Christlich Soziale Union

"Mit großer Mehrheit"

NEUMARKT. Jetzt kam auch eine offizielle Mitteilung aus dem Neumarkter Rathaus: Amtsinhaber Thumann wurde mit großer Mehrheit wiedergewählt.

Bei der Wahl des Oberbürgermeisters in der Großen Kreisstadt Neumarkt wurde Oberbürgermeister Thomas Thumann von der Unabhängigen Parteifreien Wählergemeinschaft/Freie Wähler (UPW/FW) in seinem Amt bestätigt, heißt es ind er Mitteilung aus dem Rathaus.

Er kann damit am 5.Dezember 2017 seine dritte Amtszeit antreten. Thumann erhielt nach dem Ergebnis der Schnellmeldungen 68,77 Prozent der Stimmen, das sind nahezu genauso viele wie 2011 als er auf 68,67 Prozent gekommen war.


Richard Graf von der CSU wurde von 25,54 Prozent der Wähler angekreuzt, der dritte Bewerber Dieter Ries von der Freien Liste Zukunft (FLitZ) bekam 5,68 Prozent.

Die Wahlbeteiligung lag bei 74,10 Prozent der insgesamt 31.617 Wahlberechtigten. Für Oberbürgermeister Thomas Thumann stellt das Votum der Wähler "erneut ein überragendes Ergebnis dar, über das ich mich riesig freue". Er dankte den Wählern, dass sie ihm "in so großer Deutlichkeit wiederum das Vertrauen für die Zukunft ausgesprochen und damit meine erfolgreiche Arbeit der letzten zwölf Jahre so eindrucksvoll gewürdigt haben ".

Die OB-Wahl in Neumarkt findet seit 2005 getrennt von der Stadtratswahl statt. Damals war Oberbürgermeister Alois Karl (CSU) als Direktkandidat in den Bundestag gewählt worden, so dass Neuwahlen zum Oberbürgermeister außer der Reihe notwendig geworden waren. Diese fanden dann am 4.Dezember 2005 statt.

Thomas Thumann hatte dabei mit 53,59 Prozent den Sieg errungen und war damit als erster Oberbürgermeister seit 1945 ins Neumarkter Rathaus eingezogen, der nicht der CSU angehört. 2011 hatten ihn die Wähler mit 68,67 Prozent wiedergewählt.
24.09.17

Schwere Verluste für CSU




NEUMARKT. Jetzt liegen alle Landkreis-Ergebnisse für die Bundestagswahl vor: vor allem die CSU erlitt dabei schwere Verluste.

Besonders eine starke AfD machte MdB Alois Karl und der CSU zu schaffen: sie drückte Karl bei den Erststimmen um fast zehn Prozentpunkte auf 53,79 Prozent der Stimmen. Die CSU verlor bei den Zweitstimmen sogar über elf Prozentpunkte und fiel auf 45,82 Prozent.


Die SPD konnte sich nur mit Mühe auf dem zweiten Platz vor der aus dem Stand überraschend starken AfD behaupten. SPD Direktkandidat Johannes Foitzik machte es bei den Erststimmen allerdings etwas besser und lag mit 13 Prozent klar vor dem AfD-Bewerber.

Von den 100.835 wahlberechtigten Landkreis-Bürgern gingen 81.379 zur Wahl und gaben 80.596 gültige Erststimmen und 80.781 gültige Zweitstimmen ab. Die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl lag damit im Landkreis bei 80,71 Prozent - das ist deutlich höher als im Jahr 2013: damals gingen 72,66 Prozent zur Wahl.

Genau Zahlen aller Parteien und Kandidaten veröffentlichen wir hier.




24.09.17

Triumph für OB Thumann - Niederlage für die CSU


Glückwünsche vom Verlierer: CSU-Kandidat Richard Graf (l.) gratuliert dem wiedergewählten Oberbürgermeister Thomas Thumann

NEUMARKT. Thomas Thumann bleibt weiter Oberbürgermeister der Stadt Neumarkt. Der UPW-Amtsinhaber sichert sich mit einem erneuten Traumergebnis die Wiederwahl.

Mit einem Debakel endete erneut der Versuch der CSU, das Rathaus zurückzuerobern, das jahrzehntelang von den Christsozialen regiert wurde.

neumarktonline könnte die eigene Schlagzeile vom 4.Dezember 2005 übernehmen: "Thumann schlägt Graf" - damals hieß nämlich der damalige hohe CSU-Favorit mit Nachnamen genau wie der Herausforderer im Jahr 2017.


Auch die Bundestagswahlen liefen für die CSU im Landkreis Neumarkt alles andere als erfreulich (alle Zahlen nach der Auszählung von 18 von 19 Gemeinden; Pilsach fehlte noch): CSU-Direktkandidat Alois Karl siegte zwar erwartungsgemäß souverän, kam aber nur mehr auf 53,79 Prozent - im Jahr 2013 waren es noch 63,59 Prozent. Auch bei den Zweitstimmen gab es bittere Niederlage für die CSU: sie sankt um über zehn Prozent auf 45,79 Prozent und hätte damit auch im Landkreis Neumarkt eine "absolute Mehrheit" verloren.

Thomas Thumann von der UPW war 2005 mit 53,59 Prozent der Stimmen sensationell gegen den hochfavorisierten CSU-Kandidaten Neumarkter Oberbürgermeister geworden. Sechs Jahre später schaffte er sogar 68,67 Prozent und demütigte damit den CSU-Bewerber, der nur mehr 21,6 Prozent der Stimmen erhielt. Bei der aktuellen Wahl kam Thumann auf fest identische 68,79 Prozent (nach 49 von 52 ausgezählten Wahllokalen)

Seine Gemütslage lasse "sich schwer in Worte fassen", sagte ein glücklicher alter und neuer Oberbürgermeister gegenüber neumarktonline. Er freue sich sehr über das sehr deutliche Ergebnis bei der OB-Wahl, sagte Thomas Thumann zu unserer Zeitung: "Das Signal tut gut" - vor allem, weil besonders in den letzten Wochen der Wahlkampf vom politischen Gegner seiner Meinung nach "sehr hart" geführt wurde - "leider auch manchmal unter der Gürtellinie". CSU-Kandidat Richard Graf habe ihm zu seinem Erfolg bereits gratuliert, bestätigte Thumann

Graf ging es diesmal kaum besser als seinem Leidensgenossen vor sechs Jahren: er kam nach 49 von 52 ausgezählten Wahllokalen auf 25,44 Prozent, nachdem er im Wahlkampf nur halb im Spaß davon gesprochen hatte, sein Gegenkandidat könne ihn ja möglicherweise "in die Stichwahl zwingen..."

Graf sagte am Sonntagabend, es sei "bitter und enttäuschend, aber er habe es zu akzeptieren", daß er nur rund ein Viertel der Wählerstimmen in Neumarkt erhalten hat. Dem alten und neuen Oberbürgermeister werde er für die nächsten Jahre "aus ehrlichem Herzen alles Gute" in der Amtsführung wünschen, denn die Bürger der Stadt verdienten das.


Ein strahlender alter und neuer Oberbürgermeister präsentierte sich mit Gattin nach der Wahl

24.09.17


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16. Jahrgang