Sternwarte Neumarkt

Mondfinsternis zu sehen


Dieses überlagertes Bild stellte die Sternwarte zur Verfügung.
Foto: Harald Liederer
NEUMARKT. Am Donnerstag nächster Woche öffnet die Neumarkter Sternwarte am Abend ihre Pforten für eine "partielle Mondfinsternis".

Von 21 bis 23 Uhr kann das Himmels-Spektakel vermutlich auch von Neumarkt aus gut beobachtet werden - wenn das Wetter mitspielt.

Zu einer Mondfinsternis kommt es, wenn die von der Sonne angestrahlte Erde einen Schatten auf den Mond wirft. Bei der teilweisen Verfinsterung am nächsten Donnerstag kann man mit bloßem Auge – und umso besser im Teleskop – beobachten, wie eine Seite des Mondes durch den Erdschatten verdunkelt wird, während die gegenüberliegende Seite weiterhin voll von der Sonne angestrahlt wird.

Die Neumarkter Sternwarte veröffentlichte diese Ablaufdaten: Die ersten und die letzten etwa 45 Minuten der Halbschattenphase sind übrigens nicht als Finsternis wahrnehmbar.
19.04.13

"Wie Jahreszeiten entstehen"

NEUMARKT. Am Freitag ab 19 Uhr gibt es auf der Sternwarte wieder einen Abend vorwiegend für Kinder.

Unter dem Titel "Wie unsere Jahreszeiten entstehen und warum sie nicht gleich lang sind" wird Richard Pragner dieses Mal zusammen mit den Kindern gängiges Schulwissen über die Jahreszeiten genau unter die Lupe nehmen.

Neben der ungleichen Länge der Jahreszeiten untersucht man auch noch andere Fakten aus den Lehrbüchern.

Bei klarem Himmel ist an diesem Tag ab 19 Uhr für kurze Zeit auch Gelegenheit, den Kometen "Panstarrs" zu beobachten. In diesem Fall wird man mit dem Vortrag etwas später beginnen. Nach dem Vortrag können Mond, Jupiter und andere Himmelsobjekte durch das Teleskop beobachtet werden.
21.03.13

Wieder "Astronomietag"

NEUMARKT. Auch auf der Sternwarte in Neumarkt wird am Samstag der "Astronomietag" begangen. Vortrags-Thema: "Vagabunden des Sonnensystems".

Um 16 Uhr sind Sonnenbeobachtungen durch einen Spezialfilter sowie Führungen durch die Sternwarte geplant. Um 18 Uhr folgt ein Vortrag von Richard Pragner. Ab 19 Uhr sind dann Beobachtung des Kometen und anderer Gestirne am Himmel durch die Teleskope und Ferngläser möglich.
15.03.13

Geheimnisvolle Meteoriten

NEUMARKT. Am Freitag spricht der Vorsitzende der Neumarkter Volkssternwarte, Hans-Werner Neumann, ab 20 Uhr über die Geheimnisse der Meteoriten.

Im so genannten Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter befinden sich grob geschätzt 400.000 Kleinkörper mit Durchmessern zwischen einem und einigen hundert Kilometern. Durch zufällige Störungen oder nahe Begegnungen untereinander können sie aus ihren stabilen Umlaufbahnen ausgelenkt werden und die Bahn der Erde kreuzen, ja die Erde sogar treffen.

Der schwerste auf der Erde bisher gefundene Meteorit liegt in Namibia und ist etwa 60 Tonnen schwer. Das Nördlinger Ries ist vor 15 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag entstanden. Man schätzt die Zerstörungsenergie auf eine Million Hiroshima-Bomben. Die Dinosaurier sind vor 60 Millionen Jahren vermutlich durch eine solche Katastrophe ausgelöscht worden: Der Chicxulub-Krater auf der Halbinsel Yukatan mit 180 Kilometern Durchmesser ist eine Zeuge davon.

Der Vortrag findet auch bei schlechtem Wetter im beheizten Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt. Der Abend ist auch für astronomische Laien geeignet.

Wenn die Nacht sternenklar wird, können die Besucher die sichtbaren Planeten sowie die schönsten Nebel und Sternhaufen des Winterhimmels durch das große Kuppelteleskop betrachten. Bei der Himmelsbeobachtung wird sehr warme Kleidung empüfohlen.
28.01.13


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ISSN 1614-2853
23. Jahrgang