NEUMARKT. Am Freitag um 19 Uhr wird auf der Sternwarte Neumarkt den jungen Zuhörern erklärt, wie die wunderbaren Fotos von Planeten, Sternbildern und Galaxien in den Kasten kommen.
Der Referent Reiser Gerald hat auch einmal klein angefangen. Bei seinen ersten Beobachtungen auf der Sternwarte Neumarkt im 1983 begann er sich auch für die Ablichtung des Nachthimmels zu interessieren. Im Lauf der Jahre entstanden viele Aufnahmen unter anderem auch in den Alpen auf 2800 Meter Höhe. Auch von dieser Exkursion mit seinen beiden Neffen wird berichtet.
Damit der Kinderabend nicht zu theoretisch wird, will Reiser sein Teleskop mit Montierung zur Sternwarte mitbringen und verdeutlichen, wie viel Aufwand für ein Bild betrieben wird.
Bei klarem Himmel besteht die Möglichkeit durch das große Kuppelteleskop den Mond und vieles mehr zu beobachten.
Wir empfehlen warme Kleidung mitzubringen, da die Nächte kalt sein werden.
05.11.14
Inkatempel und Observatorien
NEUMARKT. Am Freitag um 20 Uhr wird Sebastian Deiries von der ESO (European Southern Observatory) einen Multimedia-Vortrag auf der Neumarkter Sternwarte halten.
Der Referent ist Ingenieur undverantwortlich für Kameras und optische Detektoren, kommt aus Garching und pendelt immer öfter in die Berge Chiles, um den Südsternhimmel zu erforschen.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit gibt Deiries auf der Sternwarte München Fachvorträge, und Sternführungen.
Der Multimedia-Vortrag soll aufzeigen, wie moderne Wissenschaft aus kultischen und religiösen Bemühungen alter Völker entstand.
Insbesondere die Beobachtung der Sonne bei steinzeitlichen Menschen, Ägyptern und Inkas, führte zum Bau erster Observatorien, die heute noch gerne besucht werden.
Die Bedeutung der Sonne ist dabei allerdings vielseitiger als oftmals angenommen, wenn man nur die Überreste jener Kulturen untersucht.
Die Sternwarte der ESO auf Paranal weise erstaunliche Parallelen zu diesen Stätten auf und ist eventuell sogar auf einem für die alten Völker besonderen Berg errichtet.
Die Geschichte der ESO, die 1962 in Hamburg begann, reicht heute bis in die Atacamawüste, wo neben High-Tech Wissenschaft immer noch magische Impressionen von Sonnen-und Sternenlandschaften möglich sind. Nebenbei werden die Bilder der wohl eindrucksvollsten Kometen der letzten Jahrzehnte gezeigt und erklärt.
Dieser Abend findet auch bei schlechtem Wetter im Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt. Anschließend gibt es bei klarem Himmel wieder die beliebten Sternenführungen mit Erklärungen der wichtigen und auch leicht auffindbaren Sternbilder.
22.10.14
Kinder in der Sternwarte
NEUMARKT. Am Freitag um 20 Uhr wird auf der Sternwarte wieder ein Vortrag für speziell für Kinder geboten. Das Thema „Der Sternenhimmel“ klingt sehr vielseitig.
Richard Pragner von der Sternwarte wird bei dem Vortrag vorwiegend auf die Beobachtung mit dem bloßen Auge Bezug nehmen. Zu Beginn wird er noch erläutern, was für die Astronomen ein Stern ist und wie er „funktioniert“. Rechtzeitig bevor es kompliziert wird, verläßt er aber die Sternenphysik und beschäftigt sich mit den Bewegungen der Sterne am Himmel.
Mit Hilfe eines Simulationsprogramms lassen sich alle angesprochenen Situationen flexibel erzeugen und auch sehr langsame Bewegungen durch Zeitraffertechnik deutlich sichtbar machen.
Der Vortrag findet auch bei schlechtem Wetter im Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt. Anschließend gibt es bei klarem Himmel wieder die beliebten Sternenführungen mit Erklärungen der wichtigen und auch leicht auffindbaren Sternbilder.
09.10.14
"Stern-Sagen"
NEUMARKT. Am Freitag wird Monika Schnuchel ab 20.30 Uhr auf der Fritz-Weithas-Sternwarte in einem Vortrag über "Stern-Sagen" berichten.
Die "Stern-Sagen" in der griechischen Mythologie beschreiben die Entstehung der Sternbilder und damit auch, wie sie zu ihrem Namen gekommen sind. Eine ergiebige Quelle für diese Sagen ist der lateinische Schriftsteller Ovid, der zur Zeit des Kaisers Augustus lebte.
Die Referenten erzählt die dramatischen Geschichten um die Verwandlung von Menschen in Sternbilder. In der Computerpräsentation werden auch viele Gemälde gezeigt, die die Mythen illustrieren. Außerdem werden die göttlichen Namensgeber der Planeten thematisiert.
Nach dem Vortrag können bei klarem Wetter auch die Sternbilder und Tierkreiszeichen, Planeten sowie die schönsten Nebel und Sternhaufen des Himmels durch die Teleskope beobachtet werden. Speziell die Sternbilder werden von Benedikt Schnuchel ergänzend zu dem vorangehenden Vortrag gezeigt.
Beim Aufenthalt unter freiem Himmel wird warme Kleidung empfohlen.