Grüne

„Begegnungspark“ angeregt

NEUMARKT. Die Grünen wollen bei den fast abgeschlossenen Planungen zum Baugebiet in Berg-Richtheim noch eine ökologischen Aufwertung erreichen.

Andere Verbände hätten in ihren Stellungnahmen bereits angemerkt, dass das Baugebiet einen enormen Flächenverbrauch von 14 Hektar bedeute. Dies überschreite die Richtgröße zur Flächenversiegelung in Bayern über Jahre hinweg.

In der bayerischen Garagen- und Stellplatzverordnung für Waren- und Geschäftshäuser sei pro 40 Quadratmeter Verkaufsnutzfläche ein Stellplatz gefordert. Die rechtlich benötigte Anzahl werde laut Bebauungsplan aber weit überschritten. Die Berger Grünen schlugen jetzt vor, die Anzahl der Stellplätze zu reduzieren.


Genau wie bei der mehrgeschossigen Wohnbebauung sollten die Betreiber zur Errichtung einer Tiefgarage verpflichtet werden. Durch die freiwerdende Fläche könne der westlich an die Verbrauchermärkte angeschlossene Grünstreifen zu einem „Begegnungspark“ ausgebaut werden.

Dieser Park bedeutet zum einen weniger Flächenversiegelung und zum anderen eine ökologische Aufwertung des neu entstehenden Ortsteils. Es entsteht ein gesellschaftlicher Treffpunkt für Jung und Alt.

Im Zuge der notwendigen und anstehenden Energiewende solle zudem eine Verpflichtung zur Errichtung von Fotovoltaikanlagen für gewerblich genutzte Gebäude in den Bebauungsplan aufgenommen werden. Im gesamten Gebiet, also auch in der Wohnbebauung, müsse für Dächer mit weniger als fünf Grad Dachneigung Dachbegrünung vorgeschrieben werden, sofern keine Fotovoltaikanlage errichtet wird.
27.08.19

Auf „grüner Tourismus-Tour“


Die Grünen Politiker im „Café Immergrün“ in Neumarkt

NEUMARKT. Der tourismuspolitische Sprecher der grünen Landtagsfraktion Christian Zwanziger und der oberpfälzer Landtagsabgeordnete Jürgen Mistol informierten sich in Neumarkt über das Tourismuskonzept der Region.

Die Grüne Tourismus-Tour unter dem Motto „klimafreundlich reisen“ führt Zwanziger gemeinsam mit den regionalen Abgeordneten in diesem Jahr durch Ostbayern. Bei der fünftägigen Reise per Bahn, Rad und Bus durch die Oberpfalz und Niederbayern will er herausfinden, welche Möglichkeiten die Region für bewusst Reisende bietet und wo noch Nachholbedarf besteht. Zudem tauscht er sich unterwegs mit Akteuren aus der Tourismusbranche über aktuelle Themen und Anliegen aus.


In Neumarkt hörten sie sich die Grundgedanken des neuen Tourismuskonzeptes an, die an den Stärken der Region anknüpfen sollen. Denn das Thema Nachhaltigkeit werde mit Neumarkt zum Beispiel durch eine Bio-Brauerei deutschlandweit verbunden. Da liege es nicht fern, dass das Tourismuskonzept auch darauf baut.

Ein Bio-Hotel und das „Café Immergrün“ in Neumarkt standen ebenfalls auch auf dem Programm der Grünen Tourismus-Tour.
01.08.19

Grüne suchen Unterstützung

NEUMARKT. Die Grünen im Landkreis brauchen nach eigenen Angaben noch Unterstützung für die Listen der Kommunalwahlen im nächsten Jahr.

Deshalb sind auch Nicht-Miglieder zur Kreisversammlung am Dienstag, 30. Juli, um 19.30 Uhr in Berching im Restaurant „Meteora“ in Berching eingeladen.

Hauptthema wird die Kommunalwahl 2020 sein.


Derzeit sind im ganzen Landkreis gerade einmal 76 Personen Mitglied bei den Grünen. Grüne Ortsverbände fehlen in Berching, Freystadt, Mühlhausen, Breitenbrunn, Hohenfels, Seubersdorf, Sengenthal, Pilsach, Lauterhofen und Berngau, hieß es.

Damit die Bürger bei der Kommunalwahl eine „Grüne Wahl“ in den Gemeinden haben „brauchen wir noch ganz viel Unterstützung für die Listen“, sagte Kreisvorsitzende Gabriele Bayer. Bei den Grünen bekämen auch junge Menschen die Chance, auf vorderen Plätzen zu kandidieren.
25.07.19

„Hintertürchen“ offen ?

NEUMARKT. Ist die eigentlich „gestorbene“ Autobahn-Anschlussstelle Traunfeld doch noch nicht tot ? Die Grünen sehen ein „Hintertürchen“.

Der Grüne Bundestagabgeordneten Stefan Schmidt hatte in einer Anfrage dem Verkehrsministerium nahe gelegt, eine Zustimmung des Bundes zu den Planungen einer Autobahnausfahrt bei Traunfeld zurückzuziehen. Das Ministerium halte allerdings weiter an den Planungen fest. So teilte es im Antwortschreiben mit, dass "eine Rücknahme der fachlich begründeten Zustimmung des Bundes zu den Planungen für eine neue Anschlussstelle nicht vorgesehen ist".


"Für mich riecht das stark nach Hinhaltetaktik", sagte Schmidt. Die Planungen der Anschlussstelle seien weiterhin Ziel des Bundes. Er befürchtet, dass zu einem späteren Zeitpunkt, wenn Gras über die Sache gewachsen ist, die Planungen wieder aus der Schublade hervorgeholt werden.

Auch Dr. Roland Schlusche, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreistag, sieht die Angelegenheit kritisch. Er sei davon ausgegangen, dass das Thema nach der Absage der Gemeinde Lauterhofen (wir berichteten vielfach) wie auch dem Landkreis Nürnberg Land vom Tisch sei.
24.07.19


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ISSN 1614-2853
18. Jahrgang