Grüne

Grüner Bürgerabend

NEUMARKT. Am Mittwoch bieten die grünen Markträtinnen Roswitha Fieber und Gabriele Bayer wieder einen Bürgerabend in Postbauer-Heng an.

Das Treffen findet um 20 Uhr in der Sportgaststätte "Am Aicha" statt; bei schönem Wetter im Biergarten.


Die Grünen Markträtinnen wollen mit den Bürgern über die zukünftige Bau- und Siedlungsentwicklung in Postbauer-Heng diskutieren und hören was die Bürger von einer "familienfreundlichen" und "sozialen Kommune" erwarten. Das Thema "Fahrradfreundliche Kommune" soll ebenfalls Thema sein.

Die Grünen-Rätinnen wollen an dem Abend aber auch ganz allgemein die Wünsche, Anregungen und Erwartungen der Bürger aufnehmen.
15.07.15

"Mehr Farbe wagen"

NEUMARKT. „Arten-Vielfalt lohnt sich“ ist das Motto eines Spaziergangs, den die Grünen-Kreistagsfraktion im Raum Freystadt unternimmt.

Eine Vielfalt an Genen ermöglicht es, dass sich eine Art an veränderte Umweltbedingungen anpassen kann, indem die Individuen mit entsprechend "passender" genetischer Ausstattung überleben können. Auch die Vielfalt innerhalb eines Ökosystems hat eine ähnliche Wirkung. Je diverser ein Ökosystem, desto größer seine sogenannte Resilienz, also seine "Flexibilität", seine Widerstandsfähigkeit. Damit ist die Kapazität des Systems gemeint, Störeinflüsse und von außen induzierte Veränderungen so zu integrieren oder abzumildern, dass es sich zwar neu ausrichten muss, dabei aber dieselbe Struktur und Funktion (z.B. Ökosystemdienstleistungen) beibehält, so Kreisrat Erwin Ehemann. An seinem Hof in Oberndorf trifft man sich am Freitag, 3. Juli um 18 Uhr zu dem Artenvielfalt-Spaziergang.


Mit dabei ist auch Biologin Marion Lang. Sie hat den Master „Science Umweltplanung und Ingenieurökologie“, an der Technische Universität München erworben.

Kreisrat Erwin Ehemann ist ein Pionier der blühenden Randstreifen auf Getreideäckern im Landkreis Neumarkt. Am Anfang belächelt, dann nachgeahmt, hat der die blühenden Insektenweiden an den Rändern der Äcker hoffähig gemacht. Vor allem der intensiv blau blühende Ackerrittersporn ist nicht nur eine Augenweide, so Ehemann.

Im Landkreis würden die Flächen der monotonen Maisäcker immer größer. Häufig fehlten die lebenswichtigen Farbtupfer der Blühpflanzen, kritisiert Dr. Roland Schlusche, Fraktionssprecher der Grünen. Man wolle die Landwirte und Bürger sensibilisieren und ermutigen, mehr Farbe und Vielfalt zu wagen.
25.06.15

In Altdorf informiert

NEUMARKT. Grüne Kreisräte informieren sich im neuen Hallenbad in Altdorf über Größe, Belegung und neueste technische Ausstattung. Wir wollen möglichst viele Informationen über das Thema "Schwimmbad für Schüler" sammeln, bevor wir in die Entscheidungsphase im Kreistag eintreten, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Roland Schlusche.

Die Belegungszahlen im neuen Altdorfer Bad würden für den Landkreis Neumarkt auch ausreichen, meinte Johanna Stehrenberg, Kreis- und Stadträtin.  Nach dem Schulschwimmen wird das Altdorfer Bad für die Bürger geöffnet. Dies sollte auf jeden Fall im neuen Landkreisbad auch möglich sein, so Stehrenberg. Sie bevorzugt allerdings eine gemeinsame Lösung zwischen Kreis und Stadt - wie alle Mitglieder der Kreistagsfraktion - durch die Umsetzung eines Ganzjahresbades am jetzigen Badstandort.


Kreis- und Stadträtin Sigrid Steinbauer-Erler ist vor allem die Barrierefreiheit des Bades wichtig. Behinderte Schüler sollen wirklich ohne Barrieren am Schwimmunterricht teilnehmen und das Bad nutzen können. Dafür müsste aber genügt Platz eingeplant werden. Schiebetüren wären für Rollstuhlfahrer sehr hilfreich, so Steinbauer-Erler.

Dem Dietfurter Kreisrat Markus Reischl war die Wasseraufbereitung wichtig. So viel Chlor wie nötig, so wenig wie möglich sollte die Devise sein, so Reischl. Eine Option wäre die Anreicherung mit "Granderwasser" wie in Berching, wenn dies technisch möglich ist.

Die Abwärme der technischen Anlagen im Kellerbereich könnte man sicher nutzen, wenn man eine Wärmerückgewinnung in die Be- und Entlüftung, sowie Heizung einplant, meinte Kreisrat Erwin Ehemann.  Mit einer guten Belüftung wäre auch der Chlorgeruch in der Luft deutlich zu reduzieren, und würde so zu einer Vorbeugung von Atembeschwerden führen.

Kreisrätin Christel Neufert legte großen Wert auf das Thema "telefonische Erreichbarkeit im ganzen Bad". In jedem Winkel des neuen Bades für den Landkreis muss der zuständige Mitarbeiter jederzeit per Telefon erreichbar sein. Das bedeutet ausreichend Telefonverbindungen und Kabel im gesamten Bad.

Ein besonderes Highlight war beim Besuch in Altdorf das Notfallsystem "Poseidon", das der zuständige Bademeister den Kreisräten in Aktion zeigte.  Dies würde die Aufsichtsarbeit des Badpersonals sehr unterstützen, so Kreisrat Dr. Roland Schlusche.

Die sechs grünen Kreisräte stehen einer synergiefördernden gemeinsamen Bad-Lösung mit der Stadt Neumarkt sehr aufgeschlossen gegenüber, so Schlusche. Allerdings muss hierbei ganz klar gesagt werden, dass der Landkreis finanziell nur für die Pflichtaufgabe "Schulschwimmen" zur Finanzierung beteiligt werden kann.  Alle weiteren Angebote für die Bürger und die Vereine der Stadt Neumarkt seien auch von der Stadt zu finanzieren.

Das Berger Hallenbad ist für die Grünen keine Alternative, da ihrer Meinung nach zu viel Zeit für An- und Rückfahrt der Schüler verloren gehe und es umwelttechnisch auch keine gute Lösung sei. Tragisch sei für Berg sicher, dass die Altdorfer Schülerschaft durch den Bau eines eigenen Bades wegfällt, was aber "nicht auf dem Rücken der Neumarkter Schüler ausgetragen werden" dürfe.
10.06.15

"Toleranz schwindet"

NEUMARKT. Der Abgeordnete Jürgen Mistol fordert Unterstützung für die vom Job-Verlust bedrohten US-Army-Beschäftigen in Hohenfels und Grafenwöhr.

Der grüne Landtagsabgeordneter erinnerte mit einer Anfrage an die bayerische Staatsregierung an die versprochene Unterstützung für die Betroffenen.


„Ich begrüße es, dass die bayerische Staatsregierung zu ihrem Wort steht und die Betroffenen unterstützen will,“ so Mistol. Er werde die weiteren Entwicklungen und die angekündigten Unterstützungszusagen zum geplanten Stellenabbau weiter im Auge behalten und hoffe, dass nicht so viele Zivilangestellte von einer Kündigung betroffen sein werden. Die genaue Anzahl der Betroffenen konnte ihm die bayerische Staatsregierung nicht benennen.

„Der US Armee muss aber auch klar sein, das mit dem geplanten Stellenabbau die Toleranz vor Ort in der Bevölkerung gegenüber Übungen und Manövern der US Armee schwindet“, stellt Mistol fest.
16.04.15


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ISSN 1614-2853
23. Jahrgang