Sternwarte Neumarkt
Klingende Zahlen
NEUMARKT. Um Zahlenverhältnisse in Musik, Astronomie und Architektur vom Mittelalter bis zur Gegenwart geht es bei einem Vortrag auf der Sternwarte.
Am Freitag um 20 Uhr spricht dazu Prof. Dr. Alfred Holl von der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg.
Zahlenverhältnisse oder Proportionen werden seit dem antiken Griechenland mit Tonintervallen in Verbindung gebracht. Daher wird in allen Bereichen, an denen Zahlenverhältnisse beteiligt sind, von Klängen gesprochen: bei einem mittelalterlichen Spiel von der Rithmo-Machie, in der Architektur von klingenden Gebäuden, in der Astronomie von Sphärenharmonie und natürlich in der Musik.
Letztere steht im Mittelalter als die zentrale Wissenschaft, die sich mit Zahlenverhältnissen befasst, in einer Reihe mit den anderen mathematischen Wissenschaften Arithmetik, Geometrie und Astronomie und bildet mit ihnen zusammen das so genannte Quadrivium. Von hier ausgehend spannt der Vortrag den Bogen bis zu Zahlenverhältnissen in der modernen Astronomie.
Der Vortrag ist so abgefasst, dass man kein Mathematiker sein muß. Bei klarem Wetter kann man die Planeten wie den Saturn und viele andere interessante Himmelsobjekte durch das große Kuppelteleskop der Sternwarte betrachten. Die Mitglieder der Sternwarte werden wieder einen kleine Sternenführung durchführen. Beim Aufenthalt unter freiem Himmel wird warme Kleidung empfohlen. Der Vortrag findet im beheizten Präsentationsraum der Sternwarte statt.
20.04.12
Der "Herr der Ringe"
NEUMARKT. Am Freitag gibt es ab 20 Uhr auf der Fritz-Weithas-Sternwarte einen spannenden Vortrag über den "Herrn der Ringe" - den Planeten Saturn.
Da sich der wunderschöne Ring-Planet, der bestimmt schon viele Menschen zur Astronomie gebracht hat, in Erdnähe befindet, widmet Referent Andreas Leonhardt einen ganzen Abend dem Saturn.
Am Anfang steht die Vorstellung des Saturns als Planet. Es wird auch ein Vergleich mit der Erde geben und der Umlaufs um die Sonne mit Hilfe des Sonnensystemplakats und dem Baader Zimmerplanetarium erklärt. Anschließend kommt eine eingehende Betrachtung der Eigenschaften des Planeten und der Ringe sowie eine Einführung in deren Natur und Beschaffenheit.
Auf die verschiedenen Monde des Saturns will Andreas Leonhardt ebenfalls genauer eingehen. Es werden viele schöne Bilder der NASA gezeigt, die im Rahmen der CASSINI-Missionen aufgenommen wurden. Ein weiterer Höhepunkt werden die Aufnahmen des Titans sein, die von Huygens-Sonde zur Erde gefunkt wurden. Dieser Saturnmond hat sogar eine Atmosphäre, aber auch die anderen Monde haben ihre Eigenheiten. So wird man erfahren, was es mit den Schäferhundmonden auf sich hat und welche bizarren Vulkane sich auf den Monden gebildet haben. Außerdem wird geklärt, ob es Leben auf dem Mond Titan geben könnte und wie dessen Flüssigkeitskreislauf funktioniert.
Andreas Leonhardt wird auch zeigen, wie sich die von der Erde aus gesehene Kippung der Ringe ändert. Die Besucher werden erfahren, warum sich die Neigung der Ringe über die Jahre verändert. So waren sie vor gut einem Jahr fast nicht mehr erkennbar. Und natürlich wird auch der Blick von der Erde zum Saturn, und wie er sich (scheinbar) am Himmel bewegt, nicht fehlen.
. Der Vortrag ist so abgefasst, dass man keine astronomische Vorkenntnisse benötigt: Er soll dem Laien den Zugang zur Himmelskunde ermöglichen.
Bei klarem Wetter kann man den Saturn und viele andere interessante Himmelsobjekte durch das große Kuppelteleskop der Sternwarte betrachten. Es wird wieder eine kleine Sternenführung durchgeführt. Beim Aufenthalt unter freiem Himmel wird warme Kleidung empfohlen. Der Vortrag selbst findet im beheizten Präsentationsraum der Sternwarte statt.
10.04.12
Vier Planeten sichtbar
NEUMARKT. Am Freitag findet ab 19 Uhr auf der Neumarkter Sternwarte wieder ein interessanter Kinderabend mit Gerald Reiser statt.
In gewohnter Weise will er die Kinder wieder in die "schöne und spannende Welt der Astronomie" entführen.
Momentan ist eine seltene Planetenanordnung am Frühlingshimmel: Die vier Planeten Venus, Mars, Jupiter und Saturn sind gleichzeitig zu sehen. Gerald Reiser nimmt dies zum Anlass, den Kinder zu erklären und zu zeigen, wie die Planeten im Fernrohr aussehen. Er will spielerisch erklären, was man bereits mit einem Fernglas beobachten kann, aber auch auch was man selbst in den großen Teleskopen der Sternwarte auf dem Mond nicht erblicken kann. So werden die Kinder erfahren, ob man die Ringe des Saturns sehen kann und warum es bei der Venus Phasen wie beim Mond gibt.
Klaren Himmel vorausgesetzt können die Kinder nach dem Vortrag gleich ihr neues Wissen bei den Teleskopbeobachtungen anwenden. Auch gerade der Halbmond ist ein sehr schönes Anschauungsobjekt im Fernrohr. Aber natürlich können die kleinen Besucher auch die Gasriesen Jupiter und Saturn betrachten. Beim Aufenthalt unter freiem Himmel wird warme Kleidung empfohlen, da die Nächte immer noch kalt werden. Der Vortrag findet im beheizten Präsentationsraum der Sternwarte statt.
27.03.12
"Nacht der Planeten"
NEUMARKT. Die Neumarkter Sternwarte veranstaltet zum deutschlandweiten Astronomietag Sonnenbeobachtungen und eine "Nacht der Planeten".
Das ganz besonderes Wochenende beginnt schon am Freitag ab 20 Uhr:
Bei klarem Himmel steht die Beobachtung der Sterne, Nebel und sichtbaren Planeten auf dem Programm; außerdem gibt es Führungeb durch die Sternwarte. Die Besucher können zusammen mit den Astronomen der Fritz-Weithas-Sternwarte die Planeten Venus, Mars, Saturn und Jupiter sowie die schönsten Nebel und Sternhaufen beobachten.
Am Samstag findet dann der zehnte deutschlandweite Astronomietag statt. Klares Wetter vorausgesetzt können die Besucher der Fritz-Weithas-Sternwarte ab 16 Uhr die Sonne beobachten. Die Volkssternwarte in Neumarkt hat spezielle Fernrohre, mit denen man die Sonne ohne Schädigung der Augen betrachten kann.
Ab 18 Uhr führen die Mitglieder die Besucher durch die Sternwarte und erklären die Instrumente.
Ab 20 Uhr ist es dunkel genug um das seltene Ereignis zu beobachten dass die vier Planeten Venus, Mars, Jupiter und Saturn gleichzeitig zu sehen sind. Hier sind die Auf- und Untergangszeiten der Himmelsobjekte:
- Mars: Aufgang 15.39 Uhr
- Sonne: Untergang 18.31Uhr
- Saturn: Aufgang 20.24 Uhr
- Mond: Untergang 20.52 Uhr
- Jupiter: Untergang 21.54 Uhr
- Venus: Untergang 23.00 Uhr
Die Beobachtungen können natürlich nur bei klarem Himmel durchgeführt werden. Bei der Himmelsbeobachtung wird warme Kleidung empfohlen, da die Nächte immer noch kalt werden.
19.03.12