Kirchen

"Sinnlichkeit" in Hofkirche

NEUMARKT. Am Sonntagabend gestalten wieder Jugendliche um 18.30 Uhr in der Neumarkter Hofkirche die Abendmesse.

Es singt die Musikgruppe "Sinnlichkeit" aus Mühlhausen.


Es werden moderne geistliche Lieder zum 7. Sonntag der Osterzeit geboten.
27.05.17

Wieder Sommer-Freizeiten

NEUMARKT. Die Evangelische Jugend des Dekanatsbezirkes Neumarkt veranstaltet für Kinder und Jugendliche wieder zwei Freizeiten im Sommer.

So können neun- bis zwölfjährige Mädchen und Jungen vom 1. bis 6. September im Freizeitenhaus "Alte Schule" in Morsbach bei Titting die Sommerfreizeit der Evangelischen Jugend erleben. Selbstverständlich dürfen Nachtwanderung, Grillen und Lagerfeuer dabei ebenso wenig fehlen wie Aktionen, in denen sich die Teilnehmenden selbst kreativ einbringen können.


Zwei Wochen Erlebnisurlaub für Jugendliche von 13 bis 17 Jahren bietet die Evangelische Jugend vom 10. bis 23. August in Spanien im Camp Neptuno an der Costa Brava. Unter dem Motto "Kultur - Strand - Gemeinschaft" stehen Ausflüge nach Barcelona, Baden am Strand, Musik und Kreativität, Sport und Spiel auf dem Programm. Wohnen wird man in Zelten auf dem Campingplatz Neptuno im Norden Kataloniens am Mittelmeer.

Informationen und Anmeldung unter Telefon 09181/46256114 oder per Email: Ej.dekanat-neumarkt@elkb.de
27.05.17

Gedanken zu Christi Himmelfahrt

Von Dekan Monsignore Richard Distler

Im Zeitalter der Weltraumfahrt erliegen wir leicht der Versuchung, die Himmelfahrt Jesu als einen Flug in eine ferne kosmische Zone zu verstehen. Aber von einer solch naiven Vorstellung nehmen selbst schon Kinder Abstand, wie ich in der Schule festgestellt habe. Für sie ist Himmelfahrt einfach die Tatsache, dass "Jesus zum lieben Gott geht".

Aber trohnt und wohnt denn nicht Gott in einem völlig eigenständigen himmlischen Raum, zu dem uns Jesus das Tor geöffnet hat? Genau das Gegenteil sagt das Hochfest Christi Himmelfahrt. Es besagt, Gott wohnt nicht in einem eigenen Raum, eingesperrt hinter Schloss und Riegel, nein: Gott hat sich durch Jesus uns allen und der ganzen Welt geöffnet. Er ist bleibend unter uns gegenwärtig. Seine Liebe zieht uns immer neu hinein in seine Nähe und Gegenwart. Ist das nicht eher Grund zur Freude als zur Traurigkeit?

Diese Erfahrung machten bereits die Jünger bei der Himmelfahrt Christi. Diese war die letzte Erscheinung Jesu vor den Jüngern nach seiner Auferstehung, also so etwas wie sein Abschied von dieser Welt. Jeder Abschied aber macht traurig. Doch Jesus erschließt den Jüngern diesen Abschied als ein Wiederkommen, wenn er im Johannesevangelium sagt: "Ich gehe zum Vater und komme wieder zu euch". Aber wieso? Sein Abschiednehmen ist so etwas wie ein völlig neues Dasein, eine völlig neue Gegenwart. Aber welche? Eine Erklärung finde ich in der Geschichte, wo der Auferstandene Maria von Magdala im Garten erscheint und zu ihr spricht: "Maria, halte mich nicht fest, denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen".


Maria und die Jünger wollten anscheinend ihren Jesus, ihren Herrn und Meister nur für sich allein festhalten. Als er dann durch den Tod ihnen genommen wird, sind sie sehr traurig, führungslos und kopflos. So sehr waren sie von ihrem Jesus abhängig. Das erinnert mich an den evangelischen Theologen Hans Gerhard Behringer. Er verbrachte einige Zeit in einem hinduistischen Ashramkloster. Da fiel ihm auf: Die Anhänger und Schüler waren ständig auf ihren Guru und Lehrmeister angewiesen, nahezu abhängig und unselbständig. Dann aber meinte er: "In diesem Moment verstand ich das Fest Christi Himmelfahrt". Da geht Jesus von seinen Jüngern ganz bewußt weg, lässt sie alleine zurück, damit sie auf eigenen Füßen stehen und nur auf die Hilfe und den Trost des heiligen Geistes bauen, den er ihnen verspricht.

Das Kommen dieses Geistes aber ist kraft- und machtvoll. Es ereignet sich am ersten Pfingstfest in Jerusalem. Da treten die Jünger aus ihrem verschlossenen Raum hinein in den Raum der Welt. Da machen sie deutlich: Unser Gott, unser Jesus gehört nicht alleine uns, sondern der ganzen Welt. Er gehört allen Menschen. Die ganze Welt ist sein Raum und der Ort, wo Gott lebt und wo er angebetet und verherrlicht werden soll.

Dies drückt der Evangelist Lukas in seinem Himmelfahrtsbericht aus mit den Worten, der zum Vater heimkehrende Christus habe die Jünger und mit ihnen die ganze Erde gesegnet. Papst Benedikt bemerkt dazu in seinem Jesusbuch: Es geht bei der Himmelfahrt Jesu nicht um eine Raumfahrt ins Universum, sondern es geht um die "Raumfahrt des Herzens". Jesus führt die Jünger heraus aus ihrer Selbstverschließung in den "weltumspannenden Raum der göttlichen Liebe". Doch genau in diesem Moment ensteht aus der kleinen Jüngergemeinde, verstärkt durch den Pfingstgeist, die eine, heilige, katholisch-weltumspannende und apostolische Kirche.
25.05.17

Pfarrer i.R. Gottschalk tot

NEUMARKT. Pfarrer i.R. Johann Gottschalk ist am Dienstag im Alter von 83 Jahren in Pilsach verstorben.

Gottschalk wurde 1933 in Deinschwang geboren und am 29. Juni 1962 durch Bischof Joseph Schröffer in Eichstätt zum Priester geweiht. Nach seiner Priesterweihe war er zunächst als Aushilfspriester in Deining, Günching und Absberg eingesetzt. 1964 kam er als Kaplan nach Feucht.

Ab 1967 übernahm er die Aufgabe eines Expositus bei St. Anna in Neumarkt. Damit verbunden war der seelsorgliche Dienst im Kreiskrankenhaus Neumarkt, den er 13 Jahre lang geleistet hat.


1980 übernahm er die Leitung der Pfarrei Möning (1989 zusätzlich die Expositur Pavelsbach), die er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2003 leitete. Bei seiner Verabschiedung in Möning hat ihn die Stadt Freystadt als Zeichen für die gute Zusammenarbeit mit der Goldmedaille der Stadt Freystadt ausgezeichnet. In seinem Ruhestand, den er in Pilsach verbracht hat, unterstützte er die Seelsorge vor Ort.

Die Begräbnisfeier findet am Freitag in Pilsach statt. Beginn ist um 10 Uhr mit dem Rosenkranz, das Requiem beginnt um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche. Anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem Friedhof.
24.05.17


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16. Jahrgang