SPD Neumarkt

"Einsehen beim Gemeindetag"

NEUMARKT. "Mit Erstaunen" nimmt der SPD-Kreisverband Berichte zur Kenntnis, in denen sich der Bayerische Gemeindetag nun kritisch zur "überzogenen Gebührenpraxis des Wirtschaftunternehmens Bayerische Staatsforsten" äußert, heißt es in einer SPD-Presse-Mitteilung.

"Wir erinnern uns noch gut, dass sich damals der Bayerische Gemeindetag beim Volksbegehren massiv zugunsten der Forstreform der Staatsregierung ausgesprochen hat" sagte Kreisvorsitzende Carolin Braun. Auch der Velburger Bürgermeister Bernhard Kraus habe sich damals in seiner Eigenschaft als Kreisvorsitzender des Gemeindetags pro Forstreform geäußert.

Die wenigen "Reformgegner", die sich über den "Maulkorberlass der Staatsregierung" hinwegsetzten, hätten damals deutlich darauf hingewiesen, dass es genau dazu kommen werde: Es wird "Eintritt" verlangt werden für die bislang übliche Nutzung des Waldes.

Offensichtlich habe der Bayerische Gemeindetag jetzt ein "Einsehen", dass nicht alles, was dem "CSU-Sparzwang" entgegenkomme, auch sinnvoll sei.

"Wieder ein Beispiel, wo sich der Freistaat auf Kosten der Kommunen entschuldet," kritisiert Dirk Lippmann, stellvertretender Kreisvorsitzender aus Pyrbaum. Er hoffe, dass nun der Gemeindetag "stark bleibe" und die Interessen der Kommunen auch vehement vertrete.

Ähnlich sieht der SPD-Kreisverband auch den Bayerischen Landkreistag in der Pflicht bei der Forderung nach Umsetzung der Konnexität beim G8 und den damit verbundenen Kosten bei der Mittagsbetreuung.

11.01.06

"Jugend bedeutet Zukunft"

NEUMARKT. Die SPD-Stadtratsfraktion regt eine Stadtratssitzung an, die sich allein mit dem Thema Wirtschaftspolitik in der Stadt Neumarkt beschäftigt.

In einem Offenen Brief an Oberbürgermeister Thomas Thumann unterbreitet Fraktions-Sprecher Lothar Braun den Vorschlag. Gleichzeitig erinnert er an den Antrag seiner Partei, im Rathaus zwei Lehrstellen zu schaffen. Dies helfe nicht nur den Jugendlichen, sondern auch der Stadtverwaltung, die "in Teilbereichen personell überbelastet bzw. personell unterbesetzt" sei, wie Braun schreibt.

Jugend bedeute Zukunft - auch in der Stadt Neumarkt - schreibt Braun. Allein schon aus diesem Grunde müsse der Nachwuchs "mit allen nur möglichen Mitteln gefördert und unterstützt" werden. Keine Rolle dürften in diesem Zusammenhang etwaige finanzielle Belastungen spielen, "schon gar nicht bei der extrem guten Haushaltssituation".

Leider stelle sich auch in Neumarkt die Ausbildungs- und Beschäftigungssituation "nicht allzu rosig" dar. Die letzten Zahlen von der Agentur für Arbeit ließen befürchten, "dass einiges unternommen werden muss, um diesem Trend entgegenwirken zu können".

Den Brief im Wortlaut finden Sie hier

09.01.06

"Geld gut angelegt"

NEUMARKT. Um Informationen über das Pädagogischen Zentrum in Parsberg ging es bei der Sitzung der SPD-Kreistagsfraktion.

Auf Einladung von Fraktionssprecherin Carolin Braun war auch MdL Reinhold Strobl nach Parsberg gekommen, um das "PZ" kennen zu lernen. In einem ausführlichen Gespräch mit dem Direktor der Einrichtung, Klaus Kornprobst, und dem Heimleiter, Josef Riedl, informierten sich die Kreisräte anschließend über die Zielsetzung des PZ.

Einig war sich die gesamte SPD Fraktion, dass die hohen Ausgaben für Jugendhilfe im Kreishaushalt "hier wirklich nachhaltig angelegt sind". Jutta Spengler, Parsberg, brachte es auf den Punkt: "Jeder Euro den wir hier ausgeben, spart uns unter Umständen lebenslange Sozialhilfe."

Gerade die enge Verzahnung bei der Betreuung der Kinder in der Schule und dann in den Wohngruppen beeindruckte die Genossen. Auch eine Jugendwohngruppe in Neumarkt, wo die Jugendlichen in verschiedenen Stufen in die Selbständigkeit gewöhnt werden, ist dem PZ angegliedert.

"Das Konzept des Pädagogischen Zentrums überzeugt, wir sind froh, so eine Einrichtung hier im Landkreis zu haben", fasste Fraktionssprecherin Carolin Braun zusammen.

04.01.06


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ISSN 1614-2853
21. Jahrgang