Agentur für Arbeit Neumarkt

3,7 Prozent arbeitslos

NEUMARKT. Die Arbeitslosenquote im Landkreis Neumarkt ist im Juni noch einmal von 3,9 auf 3,7 Prozent gesunken.

Die Zahl der Arbeitslosen im Juni im Landkreis Neumarkt wurde am Donnerstag mit 2481 angegeben, deutlich weniger als im Mai (2640). Vor allem im Vergleich zum Juni des Vorjahres ist der Rückgang drastisch: dasmals lag die Arbeitslosenquote noch bei über fünf Prozent.

Die seit Monaten anhaltende positive Entwicklung im Gesamtbezirk der Agentur für Arbeit Regensburg hält nach Meinung des Arbeitsamtes an. 12.353 Männer und Frauen waren im Juni 2007 arbeitslos, das sind 3.688 Personen oder 23,0 Prozent weniger als im Vorjahr.

Mit aktuell 12.353 Arbeitslosen kann auch die niedrigste Bestandszahl an Arbeitslosen in den letzten zehn Jahren gemeldet werden. Gegenüber dem Vormonat verringerte sich die Arbeitslosenzahl um 698 Personen. Die anhaltend gute Konjunktur belebe den Arbeitsmarkt auch in der Region nachhaltig, hieß es vom Arbeitsamt. Arbeitgeber suchen verstärkt nach qualifiziertem Personal, insbesondere für die Bereiche der Fertigungsberufe sowie der Dienstleistungsberufe. Erfreulich sei auch, dass der Anteil der Langzeitarbeitslosen sinke.

Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl der Langzeitarbeitslosen um 27 Prozent zurück. Mit einer Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent für den Gesamtbezirk liege der Gesamtbezirk Regensburg deutlich unter der Quote des Regierungsbezirks Oberpfalz mit 5,2 Prozemt."

10.922 offene Stellen sind der Agentur für Arbeit Regensburg seit Jahresbeginn zur Besetzung gemeldet worden, das sind gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum 1.261 Stellen oder 13,1 Prozent mehr. Der Bestand an offenen Stellen hat sich im Vergleich zum Juni 2006 um 18 Prozent erhöht. Die meisten unbesetzten Stellen gab es im Bereich der Fertigungsberufe (ohne Bau) mit 1.708 Stellen gefolgt von den Dienstleistungsberufen mit 1.408 Stellen.

Von den drei Geschäftsstellen im Bezirk des Arbeitsamtes Regensburg kann die Agentur in Kelheim mit 3,6 Prozent (Vorjahr 4,9 Prozent) die niedrigste Arbeitslosenquote vermelden, dicht gefolgt von der Agentur in Neumarkt mit 3,7 Prozent (Vorjahr 5,1 Prozent). In der Hauptagentur Regensburg liegt die Arbeitslosenquote bei 4,8 Prozent (Vorjahr 6,2 Prozent).

Die aktuelle Arbeitslosenquote im Gesamtbezirk der Agentur für Arbeit Regensburg mit 4,3 Prozent ist um 0,2 Prozentpunkte besser als im Mai 2007 und um 1,4 Prozentpunkte deutlich besser als im Juni des Vorjahres.
28.06.07

3,9 Prozent arbeitslos

NEUMARKT. Die Arbeitslosenquote im Landkreis Neumarkt ist im Mai noch einmal von 4,3 auf 3,9 Prozent gesunken.

Die Zahl der Arbeitslosen im Mai im Landkreis Neumarkt wurde am Donnerstag mit 2640 angegeben, deutlich weniger als im April (2895). Vor allem im Vergleich zum Mai des Vorjahres ist der Rückgang drastisch: hier sank die Arbeitslosenquote von 5,3 auf unter vier Prozent.

Im Gesamtbezirk der Agentur für Arbeit Regensburg ist gegenüber dem Mai 2006 ein deutlicher Rückgang bei der Zahl der Arbeitslosen zu verzeichnen. Aktuell waren 13.030 Männer und Frauen arbeitslos, das sind um 3.935 Personen oder 23,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Mit nur mehr 13.030 Arbeitslosen kann auch die niedrigste Bestandszahl an Arbeitslosen in den letzten zehn Jahren vermeldet werden. Gegenüber dem Vormonat verringerte sich die Arbeitslosenzahl um 1.193 Personen.

Der frühe Saisonabbau der Arbeitslosigkeit, die anhaltende Schönwetterperiode und die zunehmende konjunkturelle Belebung hatte nach Ansicht des Arbeitsamtes positive Einflüsse auf den Arbeitsmarkt. Insbesondere bei den Dienstleistungsberufen gab es über 1.500 Stellenmeldungen. Davon konnten in erster Linie die jüngeren Arbeitslosen im Alter unter 25 Jahren profitieren. Die Arbeitslosigkeit dieser Gruppe sank gegenüber dem Vorjahr um fast 41 Prozent. Mit einer Arbeitslosenquote von 4,5 Prozent für den Gesamtbezirk Regensburg liegt man deutlich unter der Quote mit 5,4 Prozent für den Regierungsbezirk Oberpfalz, hieß es.

Seit Jahresbeginn sind der Agentur für Arbeit 9.163 offene Stellen zur Besetzung gemeldet worden, das sind gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum 1.018 Stellen oder 12,5 Prozent mehr. Der Bestand an offenen Stellen hat sich im Vergleich zum Mai 2006 um 26,1 Prozent erhöht. Die meisten unbesetzten Stellen gab es im Bereich der Fertigungsberufe (ohne Bau) mit 1.774 Stellen, gefolgt von den Dienstleistungsberufen mit 1.461 Stellen.

Von den drei Geschäftsstellen im Bezirk der Agentur für Arbeit Regensburg kann die Agentur in Kelheim mit 3,8 Prozent (Vorjahr 5,2 Prozent) die niedrigste Arbeitslosenquote vermelden, dicht gefolgt von der Agentur in Neumarkt mit 3,9 Prozent (Vorjahr 5,3 Prozent). In der Hauptagentur Regensburg liegt die Arbeitslosenquote bei 5,0 Prozent. Diese Quote ist um 1,6 Prozentpunkte besser als im Mai 2006.

Erstmals gibt es beim Bestand an Arbeitslosen mehr Personen im Bereich von SGB II (Hartz IV) und damit in den Arbeitsgemeinschaften. 6.466 Arbeitslose werden von den Agenturen für Arbeit (SGB III) und 6.564 von den Arbeitsgemeinschaften (ARGEn) betreut.
31.05.07

4,3 Prozent ohne Job

NEUMARKT. Der Landkreis Neumarkt hatte im April mit 4,3 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote im Arbeitsamtsbezirk Regensburg.

Die Zahl der Arbeitslosen im April im Landkreis Neumarkt wurde am Mittwoch mit 2895 angegeben, deutlich weniger als im März (3411). Vor allem im Vergleich zum April des Vorjahres ist der Rückgang drastisch: hier sank die Arbeitslosenquote von 6,5 auf 4,3 Prozent.

Im Gesamtbezirk des Arbeitsamtes Regensburg gab es im April 2007 14.223 arbeitslose Männer und Frauen, also rund 1.900 Personen weniger als im März dieses Jahres. Gegenüber dem April 2006 ist der Bestand an Arbeitslosen sogar um 4.958 Personen oder 25,8 Prozent geringer.

Die Arbeitslosenquote beträgt im Gesamtbezirk der Agentur für Arbeit Regensburg aktuell 5,1 Prozent. Im Vorjahresmonat war die Quote noch bei 6,9 Prozent. Im März 2007 lag die Arbeitslosenquote bei 5,7 Prozent.

Der Arbeitsmarkt in der Region Regensburg habe sich nicht nur aufgrund der günstigen Witterung in den letzten Wochen sehr positiv entwickelt, hieß es vom Arbeitsamt. Auch die "nachhaltigen Anstrengungen der Arbeitsagenturen" und die gute konjunkturelle Lage durch die derzeit boomende Wirtschaft wirkten sich spürbar günstig aus, so dass der niedrigste Bestand an Arbeitslosen im Monat April in den letzten 10 Jahren vermeldet werden kann.

Profitieren konnten von dieser Entwicklung insbesondere jüngere Arbeitslose bis 25 Jahre. Bei dieser Gruppe ging die Zahl der Arbeitslosen um 41 Prozent im Vorjahresvergleich zurück. Aber auch bei den Langzeitarbeitslosen reduzierte sich die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahr um 19 Prozent.

Der Agentur für Arbeit Regensburg, zu der auch die Geschäftsstellen in Kelheim und Neumarkt gehören, wurden im Berichtsmonat 1.830 offene Stellen neu zur Besetzung gemeldet, so dass Arbeitsuchende aus einem Bestand von 3.869 offenen Stellen auswählen können. Dies ist im Vergleich zum Vorjahresmonat eine Steigerung um rund 36 Prozent. Die meisten offenen Stellen gibt es im Bereich der Fertigungsberufe (ohne Bau) mit 1.756 Stellen, gefolgt von den Dienstleistungsberufen mit 1.410 Stellen und den Bauberufen mit 285 Stellen.

Von den drei Regensburger Arbeitsagenturen hat die Geschäftsstelle in Neumarkt die niedrigste Arbeitslosenquote mit 4,3 Prozent (Vorjahr 6,5 Prozent) zu verzeichnen. Ihr folgen die Geschäftsstelle in Kelheim mit 4,4 Prozent (Vorjahr 6,1 Prozent) und die Hauptagentur in Regensburg mit 5,5 Prozent (Vorjahr 7,3 Prozent).
02.05.07

15.966 Pendler auf Achse

NEUMARKT. Fast 16.000 Landkreis-Bürger haben ihren Arbeitsplatz außerhalb des Landkreises. Über Arbeitsplatz-"Überschuß" verfügen nur vier Gemeinden.

Vier Städte und Gemeinden im Landkreis Neumarkt weisen nach der am Mittwoch vorgestellten "Pendler-Statistik" des Arbeitsamtes mehr Arbeitsplätze als dort wohnende Beschäftigte auf: mit den Städten Neumarkt und Parsberg, dem Markt Hohenfels und der Gemeinde Sengenthal sind es die üblichen Verdächtigen. Für Hohenfels und Sengenthal dürften die "Groß-Arbeitgeber" US-Armee und Baufirma Bögl für die positive Bilanz verantwortlich sein.

Insgesamt müssen im Landkreis Neumarkt fast doppelt so viele Arbeitnehmer auf ihrem Weg zur Arbeitsstelle den Landkreis verlassen, wie andererseits auswärtige Arbeitnehmer in den Landkreis kommen. 15.966 Auspendler stehen 8.247 Einpendlern gegenüber. Über ein Drittel der Auspendler (genau 5.466) arbeiten in der Stadt Nürnberg. Innerhalb der Landkreisgrenzen finden 14.327 interne Pendlerbewegungen statt.

Insgesamt weist der Landkreis Neumarkt 36.562 Arbeitsplätze und 44.281 Beschäftigte auf.

Job vor der Haustür

Ähnlich sind die Zahlen im gesamten Arbeitsamts-Bezirk, zu dem neben dem Landkreis Neumarkt auch die Stadt und der Landkreis Regensburg sowie der größte Teil des Landkreises Kelheim gehören: Lediglich 34,1 Prozent der Arbeitnehmer haben den Arbeitsplatz sozusagen vor der Haustüre. 65,9 Prozent der rund 185.500 sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmer im Agenturbezirk arbeiten nicht in ihrem Wohnort.

Dies zeigt die aktuelle Pendlerstatistik der Agentur für Arbeit Regensburg, die sich auf den Stichtag 30.Juni 2006 bezieht und Aufschluss darüber gibt, wie groß die Ein- und Auspendlerströme des regionalen Arbeitsmarktes sind. Im Vergleich zum Vorjahr mit 65,5 Prozent stieg die Pendlerquote erneut geringfügig an.

Um einen Arbeitnehmer als Pendler zu erkennen, werden über einen Datenabgleich Wohnung und Arbeitsort eines jeden Beschäftigten am Stichtag gegenübergestellt. Die Pendlereigenschaft wird festgestellt, wenn Wohn- und Arbeitsort nicht identisch sind. Dabei können keine Aussagen zur Häufigkeit des Pendelns getroffen werden, d.h. eine Unterscheidung nach Tagespendlern, Wochenendpendlern oder Saisonpendlern ist nicht möglich.

Die Untersuchung bezieht sich darüber hinaus ausschließlich auf sozialversicherungspflichtig beschäftigte Personen, also auf Arbeiter, Angestellte und Auszubildende. Am 30. Juni 2006 betrug ihre Zahl (mit Wohnsitz im Agenturbezirk) 185.409. Selbständig Tätige und Beamte, die ebenfalls zwischen Wohnung und Arbeitsstelle hin- und herpendeln, sind in der Pendlerstatistik nicht berücksichtigt.

Über 122.000 Arbeitnehmer "auf Achse"

Der Agenturbezirk hat mit 3.475 Personen einen geringen Einpendlerüberschuss (Vorjahr: 3.032). Hinter diesem Pendlersaldo verbergen sich 39.915 Einpendler und 36.440 Auspendler, d.h. Arbeitnehmer, die zwar ihren Wohnsitz innerhalb der Grenzen des Agenturbezirkes haben, aber außerhalb des Agenturbezirkes arbeiten. Darüber hinaus pendeln innerhalb des Bezirks der Agentur für Arbeit Regensburg 85.783 Personen zwischen Arbeitsort und Wohnort, so dass insgesamt 122.223 Personen "auf Achse" sind. Dies entspricht einem Mobilitätsgrad von 65,9 Prozent.

Über die Entfernungen bei den Berufspendlern können anhand der der Agentur vorliegenden Daten keine Aussagen gemacht werden. Ebenso wenig sind Aufschlüsse über die Art des Verkehrsmittels möglich, mit dem das Pendeln bewältigt wird. Aufgrund der regionalen und verkehrstechnischen Struktur des Bezirks der Agentur für Arbeit Regensburg und der immer stärker zunehmenden Flexibilisierung der Arbeitszeit liegt allerdings die Vermutung nahe, dass der Großteil der Pendler den täglichen Weg zur Arbeit mit dem Auto zurücklegen muss, hieß es.
18.04.07


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ISSN 1614-2853
21. Jahrgang