Grüne

Forst "verwüstet"


Gewaltige Schäden entdeckten die Grünen im Pyrbaumer Forst

NEUMARKT. Ein Wald bei Pyrbaum wurde nach Meinung der Grünen "verwüstet": im Pyrbaumer Forst habe der „Profitmichl“ wieder zugeschlagen.

Eine "unbeschreibliche Spur der Verwüstung durch exzessive Holzernte" entdeckten der Direktkandidat für die Landtagswahl Sigi Hauff und die Kräuterpädagogin Christine Garibasch bei einer ihrer Wanderungen. Riesige Holzerntemaschinen und Holztransport-Lastwagen haben dort über zwei Meter tiefe morastige Gräben in den Waldboden gefurcht. Die Rückegassen haben teilweise nur einen Abstand von 22 Metern. Dreißig Meter Abstand zwischen den Rückegassen seien wohl vorgeschrieben.

Die bayerischen Staatsforsten haben nach den letzten Aktionen von Umweltschützern zugesagt, die Bürger zu informieren, wenn wieder Holzernte im größeren Ausmaß stattfinden soll. Leider hätten sie ihr Versprechen nicht eingehalten, hieß es von den Grünen:. "Es waren keinerlei Warnhinweise oder gar Absperrungen vorhanden".


Die beiden Grünen waren nach eigenen Worten "entsetzt, als wir vor dem Flurschaden standen. Hier herrschte vor der Aktion noch einigermaßen intakte Natur".

Die Waldschäden seien enorm. Da das Gebiet sehr wasserreich ist, seien beträchtliche Bodenverwerfungen im unteren Bereich beim Stachelweiher entstanden. Der Weg konnte von dieser Seite nicht einmal begangen werden.
24.05.18

"Eine Stelle zusätzlich"

NEUMARKT. Die Kreistagsfraktion der „Grünen“ will mit einem Antrag auf Stellenerhöhung die Jugendarbeit im Kreisjugendring fördern.

Die Grünen Kreisräte baten KJR-Geschäftsführer Markus Ott um einen Gesprächstermin, um über die Situation, den Bedarf und die Probleme im Kreisjugendring zu sprechen.

Man wolle ab 2019 eine ganze Stelle zusätzlich für den Kreisjugendring, denn die Mitarbeiter könnten wegen der eigenen massiven Überlastung nicht in adäquater Weise ihren Aufgaben nachkommen, wie es dem Bedarf entspricht, beklagte Grünen-Fraktionsvorsitzender Dr. Roland Schlusche danach.


Man bedauerte bei den Grünen, dass der Kreisjugendring junge Menschen abweisen müsse, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, weil die Betreuung der Jugendlichen mangels Personal nicht in ausreichendem Maße stattfinden kann.

Die Zahl der interessierten jungen Menschen, die ehrenamtlich beim Kreisjugendring arbeiten möchten, steige beständig. Man wolle den Kreisjugendring personell mit einer zusätzlich Vollzeitstelle stärken, damit die Sozialpädagogen und die Geschäftsführung ihren für die Gesellschaft und die Jugend so wichtigen Aufgaben nachkommen können, hieß es.
15.05.18

Regierung kritisiert

NEUMARKT. Die Grünen im Landkreis Neumarkt kritisierten bei ihrer Kreisversammlung die bayerische Staatsregierung scharf.

Die Vorgehensweise beim Polizeiaufgabengesetz, Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz und auch beim „Kruzifix-Erlass“ sei bezeichnend, hieß es.

Die CSU ignoriere im Vorfeld den Rat vieler Experten und reagiere erst auf massiven Druck der Öffentlichkeit und der Fachexperten. Viele Abgeordneten, Staatssekretäre und auch viele Minister seienhäufig alles andere als Experten, so die Kreisvorsitzende und Bezirksrätin Gabriele Bayer.


Anfang Mai wird beim Landesparteitag der Grünen in Hirschaid das Wahlprogramm verabschiedet.

Als Delegierte wurden Gabriele Bayer aus Postbauer-Heng, Thomas Leykam und Bernhard Rasche-Remling aus Neumarkt gewählt. Ersatzdelegierte sind Dr. Roland Schlusche, Sigrid Steinbauer-Erler, Johanna Stehrenberg, Stefan Krusche, Wolfgang Fick, Eva Borke-Thoma, Christel Neufert und Teresa Häußinger.
27.04.18

Licht geht aus

NEUMARKT. Licht aus und Kerzen an: die Neumarkter Grünen wollen die "Earth Hour" am Samstag am Neumarkter Rathausplatz begehen.

Ab 19.30 Uhr begleitet die Band „Gebrüder Mühlleitner“ die Veranstaltung musikalisch. Während der Earth Hour von 20.30 bis 21.30 Uhr werden dann Kerzen angezündet. Unterstützt wird die Aktion auch von der Stadt Neumarkt, die während der Earth Hour die Beleuchtung des Münsters und des Rathauses abstellt, hieß es.


Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen am 31. März 2007 an der ersten Earth Hour in Sydney teil und schalteten bei sich zu Hause für eine Stunde das Licht aus, um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Ein Jahr später erreichte die Earth Hour 370 Städte in 35 Ländern verteilt über 18 Zeitzonen und wurde zur globalen Bewegung.

Im Fokus der Earth Hour 2018 stehen dieses Jahr die zahlreichen Arten, die durch die Klimakrise bedroht sind. Durch die fortschreitende Erderhitzung drohe jede sechste Art auszusterben. Somit sei der Klimawandel eine der größten Bedrohungen für die Vielfalt der Lebewesen auf der Erde.
20.03.18


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17. Jahrgang