Sternwarte Neumarkt

Vortrag fällt aus

NEUMARKT. Der für Freitag geplante Vortrag auf der Neumarkter Sternwarte muß´wegen Erkrankung des Referenten ausfallen.

Hans-Werner Neumann wollte im Rahmen des "Internationalen Jahres der Astronomie" die Besucher der Sternwarte auf eine Reise durch die Galaxien mitnehmen (wir berichteten). Der Vortrag wird nachgeholt; ein genaues Datum steht aber noch nicht fest.
26.03.09

Galaxien im Mittelpunkt


Hans-Werner Neumann wird auch den letzten Teil der Seminarreihe "Einführung in die Astronomie" gestalten.

NEUMARKT. Am Freitag führt Hans-Werner Neumann um 20 Uhr im Rahmen des "Internationalen Jahres der Astronomie" die Besucher der Sternwarte auf eine Reise durch das Weltall, in der die Entwicklung großräumiger Strukturen im Mittelpunkt steht - es geht also um Galaxien.

Eine Galaxie ist eine riesige Ansammlung von Sternen, Gas und Staub. Diese im Feldstecher als schwache Nebelfleckchen erkennbaren Gebilde zeigen ihre ganze Schönheit noch nicht einmal im Teleskop, sondern häufig erst bei lang belichteten Fotografien. Da allerdings sind gewaltige, spiralförmige Arme erkennbar, die aus Hunderten von Millionen Einzelsternen bestehen.

Modernste astronomische Beobachtungen werden heute in allen Wellenlängenbereichen des elektromagnetischen Spektrums durchgeführt, zum Beispiel im Radiobereich oder Gammastrahlenbereich. Neue Erkenntnisse über das Weltall werden damit gewonnen: zum Beispiel wurden fast lichtschnelle Materieströmungen entdeckt, die sich über Zehntausende von Lichtjahren aus den Zentren von Galaxien heraus erstrecken.

Aufnahmen vom Zentrum der Milchstraße werden gezeigt, in dem von Astronomen des Max-Planck-Instituts in München ein "verhungertes Schwarzes Loch" gefunden wurde. Schwarze Löcher zählen immer noch zu den exotischsten Objekten im Weltall. Wie man sie indirekt beobachten kann, wird Hans-Werner Neumann erläutern.

Im Sternbild Jungfrau ist ein riesiger Haufen von Galaxien zu finden. Die größten unter ihnen bestehen aus Hunderten von Milliarden Einzelsternen und sind kugelförmig oder elliptisch. Eine solch große Galaxie kann nahe vorbeiziehende kleinere Galaxien wie ein Kannibale verschlingen, man spricht daher von "Galaxienkannibalismus".

Im Weltall gibt es Milliarden von solchen Galaxien. Manche von ihnen sind so weit von der Erde entfernt, dass ihr Licht mehr als 10 Milliarden Jahre unterwegs ist, bis es hier ankommt. Wenn man also heute das Licht eines solchen Systems sehen, blickt man in die Vergangenheit zurück, denn man sieht diese Galaxie, wie sie vor 10 Milliarden Jahren war.

Der Vortrag findet auch bei schlechtem Wetter im gut beheizten Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt. Wenn die Nacht sternenklar wird, soll es wieder Himmelsführungen geben und dabei kann man einen Blick durch das neue Goto-Teleskop werfen. Bei den Beobachtungen unter klarem Himmel wird sehr warme Kleidung empfohlen.

Eine Anmeldung unter info@sternwarte-neumarkt.de oder 0170/80 25 800 ist erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Der Vortrag ist auch ohne Kenntnisse der Astronomie verständlich und höchst interessant.
24.03.09

Faszinierende Sterne

NEUMARKT. Am Freitag führt Hans-Werner Neumann um 20 Uhr im Rahmen des "Internationalen Jahres der Astronomie" die Besucher der Sternwarte auf eine Reise durch das Leben der Sterne.

Im dritten Teil der Seminarreihe "Einführung in die Astronomie" werden zum Thema "Sterne, Sternentwicklung und Sternbilder" neueste Forschungsergebnisse erläutert und interessante Phänomene dargestellt. Die Faszination der modernen Astronomie steht im Vordergrund des Vortrags.

Sterne besitzen nur einen endlichen Vorrat an Energie, können also nicht unendlich lang leben. Sie werden aus dichten Gaswolken geboren, als Doppelsterne oder auch isoliert wie unsere Sonne. In den letzten Jahren konnten unter Verwendung von Hochleistungsteleskopen und besonderen Messverfahren bei nicht zu weit entfernten Sternen einige Planeten oder Staubscheiben entdeckt werden. Diese Scheiben werden sich wahrscheinlich in einigen Millionen Jahren zu Planetensystemen entwickeln.

Da überall im Weltall dieselben chemischen Elemente vorhanden sind und dieselben physikalischen Gesetze gelten wie auf der Erde, liegt der Gedanke nahe, dass auch die Entwicklung des Lebens im gesamten Weltall nach denselben Prinzipien stattgefunden hat. Möglicherweise ist also auf einem dieser Planeten bereits Leben entstanden.

Hans-Werner Neumann will zeigen, dass die Sternen zu Lebzeiten weder gleich groß noch die gleiche Farbe haben. Und auch am Ende ihres Lebens verhalten sie sich unterschiedlich. Massereiche Sterne explodieren zum Beispiel in Form gewaltiger Supernovaausbrüche, bei denen ein schwarzes Loch oder ein Neutronenstern übrig bleiben kann.

Der Vortrag findet auch bei schlechtem Wetter im gut beheizten Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt.

Wenn die Nächte sternenklar werden, wird es wieder Himmelsführungen geben und dabei kann man dann einen Blick durch das neue Goto-Teleskop werfen. Bei den Beobachtungen unter klarem Himmel wird sehr warme Kleidung empfohlen.

Vorherige Anmeldungen unter info@sternwarte-neumarkt.de" oder 0170/8025800 sind erwünscht aber nicht zwingend notwendig.
17.03.09

Sonne im Mittelpunkt


Die Auftaktveranstaltung auf der Sternwarte war gut besucht.

NEUMARKT. Die Vortragsreihe auf der Neumarkter Sternwarte im "Internationalen Jahres der Astronomie 2009" kommt recht gut an: am Freitag kann man beim zweiten Teil der Reihe einsteigen. Dabei geht es vor allem um "Unser Sonnensystem".

Der Vortrag findet am Freitag ab 20 Uhr auf der Fritz-Weithas-Sternwarte statt.

Die Menschen leben auf einem kleinen Planeten, der einen durchschnittlichen Stern in einer durchschnittlichen Galaxie umkreist. Was ist also so besonderes am Menschen, an seinem Planetensystem, an seiner Sonne? Am Freitag spricht Hans-Werner Neumann im zweiten Teil der auf vier Vorträge angesetzten Reihe über "unser Sonnensystem".

Ein virtueller Flug durch das Planetensystem schließt sich an: Vom Merkur geht es zu den inneren Planeten und dann über die Gasriesen Jupiter und Saturn hinaus bis zum Pluto, der seinen Status als Planet verloren hat und nun als Namensgeber einer Klasse von Kleinplaneten fungiert. Neue Aspekte der Entstehung von Planetensystemen werden im Rahmen des Vortrags anläßlich des Internationalen Jahres der Astronomie ebenfalls diskutiert.

Wenn den ersten Teil der Vortragsreihe verpaßt hat, kann einfach jetzt einsteigen. Dieser und die folgenden Vorträge finden auch bei schlechtem und kaltem Wetter im gut beheizten Vortragsraum der Sternwarte Neumarkt statt.

Wenn die Nächte klar werden, wird es wieder Himmelsführungen geben und dabei kann man dann einen Blick durch das neue Goto-Teleskop werfen. Bei den Beobachtungen unter klarem Himmel wird sehr warme Kleidung empfohlen.

Anmeldungen unter info@sternwarte-neumarkt.de oder unter 0170-8025800 sind erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich. Mann kann sich auch kurzfristig am Freitagabend entscheiden und einfach zur Sternwarte kommen.
11.03.09


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ISSN 1614-2853
23. Jahrgang