Christlich Soziale Union

CSU-Kandidat zu Gast

NEUMARKT. Die Neumarkter Jungen Liberalen wünschten dem CSU-OB-Kandidaten Richard Graf wörtlich "viel Glück für die kommenden Monate".

So heißt es in einer Pressemitteilung des FDP-Nachwuchses, nachdem Graf eingeladen worden war, bei den Jungen Liberalen über seine Zukunftspläne und Visionen zu sprechen.

Bei der Gestaltung der Innenstadt bemängelte Graf den schlechten Zustand der Immobilien der Stadt. Er forderte, manche Immobilien entweder sofort zu sanieren, oder zu verkaufen. Außerdem müsse eine Stadt wie Neumarkt in der Lage sein, mehr Wohnungen zu bauen und mehr Baugrundflächen auszuweisen.


Im Bereich Digitalisierung müsse Neumarkt nachlegen. sagte Graf. Behördengänge sollen im 21. Jahrhundert auch von Zuhause aus erledigt werden können, Neumarkts Baustellen müßten besser koordiniert und Einschränkungen besser kommuniziert werden. so Graf weiter. Außerdem soll die "überflüssige Bürokratie" bekämpft werden.

Die FDP stellt zu den Wahlen im September keinen eigenen OB-Kandidaten. Nach Auskunft der jungen Liberalen wolle man auch den amtierenden Oberbürgermeister Thomas Thumann zu einer ähnlichen Wahlveranstaltung einladen.
27.07.17

"Kein Hau-Ruck-Verfahren"

NEUMARKT. Am Donnerstag soll im Stadtrat über den Standort für eine Hochschule entschieden werden - ob es dazu kommt, ist allerdings fraglich.

Am Tag vor der Sitzung spricht die CSU in einer Pressemitteilung von einem "Hau-Ruck-Verfahren" und einer "überhasteten Entscheidung". CSU-OB-Kandidat Graf will "die Bürger mit einbinden".

Es ist kein großes Geheimnis, daß Oberbürgermeister Thomas Thumann unter den neun verschiedenen Alternativen den Standort am Residenzplatz bevorzugt. Wenige Wochen vor der OB-Wahl wird ihm jetzt von der CSU vorgeworfen, er betrachte die "Thematik nicht ganzheitlich". Die CSU wolle aber "die Fehler beim Ganzjahresbad-Projekt nicht wiederholen" und dränge darauf, die Standortfrage im "Dialog mit den Bürgern" zu beantworten.


Es sei "unverständlich, dass von Seiten des OB und der Verwaltung ein derartiger Entscheidungsdruck auf die Stadträte gelegt wird", sagte CSU-Stadtverbandsvorsitzender Marco Gmelch. Auch viele Bürger könnten nicht nachvollziehen, warum hier auf einmal mit so viel Zeitdruck an einer Entscheidung gearbeitet werde.

"Die Verwaltung lässt ein klares Konzept zur künftigen Ausrichtung der Stadt vermissen", sagte CSU-OB-Kandidat Richard Graf. Sie habe "keine Vision für die Zukunft". Stattdessen werde "wieder einmal" etwas über die Köpfe der Bürger entschieden. Er schlug vor, ohne Zeitdruck alle möglichen Standorte neutral und unabhängig zu überprüfen.

Gmelch sprach von einer "Überrumpelungs-Taktik". Der Standort der Hochschule müsse in einer Machbarkeitsstudie und konstruktiven Gesprächen ermittelt werden.

Es reiche nicht,"wenn wir uns nur anschauen, welche Flächen der Stadt gehören. Wir müssen auch beachten, was der Standort zur weiteren Entwicklung der Stadt beitragen kann", sagte Graf. Zudem müsse man im Auge behalten, wie die Anbindung des Standorts an den Straßen-, Bus- und Zugverkehr sei.
26.07.17

Staatssekretär besucht


Drei CSU-Ortsverbände fuhren nach München

NEUMARKT. 50 CSU-Mitglieder aus den Ortsverbänden Gebertshofen, Litzlohe und Oberwiesenacker besuchten Staatssekretär Albert Füracker in München.

Füracker gab seinen Gästen Einblicke in seinen Arbeitsalltag.


Neben aktuellen landespolitischen Themen wurde auch der Ausbau des Breitbands im Landkreis Neumarkt ausführlich diskutiert
26.07.17


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ISSN 1614-2853
16. Jahrgang