. Auch die Kreisvorsitzende der SPD, Tanja Fiederer, zeigte sich über die Unterstützung, aber auch das kritische Hinterfragen der jungen Generation erfreut und wünscht sich für die Zukunft eine enge Zusammenarbeit.

Die Jungsozialisten wählten zudem einen Vorstand für den Kreisverband Neumarkt. Neuer Vorsitzender ist der 17jährige Neumarkter Moritz Conrad. Ihm stehen stellvertretend Franziska Hartmann und Timon Gruber zur Seite. Benedikt Rupp und Alexander Rödl sind Beisitzer.

Die Jusos im Landkreis Neumarkt wollen mit ihrer Neugründung nicht nur ein Lebenszeichen senden, sondern auch aktiv am Wahlkampf für die bevorstehende Landtagswahl in Bayern teilnehmen und als Anlaufstelle für politisch interessierte und progressive Jugendliche agieren, hieß es. Mit der Neumarkterin Rebecca Frank wolle man eine junge Direktkandidatin aus ihren Reihen ins Rennen schicken.

10.02.23

Wieder „Ascher-Donnerstag“

NEUMARKT. Ihren traditionellen politisch-kulturellen „Ascher-Donnerstag“ veranstaltet die Landkreis-SPD wieder in Darshofen.

Bezirksvorsitzender MdEP Ismail Ertug will dabei die Landtagskandidatin Rebecca Frank und den Bezirkstagskandidaten Dr. Jan Seibel am Startpunkt ihres Wahlkampfes kräftig unterstützen.


Im Kulturpart wartet Michael Jakob mit seinem Programm „Plan(et) B“ auf.

In seinem literarischem Programm zum Thema Nachhaltigkeit ist der Poetry-Slammer Michael Jakob zu hören.

Der Ascher-Donnerstag am 23. Februar beginnt um 19.30 Uhr im Dorfhaus Darshofen. Der Eintritt ist wie immer frei.

08.02.23

Hausboote im Kanal?


Der Alte Kanal im Neumarkter Stadtgebiet soll aus seinem „Dornröschenschlaf“ aufgeweckt werden
Foto: Archiv/Jan Seibel
NEUMARKT. Ein schwimmender Biergarten oder Hausboote für Neumarkt-Besucher - die SPD hat große Pläne für die Zukunft am Alten Ludwigs-Kanal.

Die Sozialdemokraten unternehmen damit jetzt den dritten Anlauf zur Aufwertung des Kanals im Neumarkter Stadtgebiet. Die Behörden seien von den Plänen beeindruckt, hieß es.

In einem Brief an Oberbürgermeister Thomas Thumann machten sie Vorschläge für das Gebiet zwischen der St. Florianstraße und der B299 bei Holzheim. Dort könnte neben den Bürgern und Besuchern der Stadt auch den Patienten im Klinikum die Möglichkeit geboten werden, sich am Kanal mit Angehörigen zu treffen und zu entspannen.

Hausboote im Kanalhafen sollen auswärtigen Gästen eine alternative Form der Übernachtung in Neumarkt bieten oder Neumarktern als anmietbare Veranstaltungsräume für kleine Feierlichkeiten zur Verfügung stehen, heißt es in dem Schreiben. Ein schwimmender Biergarten soll das Konzept abrunden und den Besuchern eine ganz neue Perspektive auf Kanal und LGS-Park bieten.


Mit den Behörden wie Denkmalschutz- und Wasserwirtschaftsamt oder der Unteren Naturschutzbehörde und auch dem Stadtplanungsamt habe man das Konzept bereits besprochen. Alle hätten sich beeindruckt gezeigt und stünden hinter diesem Projekt, hieß es von der SPD-Fraktion.

Gerade die durch den Lockdown geprägte Zeit der Corona-Pandemie habe vor Augen geführt, wie wichtig zentral gelegene Naherholungsräume zur Freizeitgestaltung sind, heißt es von Fraktionsvorsitzendem Günther Stagat. Neumarkt besitze mit dem Ludwig Donau Main Kanal ein ganz besonderes Gewässer, das seit Ende seiner wirtschaftlichen Nutzung als Wasserstraße und der Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg einen Dornröschenschlaf halte.

Das große Potential dieses Areals als Ort für „vielfältige Freizeitbeschäftigungen für Jung und Alt“ und als „Ort zum Verweilen, Entspannen und Entdecken“ wird nach Meinung der SPD derzeit noch lange nicht ausgeschöpft. Insbesondere das in der Region einzigartige Hafenbecken am Rande der Innenstadt liege völlig brach und werde von Spaziergängern und vorbeifahrenden Radlern kaum wahrgenommen.

Die Aufwertung des Areals soll nach Meinung der Sozialdemokraten in verschiedenen Schritten erfolgen. Dabei sollen zuerst einmal zusätzliche Ruhebanke aufgestellt werden. Dann könnte ein „schwimmenden Steg Wolfsteinblick “ folgen.

07.02.23


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ISSN 1614-2853
21. Jahrgang