In höchster Lebensgefahr

NEUMARKT. Nach einem tragischen Unfall auf der Autobahn bei der Jura-Raststätte schweben zwei junge US-Amerikaner in höchster Lebensgefahr.

Das Auto der beiden Männer raste gegen 5.05 Uhr am Samstagmorgen mit hoher Geschwindigkeit auf das Heck eines Sattelzuges und wurde dann unter dem Sattelauflieger verkeilt mitgeschleppt. Die beiden 27 und 23 Jahre alten Männer waren im Auto eingeklemmt und mußte von den Feuerwehren Velburg, Neumarkt, Berg und Parsberg mit schwerem technischem Gerät aus dem Wrack herausgeschnitten werden. neumarktonline berichtete in der Nacht mit einer Eil-Meldung.


Der Unfall ereignete sich auf der Autobahn zwischen den Ausfahrten Neumarkt-Ost und Velburg auf Höhe der Jura-Raststätte in Fahrrichtung Regensburg. Wie ein Sprecher der Autobahnpolizei sagte, ist der Toyota Corolla offenbar mit sehr hoher Geschwindigkeit praktisch ungebremst auf den auf der rechten Spur fahrenden Lastwagen aufgeprallt. Der schwere Lastzug schleifte das Wrack noch einige Zeit mit, bis der Lastwagenfahrer anhalten konnte.

Die beiden jungen US-Amerikaner erlitten bei dem Unfall schwerste Verletzungen; besonders der 23jährige Beifahrer schwebt in höchster Lebensgefahr, hieß es. Beide wurden von Rettunghubschraubers in Kliniken gebracht.

Die Autobahn war bis 9.15 Uhr in Fahrtrichtung Regensburg vollständig gesperrt. Der Verkehr wurde bei Neumarkt-Ost ausgeleitet. Es kam zu erheblichen Staus und Verzögerungen. In Fahrtrichtung Nürnberg mußte die Autobahn nur kurz gesperrt werden, als die Rettungshelikopter landeten.

Aktualisierung: am Samstag-Mittag bestätigte die Autobahnpolizei weitgehend unseren Bericht und gab noch weitere Einzelheiten zu dem Unfall bekannt. Das Alter des in höchster Lebensgefahr schwebenden Beifahrers wurde dabei auf 24 Jahre korrigiert.

Der Toyota der beiden Amerikaner fuhr mit sehr hoher Geschwindigkeit auf Höhe des Beschleunigungsstreifen der Rastanlage Jura-West aus bislang ungeklärter Ursache ungebremst auf das Heck des vorausfahrenden Sattelzugs auf, der von einem 40jährigen Polen gesteuert wurde. Der Sattelzug befuhr nach Polizeiangaben den rechten Fahrstreifen ordnungsgemäß mit der für ihn erlaubten Geschwindigkeit. Bei dem Aufprall wurde der Toyota unter das Heck des Sattelaufliegers geschoben und von dem noch etwa 200 Meter bis zum Stillstand mitgezogen.
Von der Staatsanwaltschaft Nürnberg wurde zur Klärung der Unfallursache ein Gutachter angefordert.
Wegen der Sperrung während der Bergungsarbeiten erreichte der Rückstauf auf der Autobahn teilweise eine Länge von zehn Kilometern.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf etwa 20.000 Euro.
23.06.18
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Telefon Redaktion


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