Grüne

"Massiv enttäuscht"

NEUMARKT. Die Grüne in Neumarkt sind "massiv enttäuscht", daß im Verwaltungssenat das Thema Bio-Verpflegung an Schulen vertagt wurde.

In dem vom "Nachhaltigkeitsbeauftragten" der Stadt Neumarkt eingereichten Antrag zur „Einführung des DGE-Standards bei der Mittagsverpflegung; Einführung einer Bio-Quote bei der Mittagsverpflegung und schrittweise Steigerung auf 100 Prozent“ wurde ein Start dieses Konzeptes zum Schuljahr 2019/2020, mit 15 Prozent Bio-Anteil an der Mittagsverpflegung angestrebt. Damit die Umstellung für alle Beteiligten einfacher ist, wird hier der Einsatz von sogenannten Coaches zu Beginn des Schuljahres 2018/2019 vorgeschlagen. Die sind nach Meinung der Grünen überaus wichtig, um die Umstellung, aber auch die Akzeptanz bei Schülern, Eltern und Caterern herzustellen.


In anderen Kommunen wie Regensburg, Lauf oder Nürnberg habe sich diese Vorgehensweise mit Schul-Coaches als äußerst positiv herausgestellt. Aber auch kleine Gemeinden wie Postbauer-Heng gingen hier mit gutem Vorbild voran. „Natürlich kosten Coaches Geld, aber wenn man neue Strukturen von Anfang an gut umsetzen will, braucht es gute und fachliche Begleitung. Die Coaches werden ja nur zu Beginn eingesetzt“, so die Ortsvorsitzende der Neumarkter Grünen Eva Borke-Thoma.

Die Grünen sprechen von einer "Verzögerungstaktik" im verwaltungssenat. Sparen an der falschen Stelle habe noch niemand geholfen, hieß es. „Bedauerlich ist, dass mit dieser Verzögerungstaktik, wieder ein Schuljahr verstreicht in dem nicht auf Bio-Verpflegung umgestellt werden kann. Eine Stadt, die sich Nachhaltigkeit auf die Fahne schreibt, sollte als gutes Vorbild voran gehen“, so Grünen-Stadträtin Sigrid Steinbauer-Erler.
18.07.18

Delegierte gewählt

NEUMARKT. „Finanzpolitische Herausforderungen der Kommunen“ hieß der Vortragstitel des Grünen-Bundestagsabgeordneten Stefan Schmidt.

Er informierte die anwesenden Parteimitglieder und Gäste über die derzeit diskutierten möglichen Grundsteuermodelle. Dr. Roland Schlusche, Fraktionsvorsitzender der Kreistagsgrünen und Stadtrat in Velburg, sagte, dass die Kommunen die derzeitigen Einnahmen aus dem Grundsteueraufkommen auch in der Zukunft dringend benötigen.

Neben den Kommunalfinanzen spielte vor allem die Wahl für die Parteitage im Herbst eine Rolle bei der Versammlung der Kreisgrünen. Für den Bundesparteitag im November, der in Leipzig stattfinden wird, wurden Siegfried Hauff und Christine Garibasch, beide aus Pyrbaum, delegiert. Für den kleinen Parteitag im Herbst wurde die Bezirksrätin, Markträtin und Kreisvorsitzende Gabriele Bayer aus Postbauer-Heng delegiert.


Falls es im Herbst eine neue Regierung mit den Grünen geben sollte, wurden gleich noch die Delegierten für diesen Sonderparteitag gewählt. Gabriele Bayer, Siegfried Hauff und Eva Borke-Thoma würden im Fall der Fälle die Regierung absegnen oder nicht.

Die Freude über die guten Umfragewerte der Grünen wurden in der Diskussion deutlich durch die Umfragewerte der AfD getrübt. Dr. Roland Schlusche und Bayer machen "die beiden Brandstifter Söder und Seehofer" für diese Entwicklung verantwortlich.
15.07.18

„Tee mit MdB“

NEUMARKT. „Auf einen Tee mit dem MdB“ – unter diesem Motto veranstaltet der Grünen-Bundestagsabgeordnete Stefan Schmidt am Donnerstag eine Bürgersprechstunde in Neumarkt.

„Ich möchte mit den Menschen ins Gespräch kommen und gerne Fragen, Wünsche und Kritik aufgreifen", sagte Schmidt. Seine Arbeit im Bundestag lebe erheblich davon, dass er direkten Kontakt zu den Bürgern des Wahlkreises habe und sehe, wo der Schuh drückt.


Alle Interessierten können den Parlamentarier am Donnerstag zwischen 17 und 18 Uhr im Gasthof Wittmann in der Bahnhofstraße kennenlernen und sich mit ihren Fragen und Anliegen direkt an ihn wenden. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
11.07.18

Forst "verwüstet"


Gewaltige Schäden entdeckten die Grünen im Pyrbaumer Forst

NEUMARKT. Ein Wald bei Pyrbaum wurde nach Meinung der Grünen "verwüstet": im Pyrbaumer Forst habe der „Profitmichl“ wieder zugeschlagen.

Eine "unbeschreibliche Spur der Verwüstung durch exzessive Holzernte" entdeckten der Direktkandidat für die Landtagswahl Sigi Hauff und die Kräuterpädagogin Christine Garibasch bei einer ihrer Wanderungen. Riesige Holzerntemaschinen und Holztransport-Lastwagen haben dort über zwei Meter tiefe morastige Gräben in den Waldboden gefurcht. Die Rückegassen haben teilweise nur einen Abstand von 22 Metern. Dreißig Meter Abstand zwischen den Rückegassen seien wohl vorgeschrieben.

Die bayerischen Staatsforsten haben nach den letzten Aktionen von Umweltschützern zugesagt, die Bürger zu informieren, wenn wieder Holzernte im größeren Ausmaß stattfinden soll. Leider hätten sie ihr Versprechen nicht eingehalten, hieß es von den Grünen:. "Es waren keinerlei Warnhinweise oder gar Absperrungen vorhanden".


Die beiden Grünen waren nach eigenen Worten "entsetzt, als wir vor dem Flurschaden standen. Hier herrschte vor der Aktion noch einigermaßen intakte Natur".

Die Waldschäden seien enorm. Da das Gebiet sehr wasserreich ist, seien beträchtliche Bodenverwerfungen im unteren Bereich beim Stachelweiher entstanden. Der Weg konnte von dieser Seite nicht einmal begangen werden.
24.05.18


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang