Sternwarte Neumarkt

Shuttle-Start live

NEUMARKT. Am Sonntag gibt es auf der Neumarkter Sternwarte von 14 bis 17 Uhr einen "Tag der offenen Tür" mit Sonnenbeobachtung und Führungen.

Am Freitag wird es bereits Sternenführungen geben. Da die Sonne jetzt schon recht spät untergeht, beginnen die Beobachtungen erst um 21. Voraussetzung ist natürlich ein klarer Himmel. Für die Besucher der Sternwarte wird es aber auch bei schlechtem Wetter Führungen durch das Gebäude geben, bei der die Technik der Sternwarte erklärt wird.

Gemäß aktueller Planung soll am Freitag der vorletzte Shuttle-Start sein. Zur Zeit ist er noch für 21.47 Uhr angesetzt. Falls es dabei bleibt, wird der Start live über das Internet auf einer Leinwand gezeigt.

Auch dieses Jahr wird es am 1. Mai einen "Tag der offenen Tür" auf der Sternwarte geben. Bei schönem Wetter werden die Mitglieder des Sternwartenvereins Sonnenbeobachtung ermöglichen. Da diese Beobachtungen ohne Fachkenntnisse sehr gefährlich für das Augenlicht sind, finden sie nur unter Anleitung und Aufsicht der Mitglieder statt. Außerdem wird natürlich die Sternwarte und ihre Technik in kleinen Führungen erklärt.

Bei den Beobachtungen unter klarem Himmel wird am Freitag warme Kleidung empfohlen, da die Nächte immer noch kalt sind.
25.04.11

Saturn im Mittelpunkt

NEUMARKT. Auf der Fritz-Weithas-Sternwarte finden am Freitag ein Kinderabend und am Samstag der "9. deutschlandweite Astronomietag" statt.

Der Kinderabend am kommenden Freitag ab 19 Uhr wendet sich wie gewohnt an Kinder ab sechs Jahren. Andreas Leonhardt wird den Kindern den Saturn zeigen und erklären. An den Planetenmodellen werden sie spielerisch lernen, wie sich die Planeten um die Sonne bewegen. Am Ende des Kinderabends zeigt Leonhardt noch, welche "komischen Schleifen" der Saturn am Himmel schreibt.

Am Samstag beteiligt sich die Fritz-Weithas-Sternwarte am 9. deutschlandweiten Astronomietag. Das Programm startet um 20 Uhr ebenfalls mit einem Vortrag - allerdings für Erwachsene - über den Saturn. Er steht an diesem Wochenende im Mittelpunkt, weil er der Erde so nahe ist, wie er es die nächsten 14 Jahre nicht mehr sein wird.

Der Astronomietag ist eine Aktion aller Sternwarten und Planetarien Deutschlands, um den Bürgern die Astronomie näher zu bringen. Im letzten Jahr Jahr haben über 30.000 Besucher diese Gelegenheit wahrgenommen.

Die beiden Vorträge finden auch bei schlechtem Wetter im beheizten Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt. Anschließend gibt es bei klarem Himmel wieder die beliebten Sternenführungen mit Erklärungen der wichtigen und aber auch leicht auffindbaren Sternbilder. Bei den Beobachtungen unter klarem Himmel wird warme Kleidung empfohlen, da die Nächte immer noch kalt sind.
05.04.11

"Unsere kosmische Heimat"

NEUMARKT. Am Freitag findet ab 20 Uhr auf der Fritz-Weithas-Sternwarte ein Einführungsvortrag von Andreas Leonhardt zum Thema "Das Sonnensystem – Unsere kosmische Heimat" statt.

Dieser Abend richtet sich vor allen Dingen an Besucher, die sich bisher kaum mit der Astronomie beschäftigt haben. Die Veranstaltung ist also auch für Kinder und Jugendliche interessant.

Der Schwerpunkt wird das Sonnensystem mit seinen acht Planeten sein. Auf einem Plakat werden die Besucher sehen, wie unterschiedlich groß diese Himmelskörper und ihre Monde sind. Nach diesem Einstieg wird Andreas Leonhardt mit dem innersten Planeten, dem Merkur, starten und sich immer weiter ins Weltall vorarbeiten.

Bei jedem Planeten wird man erfahren, was die herausragendsten Eigenschaften sind. Aber auch die Raumfahrt wird nicht zu kurz kommen. So wird es auch einen Bericht über die Marslandung der Phönix-Sonde geben.

Nach dem Mars wird Andreas Leonhardt nicht sofort zum Jupiter springen, sondern auf den Asteroidengürtel eingehen. Der Besucher soll erfahren, was der Unterschied zwischen einem Planeten, einem Zwergplaneten und einem Asteroid ist.

Bei den Gasriesen Jupiter und Saturn werden auch deren Monde gezeigt und erklärt. Nach Uranus und Neptun wird auch Pluto noch kurz angesprochen. Zum Schluss wird Andreas Leonhardt auf die Sonderlingen des Sonnensystems eingehen: Diese Himmelskörper haben ganz andere Flugbahnen als die Planeten. Zu dieser Kategorie gehören auch die Kometen.

Zu guter Letzt wird auch noch ein Ausblick in die Tiefen des Universums geben, um zu verdeutlichen, wie klein eigentlich das Sonnensystem ist.

Dieser Abend findet auch bei schlechtem Wetter im beheizten Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt. Anschließend gibt es bei klarem Himmel wieder die beliebten Sternenführungen mit Erklärungen der wichtigen und aber auch leicht auffindbaren Sternbilder. Bei den Beobachtungen unter klarem Himmel wird warme Kleidung empfohlen, da die Nächte immer noch kalt sind.
30.03.11

Weite Reise

NEUMARKT. Am Freitag findet ab 19 Uhr auf der Fritz-Weithas-Sternwarte wieder ein Kinderabend mit einer "Reise durch das Sonnensystem" statt.

Michael Endig wird den kleinen Besuchern (ab sechs Jahren) der Sternwarte zeigen, wie faszinierend die Welt der Astronomie ist. Die Reise beginnt beim Zentralgestirn, der Sonne, und geht dann über den Merkur Richtung Neptun. Insgesamt kommt man an allen acht Planeten und einigen Monden des Sonnensystems vorbei. Die Reise geht über unvorstellbare 4,5 Milliarden Kilometer.

Endig beschreibt zuerst, wie die Oberfläche der Sonne beschaffen ist. In diesem Zusammenhang werden auch die Geheimnisse der Sonnenflecken gelüftet. Danach geht die Reise weiter zum Merkur. Die Kinder sollen erfahren, wie dieser Planet durch die Sonne geprägt wird. Beim Weiterflug zur Venus wird auch das Phänomen erklärt, dass es auf der weiter entfernten Venus wärmer ist als auf dem Merkur.

Während die Erde angeflogen wird, erfahren die kleinen Besucher, wieso es helle und dunkle Flecken auf dem Mond gibt. Dann geht es weiter in die Tiefen des Weltalls und am Mars vorbei. Hier erfährt man, warum dessen Oberfläche so rot ist. Danach führt die Reise durch den Asteroidengürtel zu den Gasriesen im Sonnensystem. Als erstes geht Michael Endig auf den größten Planeten, den Jupiter, ein. Dort erfahren die Kinder, warum die vier größten Monde nach Galilei benannt worden sind. Außerdem werden die Besucher von der Größe der Monde überrascht sein.

Dann nähert sich der Flug dem "Herrn der Ringe": dem Saturn. Wenn der Himmel klar ist, kann man diesen sehr beeindruckenden Planeten ab 21.30 auch selber durch das Fernrohr betrachten. Dann geht es immer weiter in das Weltall zum Uranus und schließlich zum letzten Planeten des Sonnensystems, dem Neptun. Am Schluss führt die Reise vorbei an dem Zwergplaneten Pluto zu den viel weiter entfernten Nebeln und Galaxien.

Dieser Abend findet auch bei schlechtem Wetter im beheizten Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt. Anschließend gibt es bei klarem Himmel Beobachtungen des Mondes in der Nähe des Siebengestirns (Plejaden) sowie der schönsten Nebel und Sternhaufen des spätwinterlichen Sternenhimmels. Bei den Beobachtungen unter klarem Himmel wird sehr warme Kleidung empfohlen, da die Nächte immer noch sehr kalt sind.
11.03.11


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ISSN 1614-2853
23. Jahrgang