Sternwarte Neumarkt
Durch die Nationalparks
NEUMARKT. Am Freitag um 20 Uhr wird Hans-Werner Neumann auf der Fritz-Weithas-Sternwarte einen Reisebericht über die Nationalparks im Nordwesten der USA abgeben.
In dem Vortrag geht es um den relativ unbekannten Nordwesten der USA, der aber atemberaubende Landschaften bietet. Die Bericht beginnt mit Seattle, wo schon eine Weltausstellung zu bewundern war. Zu diesem Anlaß wurde extra ein Turm gebaut, die
Space Needle. Von dieser Stadt aus kann man den
Olympic Nationalpark besuchen. Es handelt sich hierbei um einen gemäßigten Regenwald, in dem man Farne, Flechten, Almwiesen, Wasserfälle und bizarre Küstenlinien vorfindet.
In der Nähe der Millionenstädte Seattle und Portland befinden sich zwei noch aktive Vulkane: Mount St. Helen und Mount Rainier. Man erinnert sich noch an den spektakulären Ausbruch des Mount St. Helen, bei dem die gesamte Spitze des Vulkans weggesprengt wurde. Noch 30 Jahre nach dieser Naturkatastrophe sind die Auswirkungen in der Landschaft zu erkennen.
Im weiteren Verlaufe des Berichtes wird Hans-Werner Neumann die wilde Küste von Oregon beschreiben, an der Felsspitzen den mächtigen Pazifik widerstehen. Dieser einzigartige Küstenstreifen beherbergt Vogelkolonien, Seelöwen und Wale.
Die mehr im Landesinneren befindlichen Cascaden-Berge sind Vulkane, die durch den Zusammenstoß der pazifischen und nordamerikanischen Kontinentalplatte entstanden sind. In dem riesigen Krater hat sich ein wunderschöner, kreisrunder See gebildet. Der staunende Besucher sind von der tiefblauen Wasserfläche überwältigt.
Nach einem Zwischenstopp in der Hauptstadt Kaliforniens, Sacramento, geht es zu den berühmten Weintäler Sonoma- und Napavalley. Dort sind die beeindruckenden Mammutbäume zu bewundern. Diese mächtigen Riesen der Natur sind teilweise älter als 600 Jahre. Zum Abschluß geht es durch Sausalito über die wunderschöne
Golden Gate Bridge nach San Francisco.
Dieser Abend findet auch bei schlechtem Wetter im Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt. Bei klarem Himmel können natürlich auch die Sterne bewundert werden. Auch wenn das Wetter wärmer wird, wird warme Kleidung empfohlen, da die Nächte immer noch kalt sind.
30.04.10
Blick ins All

Die Teleskope in der Neumarkter Sternwarte warten.
NEUMARKT. Am alljährlichen "Astronomietag" gibt es ganz besonders attraktive Gelegenheiten, einen Blick ins Universum zu werfen.
Wer schon einmal einen Planeten, ein Sternbild oder gar eine ferne Galaxie am Nachthimmel gesehen hat, ist meist fasziniert vom Anblick des Sternenhimmels.
Der von der Vereinigung der Sternfreunde e.V. (VdS) ins Leben gerufene bundesweite Astronomietag bietet Jahr für Jahr Anlass und Gelegenheit für jeden Interessierten, sich über astronomische Themen zu informieren
und selbst einen Blick ins All zu werfen.
Der Termin ist dabei jeweils so abgestimmt, dass an diesem Tag attraktive Beobachtungsmöglichkeiten bestehen.
Sternwarten, Planetarien, astronomische Institute und engagierte Hobby-Astronomen bringen dabei ihren Gästen den Himmel ein Stück näher.Heuer lädt die Fritz-Weithas-Sternwarte Neumarkt am Samstag, 24. April, ab 18 Uhr zum "8. Tag der Astronomie" ein.
Die Planeten Venus, Mars und Saturn wetteifern an diesem Samstag mit dem zunehmenden Mond um die Gunst der Beobachter. Besucher können einen Blick durch eines der zahlreichen Teleskope erhaschen, oder im Mulitmediaraum den Flug zum Mars und dessen Erkundung durch die beiden Rover "Spirit" und "Opportunity" erleben. Natürlich gibt es dort auch noch andere fesselnde Filme, produziert und projiziert mit modernster Technik.
Doch der Himmel macht das beste Programm:
Auch in Zeiten großer Observatorien und Weltraumteleskope ist das Erlebnis einer eigenen Beobachtung am Himmel durch nichts zu ersetzen und kann am kommenden Samstag ohne Streß
bis in die späte Nacht hinein auf der Fritz-Weithas-Sternwarte erlebt werden, hieß es - vorausgesetzt natürlich, der Himmel ist wolkenlos.
20.04.10
Orientierung am Himmel
NEUMARKT. Am Freitag um 19 Uhr wird auf der Fritz-Weithas-Sternwarte wieder einer der beliebten Kinderabende unter der Leitung von Gerald Reiser veranstaltet.
Viele Kinder sind von einem schönen Sternenhimmel fasziniert und möchten mehr über die Sterne erfahren. Insbesondere die Orientierung am Himmel ist nicht für die Kleinen schwierig. Gerald Reiser will hier weider helfen.
Im Laufe des Abends sollen die Kinder lernen, daß der Sternenhimmel während des Jahres sein Aussehen verändert. So muß man sich je nach Jahreszeit an anderen Sternbilder orientieren. Reiser wird auch verraten, wie man jederzeit den Polarstern finden kann. Dann weiß man auch , wo Norden, Süden, Westen und Osten ist.
Gerade wenn die Kinder zu Weihnachten ein Teleskop bekommen haben, ist es wichtig zu wissen, wie man überhaupt die Himmelsobjekte wie den Orionnebel oder die Andromedagalaxie finden kann.
Gerald Reiser wird bei sternenklarem Himmel den theoretischen Teil des Kinderabend so kurz wie möglich gestalten, um viel Zeit für die Erklärungen am echten Himmel zu haben. Dann können die Kinder sofort ihr neues Wissen in die Tat umsetzen.
Dieser Abend findet auch bei schlechtem Wetter im beheizten Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt. Bei den Beobachtungen unter klarem Himmel wird sehr warme Kleidung empfohlen, da die Nächte sehr kalt werden können.
04.03.10
Filmemacher ist vor Ort

Sebastian Voltmer
NEUMARKT. Wann hat man schon die Gelegenheit, einen Kinofilm zusammen mit dem Filmemacher anzuschauen ? In der Neumarkter Sternwarte wird der Streifen "Die Wiederkehr des Mars - So nah wie seit 56 000 Jahren nicht mehr" gezeigt.
Am Freitag, 19. März, um 20 Uhr wird der Astrofotograf und Filmemacher Sebastian Voltmer persönlich anwesend sein, um Erläuterungen zu seinem mit Auszeichnung bewerteten Kino-Film zu geben und Fragen zu beantworten.
"Die Wiederkehr des Mars - So nah wie seit 56 000 Jahren nicht mehr" wird im Vortragsaal der Fritz-Weithas-Sternwarte auf der 15-Quadratmeter- Leinwand gezeigt. Für Technik-Interessierte: der Vortragsraum ist mit dem legendärem
Lautsprecher
Teufel Theater 8 THX Ultra , die Urversion der THX Lautsprecher, die in Größe dem heutigem Theater 10 entsprechen,
inklusive dem
M 12000 Subwoofer "Uncle Doc" bestückt.
Gezeigt wird der Film mittels einem
Full HD LCD 1920x1080P-Beamer, der dem neuesten technischen Stand entspricht.

Das Filmplakat
Der Film zeigt die interessantesten kosmischen Ereignisse der letzten zwölf Jahre.
Eingebettet sind sie in die "Wiederkehr des Mars" bis zur größten Annäherung des Roten Planeten an die Erde im Jahr 2003
– so nah wie seit 56 000 Jahren nicht mehr.
Im Film nimmt der Autor die Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise. Man wird Zeuge verschiedener Veränderungen auf dem Mars,
erlebt einen gewaltigen Staubsturm, sieht den mit Eis überzogenen Südpol und sein Abschmelzen, entdeckt blaue
Eiskristallwolken über dem Nordpol.
Die Zuschauer teilen mit dem Autor beeindruckende Beobachtungsnächte in Namibia, reisen mit ihm zur Sonnenfinsternis nach Sambia oder zum Leonidenschauer in die Mandschurei, konfrontieren sich mit der faszinierenden Marsforschung, und erleben die Fahrten
der Marsrover
Spirit und
Opportunity.
Der Film lebt von Impressionen dunkler Nächte, den faszinierenden Animationen der Vorgänge am Himmel, die aus Abertausenden von Einzelfotos erstellt wurden, und den beeindruckenden Aufnahmen vor Ort. Er spannt einen dramaturgischen Bogen von den der Erde immer näher kommenden Marsoppositionen 1995 bis zur größten Annäherung 2003. Dabei wird auf verschiedene Weise versucht, sich diesem rätselhaften Planeten anzunähern. So werden zum Beispiel Szenen von der Erde neben solche der Marsmissionen der NASA gestellt.
Die Filmmusik dazu wurde teilweise selbst komponiert.
Der Film wurde von der Hessischen Filmförderung finanziell unterstützt. Er ist gleichzeitig Abschlussarbeit des Filmautors an der Kunsthochschule Kassel. Sebastian Voltmer bestand damit Anfang Februar 2009 sein Examen mit Auszeichnung (
Master of Fine Arts).
Sebastian Voltmer, Jahrgang 1981, studierte ab dem Jahr 2000 an der Kunsthochschule Kassel, zunächst als Schüler von Floris Neusüss im Fachbereich Fotografie sowie Nicolaus Ott und Bernard Stein in Grafikdesign. Sein Studium absolvierte er als Schüler von Yana Drouz mit dem Film "Wiederkehr des Mars – so nah wie seit 56 000 Jahren nicht mehr" mit Auszeichnung.
Voltmer ist begeisterter Amateurastronom und bekannter Astrofotograf und Bundespreisträger von "Jugend forscht" im Jahre 2000.
Seit 1996/97 werden seine Astrofotografien in vielen Zeitschriften, Kalendern und Büchern veröffentlicht. Seit Januar 2007 ist er für die Astronomie-Seite der Zeitschrift "Natur und Kosmos" verantwortlich.
Vorreservierung sind unter unter
info@sternwarte-neumarkt.de möglich.
Platzkarten kosten 6 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Kinder. Es steht nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung.
17.03.10