Sternwarte Neumarkt

Im Himalaya unterwegs

NEUMARKT. Am Freitag berichten ab 20 Uhr auf der Fritz-Weithas-Sternwarte Dr. Guido und Uta Jürgenliemk von der Nepalhilfe Beilngries von ihrer atemberaubenden Trekkingroute durch das Himalaya.

Der Dia-Abend findet bei jedem Wetter im beheizten Vortragsraum der Sternwarte auf dem Mariahilfberg statt. Bei klarem Wetter besteht anschließend die Möglichkeit, an Sternbildführungen und Himmelsbeobachtungen teilzunehmen.
07.11.11

Jupiter im Zentrum

NEUMARKT. Die größte Annäherung des Planeten Jupiters an die Erde bis zum Jahr 2022 wird auf der Fritz-Weithas-Sternwarte in Neumarkt mit zwei Veranstaltungen gewürdigt. Im Anschluss an beide Veranstaltungen besteht bei klarem Himmel jeweils die Möglichkeit, mit den Teleskopen der Sternwarte Jupiter am Himmel zu beobachten.

Am Freitag wird den Kindern spielerisch vermittelt, wie groß der Planet Jupiter ist und welche Stellung er als größter Planet im Sonnensystem einnimmt. Die Kinder dürfen das bewegte Modell des Sonnensystems aus der Nähe betrachten und bekommen erklärt, warum ein Jahr auf Jupiter mehr als elfmal länger als auf der Erde dauert und warum man auf Jupiter nicht spazieren gehen kann. Natürlich besteht auch ausreichend Zeit, um auf alle Fragen der Kinder einzugehen.

Die Veranstaltung am Samstag richtet sich an interessierte Erwachsene und Jugendliche, es ist aber kein Vorwissen erforderlich. In einem Schweif durch die Geschichte von der Entdeckung der großen Jupitermonde durch Galileo Galilei vor 500 Jahren bis zur erst vor drei Monaten gestarteten Raumsonde "Juno" der NASA wird die Entwicklung des Wissens über den größten Planeten des Sonnensystems gezeigt.

Neben dem inneren Aufbau des Planeten und seiner Entstehung wird ein Schwerpunkt auf den Monden des Jupiters liegen, die bereits leicht im Teleskop zu sehen sind. Durch eindrucksvolle Bilder, Videosequenzen und Animationen soll den Besuchern ein Einblick in diese geheimnisvolle Welt gewährt werden.

Ungewöhnliche Aspekte werden nicht ausgespart. So konnte zum Beispiel durch die Beobachtung des Jupitersystems zum ersten Mal gezeigt werden, dass sich Licht nicht unendlich schnell bewegt.

Beide Abende finden bei jedem Wetter im beheizten Vortragsraum der Sternwarte auf dem Mariahilfberg statt. Bei gutem Wetter besteht anschließend die Möglichkeit, an Sternbildführungen und Himmelsbeobachtungen im Außenbereich teilzunehmen.
02.11.11

Im Yellowstone-Park

NEUMARKT. Am Freitag berichtet Hans-Werner Neumann um 20 Uhr in der Sternwarte über eine Reise in die Vereinigten Staaten von Amerika.

Höhepunkt der Reise war der Yellowstone-Park, der im Jahr 1872 zum ersten Nationalpark erklärt wurde. Eine der größten Attraktionen sind die Geysire, allen voran der Old Faithful Geyser, der etwa alle 90 Minuten eine 50 Meter hohe Wasserfontäne spuckt.

Dieser Abend findet auch bei schlechtem Wetter im Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt. Anschließend gibt es bei klarem Himmel wieder die beliebten Sternenführungen mit Erklärungen der wichtigen und aber auch leicht auffindbaren Sternbilder. Bei den Beobachtungen unter klarem Himmel wird warme Kleidung empfohlen.
15.09.11

Eis statt Lava

NEUMARKT. Am Freitag um 20 Uhr spricht auf der Fritz-Weithas-Sternwarte Dr. Roland Wagner vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt über die Saturnmonde.

Erst vor ungefähr 40 Jahren sind die Monde des Sonnensystems so richtig erkundet worden. Vorher waren es nur mehr oder weniger kleine Punkte in den Fernrohren der Astronomen. Die "Cassini"-Mission hatte insbesondere den Saturn im Visier.

Eine Attraktion des Abends wird der zweitgrößte Mond des Sonnensystems, der Titan, sein. Er ist einer der vielen Begleiter des Saturn. Dieser Planet hat neben den wunderschönen Ringen auch sehr viele Trabanten, die ihn umkreisen.

Ein niederländischer Astronom namens Huygens hat diesen Mond schon 1655 entdeckt. Aber erst die Cassini-Huygens-Mission sendete vor gut fünf Jahren atemberaubende Bilder zur Erde. Aber auch die Wissenschaftler erhielten physikalische Daten, die sie erst nach jahrelangen Analysen richtig deuten konnten.

So weiß man heute, dass auf der festen Oberfläche des Titan Dünen vorhanden sind, die denen in der Namib-Wüste ähneln. Aber die Seen und Flüsse des Saturnmondes sind wirklich bizarr: Sie bestehen aus flüssigem Methan-Gas und haben eine ähnliche Ausdehnung wie die Großen Seen in Nordamerika.

Aber auch die Vulkane widersprechen den irdischen Vorstellungen: Sie speien Eis statt Lava. Es gibt sogar Spekulationen, dass sich unter der festen Kruste ein Ozean aus flüssigem Wasser befindet.

Der Vortrag findet auch bei schlechtem Wetter im Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt. Anschließend gibt es bei klarem Himmel wieder die beliebten Sternenführungen mit Erklärungen der wichtigen und aber auch leicht auffindbaren Sternbilder. Bei den Beobachtungen unter klarem Himmel wird warme Kleidung empfohlen.
07.09.11


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ISSN 1614-2853
23. Jahrgang