Sternwarte Neumarkt

Alaska und Yukon

NEUMARKT. Am Freitag gibt es auf der Fritz-Weithas-Sternwarte wieder einen interessanten Reisebericht über "Naturerlebnisse in Alaska und Yukon".
Hans-Werner Neumann stellt ab 20 Uhr die Naturschönheiten vor.

Alaska ist der größte Staat der USA im äußersten Nordwesten des Kontinents, geprägt von 6000 Meter hohen Bergketten, riesigen Strömen und einsamen Wäldern und Tundragebieten. Der Mt. McKinley im Denali-Nationalpark ist mit 6194 Metern der höchste Berg in den USA. Er liegt in einer grandiosen Wildnis, in der es wilde Bären gibt, die auch manchmal unvorsichtige Touristen verspeisen.

Die Landschaft unter dem Polarkreis ist durchzogen von reißenden Flüssen, die meist in den Yukon münden und an denen die Goldsucher vor über 100 Jahren ihr Glück versuchten. Städte wie Fairbanks in Alaska, Dawson City und Whitehorse in Yukon/Kanada sind in dieser Zeit gegründet worden und locken heute noch durch das Gold-Rush-Ambiente die Touristen an . Aber noch viel interessanter als die wenigen Städte in der menschenleeren Gegend sind die stillen Seen, die grünen Wälder, die ins Meer kalbenden Gletscher, die tiefen Fjorde und die Stille und Erhabenheit der wunderbaren Natur.

Diese Veranstaltung findet auch bei schlechtem Wetter im Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt. Bei sternenklarem Wetter kann man den atemberaubenden Blick auf den nahenden Winterhimmel durch die Teleskope der Sternwarte genießen.Bei den Beobachtungen unter klarem Himmel wird warme Kleidung empfohlen.
04.11.12

Am Himmel orientieren

NEUMARKT. Am Freitag wird Andreas Leonhardt auf der Fritz-Weithas-Sternwarte praktische Tipps geben, wie man sich leicht am Sternenhimmel orientiert.

Dieser Vortrag beginnt um 20 Uhr, anschließend haben die Besucher die Möglichkeit - klaren Himmel vorausgesetzt - ihre neuen Kenntnisse in die Praxis umzusetzen.

Der Vortrag soll den Besucher in die Lage versetzen, sich grob am Himmel zurecht finden zu können. Dazu gehört, dass man weiß, dass je nach Jahreszeit verschiedene Sterne oder Sternbilder und Planeten sichtbar sind. Der beste Ausgangspunkt für eine Reise durch den Sternenhimmel ist der Himmelsnordpol, da sich alle Sterne um diesen Punkt zu drehen scheinen. Dieser markante Punkt lässt sich leicht finden, wenn man nach dem großen Wagen und das Himmels-W (Kassiopeia) Ausschau hält.

Danach wird Andreas Leonhardt klären, warum man einige Objekte am Himmel immer in unseren Breiten sichtbar sind und warum manche überhaupt nicht. Nach dieser Erklärung ist es auch einfacher die Sternkataloge oder Sternatlanten zu lesen. Viele Interessierte sind schnell von diesen Hilfsmitteln überfordert, weil dort von Rektaszensionen und Deklination die Rede ist. Diese Fachbegriffe stehen aber einfach nur für die Längen- und Breitengrade der Himmelskugel.

Der Referent geht auch auf die Bewegungen im Sonnesystem ein. Danach sol der Besucher verstehen, was der Himmelsäquator ist. Wenn es die Zeit zulässt, wird auch auf die Sichtbarkeit des Merkurs eingegangen.

Für diesen Vortrag sind keine astronomischen Vorkenntnisse notwendig. Wenn die Nacht sternenklar wird, wird es Himmelsführungen geben und dabei kann man dann den Blick durch das Kuppelteleskop werfen. Der Vortrag findet auch bei schlechtem Wetter im Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt. Bei den Beobachtungen unter klarem Himmel wird wärmere Kleidung empfohlen, da die Nächte wieder recht kalt werden können.
19.10.12

Suche in der Wüste

NEUMARKT. Die Fritz-Weithas-Sternwarte konnte für den nächsten Vortrag Dr. Markus Schmalzl gewinnen. Er wird am Freitag ab 20 über das Millimeter-Interferometer ALMA in der chilenischen Atacama-Wüste berichten.

Auf dem Chajnantor Plateau in 5000 Meter Höhe in den chilenischen Anden entsteht zur Zeit eines der ambitioniertesten Projekte der Astronomie. Das Atacama Large (Sub-)Millimeter Array (ALMA) wird nach seiner Fertigstellung, die für Ende 2013 geplant ist, über dieses Jahrzehnt hinaus das stärkste Teleskop seiner Art sein. Als sogenanntes Interferometer wird ALMA das Signal von bis zu 66 Einzelantennen kombinieren, und somit wie ein Einzelteleskop mit einem Durchmesser von bis zu 16 Kilometern agieren.

In dem Wellenlängenbereich zwischen 0.3 und 3 Millimeter wird es den Astronomen gelingen, Bilder von bisher nie dagewesener Auflösung und Tiefe zu erhalten. In diesem Bereich ermöglichen die Radiowellen Einblicke in das sogenannte "kalte Universum". Mit Hilfe von ALMA können Forscher somit nicht nur die Frühphasen der Sternentstehung beobachten, sondern auch die Strukturen von Galaxien im Detail erforscht werden.

Obwohl sich ALMA noch im Aufbau befindet wurde bereits 2011 mit den ersten wissenschaftlichen Beobachtungen begonnen. In diesem Vortrag wird Dr. Schmalzl zuerst ein wenig über den Himmel bei Millimeter-Wellenlängen eingehen. Danach wird er dann den Aufbau von ALMA und den aktuellen Status erläutern. Im letzten Teil des Vortrags werden dann die ersten wissenschaftlichen Ergebnisse vorgestellt.

Dieser Abend findet auch bei schlechtem Wetter im Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt. Anschließend gibt es bei klarem Himmel wieder die beliebten Sternenführungen mit Erklärungen der wichtigen und auch leicht auffindbaren Sternbilder. Bei den Beobachtungen unter klarem Himmel wird warme Kleidung empfohlen. Der Vortrag erfordert keine astronomischen Vorkenntnisse.
30.09.12

Zwei Gasriesen

NEUMARKT. Am Freitag wird Andreas Leonhardt um 20 Uhr auf der Sternwarte in einem Vortrag über die beiden äußeren Planeten des Sonnensystems sprechen.

Die beiden Gasriesen Uranus und Neptun sind eine ganz eigene Welt, so dass die Besucher einige bizarre Eigenschaften kennenlernen werden

Am Anfang des Vortrages wird Leonhardt kurz auf die unterschiedlichen Arten von Planeten eingehen und so die Eigenschaften der Erde mit denen der Gasplaneten vergleichen. Die Besucher erfahren dann, wie groß Uranus und Neptun sind. Außerdem wird gezeigt, wie weit weg diese Gasriesen entfernt sind.

Natürlich wird Andreas Leonhardt zeigen, ob man in den Atmosphären der beiden Planeten leben kann. Danach wird er auf die Besonderheiten des Uranus eingehen: Dieser Planet "rollt" auf seiner Bahn um die Sonne. Dafür kann der Neptun mit dem kältesten Ort im Sonnensystem aufwarten: Sein Mond Triton.

Aber auch die anderen Monde werden angesprochen, so wird Andreas Leonhardt zum Beispiel von Eisvulkanen berichten. Und viele Besucher werden wahrscheinlich überrascht sein, dass die beiden Planeten auch Ringe wie der Saturn haben.

Der eine Planet wurde übrigens ganz gewöhnlich mit dem Fernrohr entdeckt, der andere dagegen durch physikalische Berechnungen gefunden.

Dieser Abend findet auch bei schlechtem Wetter im Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt. Anschließend gibt es bei klarem Himmel wieder die beliebten Sternenführungen mit Erklärungen der wichtigen und aber auch leicht auffindbaren Sternbilder. Bei den Beobachtungen unter klarem Himmel wird warme Kleidung empfohlen.
24.09.12


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ISSN 1614-2853
23. Jahrgang