Sternwarte Neumarkt

"Schöpfung oder Urknall ?"

NEUMARKT. Um "Schöpfung oder Urknall ?" geht es bei einem Vortrag von Dr. Jürgen Kemmerer am Freitag um 20 Uhr auf der Fritz-Weithas-Sternwarte.

Das Universum – unendliche Weiten... Was geschah wirklich vor 14 Milliarden Jahren? Das ist die Frage, die in diesem Vortrag gestellt wird. Im ersten Teil werden die geschichtlichen Abläufe beleuchtet, um überhaupt eine Vorstellung davon zu bekommen, wie die Menschheit in der Vergangenheit mit dem Phänomen "Himmel" umging.

Im weiteren Verlauf werden Messungen vorgestellt – wie zum Beispiel die 3°Kelvin-Hintergrundstrahlung, die Aufschluss über den zeitlichen Ablauf des Universums geben. In einem kleinen Ausflug wird kurz die Entwicklung der Sterne von ihrer Geburt bis zum Tod in den verschiedenen Stadien gezeigt, um so die Wichtigkeit der beiden häufigsten Elemente Wasserstoff und Helium hervorzuheben, sowie die Herstellung der höherwertigen Elemente im Universum zu erklären.

Die Quintessenz bilden letztendlich die verschiedenen Weltmodelle, deren moderne Versionen sich nur durch die Dunkle Materie und Dunkle Energie erklären lassen. Den Abschluss bildet ein Versuch, diese Weltmodelle philosophisch zu deuten.

Der Abend ist so abgefasst, dass keine astronomische Vorkenntnisse notwendig sind. Bei klarem Wetter können die Planeten sowie (ab etwa 21.30 Uhr) die schönsten Nebel und Sternhaufen des Frühlingshimmels durch das große Kuppelteleskop betrachtet werden. Beim Aufenthalt unter freiem Himmel wird warme Kleidung empfohlen. Der Vortrag findet im Präsentationsraum der Sternwarte statt.
04.05.12

Mond im Mittelpunkt

NEUMARKT. Am Freitag um 20 Uhr wird es wieder einen spannenden Kinderabend auf der Fritz-Weithas-Sternwarte geben.

Vereinsvorstand Hans-Werner Neumann wird mit den kleinen Besuchern der Sternwarte den Mond erkunden.

Jeder, der den Mond schon mal durch ein gutes Fernglas oder ein Fernrohr betrachtet hat, wird von den Kratern und Bergen beeindruckt gewesen sein. Hans-Werner Neumann wird den Kindern anschaulich erklären, wie diese entstanden sind. Aber auch die eigentliche Entstehung des Mondes wird erklärt.Der Referent wird den kleinen Besuchern auch die Schönheiten zeigen. Er wird von besonderen Formationen und geheimnisvollen Lichtspielen in den Kratern erzählen. Diese Phänomene verleiteten die Menschen nicht nur in der Vergangenheit zu allerlei Fantasien und Deutungen.

Erst vor ungefähr 40 Jahren ist der Mond so richtig erkundet worden. Aber mit der Apollo-Mission wurden viele beeindruckende und auch überraschende Details des Erd-Trabanten bekannt. Beim Kinderabend werden aber auch die neuesten Erkenntnisse über den Mond sowie über die Riesenplaneten Jupiter und Saturn erläutert.

Der Abend ist so abgefasst, dass er für Kinder ab sechs Jahren geeignet ist. Danach können bei klarem Wetter die Kinder die Mondsichel, die Planeten Venus, Mars und Saturn sowie (ab etwa 21.30 Uhr) die schönsten Nebel und Sternhaufen des Frühlingshimmels durch das große Kuppelteleskop betrachten. Beim Aufenthalt unter freiem Himmel wird warme Kleidung empfohlen. Der Kinderabend selbst findet im beheizten Präsentationsraum der Sternwarte statt.
24.04.12

Klingende Zahlen

NEUMARKT. Um Zahlenverhältnisse in Musik, Astronomie und Architektur vom Mittelalter bis zur Gegenwart geht es bei einem Vortrag auf der Sternwarte.

Am Freitag um 20 Uhr spricht dazu Prof. Dr. Alfred Holl von der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg.

Zahlenverhältnisse oder Proportionen werden seit dem antiken Griechenland mit Tonintervallen in Verbindung gebracht. Daher wird in allen Bereichen, an denen Zahlenverhältnisse beteiligt sind, von Klängen gesprochen: bei einem mittelalterlichen Spiel von der Rithmo-Machie, in der Architektur von klingenden Gebäuden, in der Astronomie von Sphärenharmonie und natürlich in der Musik.

Letztere steht im Mittelalter als die zentrale Wissenschaft, die sich mit Zahlenverhältnissen befasst, in einer Reihe mit den anderen mathematischen Wissenschaften Arithmetik, Geometrie und Astronomie und bildet mit ihnen zusammen das so genannte Quadrivium. Von hier ausgehend spannt der Vortrag den Bogen bis zu Zahlenverhältnissen in der modernen Astronomie.

Der Vortrag ist so abgefasst, dass man kein Mathematiker sein muß. Bei klarem Wetter kann man die Planeten wie den Saturn und viele andere interessante Himmelsobjekte durch das große Kuppelteleskop der Sternwarte betrachten. Die Mitglieder der Sternwarte werden wieder einen kleine Sternenführung durchführen. Beim Aufenthalt unter freiem Himmel wird warme Kleidung empfohlen. Der Vortrag findet im beheizten Präsentationsraum der Sternwarte statt.
20.04.12

Der "Herr der Ringe"

NEUMARKT. Am Freitag gibt es ab 20 Uhr auf der Fritz-Weithas-Sternwarte einen spannenden Vortrag über den "Herrn der Ringe" - den Planeten Saturn.

Da sich der wunderschöne Ring-Planet, der bestimmt schon viele Menschen zur Astronomie gebracht hat, in Erdnähe befindet, widmet Referent Andreas Leonhardt einen ganzen Abend dem Saturn.

Am Anfang steht die Vorstellung des Saturns als Planet. Es wird auch ein Vergleich mit der Erde geben und der Umlaufs um die Sonne mit Hilfe des Sonnensystemplakats und dem Baader Zimmerplanetarium erklärt. Anschließend kommt eine eingehende Betrachtung der Eigenschaften des Planeten und der Ringe sowie eine Einführung in deren Natur und Beschaffenheit.

Auf die verschiedenen Monde des Saturns will Andreas Leonhardt ebenfalls genauer eingehen. Es werden viele schöne Bilder der NASA gezeigt, die im Rahmen der CASSINI-Missionen aufgenommen wurden. Ein weiterer Höhepunkt werden die Aufnahmen des Titans sein, die von Huygens-Sonde zur Erde gefunkt wurden. Dieser Saturnmond hat sogar eine Atmosphäre, aber auch die anderen Monde haben ihre Eigenheiten. So wird man erfahren, was es mit den Schäferhundmonden auf sich hat und welche bizarren Vulkane sich auf den Monden gebildet haben. Außerdem wird geklärt, ob es Leben auf dem Mond Titan geben könnte und wie dessen Flüssigkeitskreislauf funktioniert.

Andreas Leonhardt wird auch zeigen, wie sich die von der Erde aus gesehene Kippung der Ringe ändert. Die Besucher werden erfahren, warum sich die Neigung der Ringe über die Jahre verändert. So waren sie vor gut einem Jahr fast nicht mehr erkennbar. Und natürlich wird auch der Blick von der Erde zum Saturn, und wie er sich (scheinbar) am Himmel bewegt, nicht fehlen.

. Der Vortrag ist so abgefasst, dass man keine astronomische Vorkenntnisse benötigt: Er soll dem Laien den Zugang zur Himmelskunde ermöglichen.

Bei klarem Wetter kann man den Saturn und viele andere interessante Himmelsobjekte durch das große Kuppelteleskop der Sternwarte betrachten. Es wird wieder eine kleine Sternenführung durchgeführt. Beim Aufenthalt unter freiem Himmel wird warme Kleidung empfohlen. Der Vortrag selbst findet im beheizten Präsentationsraum der Sternwarte statt.
10.04.12


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ISSN 1614-2853
23. Jahrgang