Sternwarte Neumarkt

Zwei Gasriesen

NEUMARKT. Am Freitag wird Andreas Leonhardt um 20 Uhr auf der Sternwarte in einem Vortrag über die beiden äußeren Planeten des Sonnensystems sprechen.

Die beiden Gasriesen Uranus und Neptun sind eine ganz eigene Welt, so dass die Besucher einige bizarre Eigenschaften kennenlernen werden

Am Anfang des Vortrages wird Leonhardt kurz auf die unterschiedlichen Arten von Planeten eingehen und so die Eigenschaften der Erde mit denen der Gasplaneten vergleichen. Die Besucher erfahren dann, wie groß Uranus und Neptun sind. Außerdem wird gezeigt, wie weit weg diese Gasriesen entfernt sind.

Natürlich wird Andreas Leonhardt zeigen, ob man in den Atmosphären der beiden Planeten leben kann. Danach wird er auf die Besonderheiten des Uranus eingehen: Dieser Planet "rollt" auf seiner Bahn um die Sonne. Dafür kann der Neptun mit dem kältesten Ort im Sonnensystem aufwarten: Sein Mond Triton.

Aber auch die anderen Monde werden angesprochen, so wird Andreas Leonhardt zum Beispiel von Eisvulkanen berichten. Und viele Besucher werden wahrscheinlich überrascht sein, dass die beiden Planeten auch Ringe wie der Saturn haben.

Der eine Planet wurde übrigens ganz gewöhnlich mit dem Fernrohr entdeckt, der andere dagegen durch physikalische Berechnungen gefunden.

Dieser Abend findet auch bei schlechtem Wetter im Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt. Anschließend gibt es bei klarem Himmel wieder die beliebten Sternenführungen mit Erklärungen der wichtigen und aber auch leicht auffindbaren Sternbilder. Bei den Beobachtungen unter klarem Himmel wird warme Kleidung empfohlen.
24.09.12

Rund um die Mondkrater

NEUMARKT. Am Freitag wird Richard Pragner ab 19 Uhr auf der Fritz-Weithas-Sternwarte einen spannenden Kinderabend organisieren.

Pragner will den Kinderabend mit Bildern von Mondkratern beginnen und erklären, warum es so viele Krater auf dem Mond gibt. Denn auf der Erde kann man die Krater nicht mehr so gut erkennen, weil sie durch Wind und Wetter abgetragen werden. Überhaupt konserviert der Mond die Ereignisse über Millionen von Jahren, weil es keine Atmosphäre gibt.

Zu guter Letzt erklärt Richard Pragner, warum gerade der nächste Freitag so geeignet ist, den Mond zu betrachten: Es ist Halbmond und dann sehen die Mondlandschaften besonders interessant aus.

Der Kinderabend ist so angelegt, dass er für Kinder ab sechs Jahren geeignet ist. Nach dem Vortrag können bei klarem Wetter dann auch der Halbmond, die Planeten Uranus und Neptun sowie (ab etwa 20.30 Uhr) die schönsten Nebel- und Sternhaufen des Himmels durch die Teleskope beobachtet werden. Beim Aufenthalt unter freiem Himmel wird warme Kleidung empfohlen. Der Vortrag selbst findet im Präsentationsraum der Sternwarte statt.
20.09.12

Die Sternbilder

NEUMARKT. Am Freitag werden Monika und Benedikt Schnuchel ab 20 Uhr auf der Fritz-Weithas-Sternwarte einen spannenden Vortrag zum Thema Sternbilder halten.

Die Sternsagen in der griechischen Mythologie beschreiben die Entstehung der Sternbilder und damit auch, wie sie zu ihrem Namen gekommen sind. Eine gute Quelle für diese Sagen ist der lateinische Schriftsteller Ovid, der zur Zeit des Kaisers Augustus lebte. Dramatische Geschichten um die Verwandlung von Menschen in Sternbilder werden während des Vortrags erzählt. In der Computerpräsentation werden aber auch Gemälde gezeigt, die die Entstehung der Milchstraße und ihre Form illustrieren.

Nach dem Vortrag können bei klarem Wetter dann auch die Planeten sowie die schönsten Nebel und Sternhaufen des Himmels durch die Teleskope beobachtet werden. Beim Aufenthalt unter freiem Himmel wird warme Kleidung empfohlen. Der Vortrag selbst findet im Präsentationsraum der Sternwarte statt.
10.09.12

Reise zu den Planeten

NEUMARKT. Um alle acht Planeten des Sonnensystems geht es am Freitag um 20 Uhr bei einem Kinderabend auf der Fritz-Weithas-Sternwarte.

Am Anfang wird das Planetensystem anhand des mechanischen Baader-Modells gezeigt. Außerdem werden die Planetenbahnen auf einer Computersimulation über den HD-Projektor auf einer Leinwand gezeigt.

Dann wird Andreas Leonhardt den kleinen Besuchern nahebringen, wie groß die Sonne ist und wie gigantisch die Energiemengen sind, die sie ausstößt. Ausgehend vom Zentralgestirn werden die Kinder dann auf eine Reise zu den Planeten mitgenommen. Andreas Leonhardt wird dazu über die Krater des Merkur berichten und Geschichten über die Atmosphäre der Venus erzählen.

Die kleinen Besucher lernen die Größenverhältnisse und den Abstand zwischen der Erde und dem Mond kennen. Tagesaktuell wird Andreas Leonhardt auf den Mars eingehen und die neuesten Bilder des gerade gelandeten Marsrover Curiosity zeigen. Auch wird er faszinierende Clips über Staubteufel und Sonnenfinsternisse auf dem Mars zeigen.

Danach geht es zu den Gasriesen Jupiter und Saturn. Andreas Leonhardt wird den Kindern veranschaulichen, wie riesig diese Planeten im Vergleich zu Erde sind. Außerdem erklärt er, wie es in der sehr turbulente Atmosphären dieser Planeten zugeht. Natürlich werden auch beeindruckende Aufnahmen der Saturnringe gezeigt. Zuletzt geht es zu den äußersten Planeten Uranus und Neptun.

Der Kinderabend ist so gestaltet, dass Kinder ab sechs Jahren folgen können. Nach dem Kinderabend können bei klarem Wetter dann auch der Halbmond und die Planeten Mars, Saturn, Uranus und Neptun sowie (ab etwa 21.30 Uhr) die schönsten Nebel und Sternhaufen des Sommerhimmels durch die Teleskope beobachtet werden. Beim Aufenthalt unter freiem Himmel wird warme Kleidung empfohlenn. Der Kinderabend selbst findet im Präsentationsraum der Sternwarte statt.
20.08.12


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ISSN 1614-2853
23. Jahrgang