Kirchen

Behinderungen wegen Prozession

NEUMARKT. Die Fronleichnamsprozession am nächsten Donnerstag kann am Vormittag zu Verkehrsbehinderungen im Neumarkter Innenstadtbereich führen.

Die Prozession führt von der Unteren Marktstraße über die Obere Marktstraße zum Oberen Tor und weiter über die Badstraße, Kapuzinerstraße, Klostergasse und den Residenzplatz zur Hofkirche.

Zahlreiche Straßen müssen deshalb in dieser Zeit abgesperrt werden.


Die Untere und Obere Marktstraße sowie alle Zufahrten dorthin sind ab 7 Uhr gesperrt. Auch alle Parkbuchten werden rechtzeitig abgesperrt. Darüber hinaus werden für die Dauer des Zuges die Badstraße zwischen Theo-Betz-Platz und Einmündung Kapuzinerstraße, die Kapuzinerstraße sowie die Einmündungen der Zimmererstraße, der Rennbahnstraße, der Mariahilfstraße und der Rosengasse in die Kapuzinerstraße gesperrt.

Die Umleitung erfolgt über Badstraße – Schweningerstraße – Mariahilfstraße – Seelstraße – Mühlstraße – Dammstraße – Kurt-Romstöck-Ring – Ringstraße und umgekehrt.
26.05.18

Feier unter Stalaktiten


Jugendgottesdienst in der Tropfsteinhöhle
Foto: pde/KJN
NEUMARKT. Die Katholische Jugendstelle veranstaltete mit Jugendlichen aus Velburg und Berngau einen Jugendgottesdienst in der König-Otto-Tropfsteinhöhle bei Velburg.

Gleich zu Beginn zeigte eine klassische Karbidlampe im Dunkeln den Kern der Botschaft von Pfingsten: So wie etwas Licht erst die Wunder einer Höhle aufdeckt, will der Heilige Geist die Dunkelheiten jedes Lebens erleuchten.


Die Musik der Projektband und das gemütliche Beisammensein in der Gaststätte der Erlebniswelt Velburg trugen das Ihre zum gemeinsamen „Pfingstgefühl“ bei.
24.05.18

„Herzenswünsche“ in die Tonne


Von Bewohnern, Mitarbeitenden und Besuchern des Seniorenheims in Dietfurt wurde die große Dose der Caritas rege genutzt, um „Herzenswünsche“ einzuwerfen.
Foto: Andrea Götz/Caritas
NEUMARKT. Nach fast zwei Monaten geht die Aktion „Herzenswünsche“ bei der Caritas im Landkreis Neumarkt ihrem Ende entgegen.

Wie in anderen Gebieten des Bistums Eichstätt sind auch hier in mehreren Einrichtungen Mitarbeitende, Betreute, Angehörige und Besucher jeweils eine Woche lang eingeladen gewesen, ihren innigsten Wünschen nachzuspüren. Diese notierten sie auf einer Karte und warfen sie in einem Briefumschlag in eine XXL-Sammeldose.

Letzte Station war jetzt die Erziehungsberatungsstelle in Neumarkt. Anlass für die besondere Aktion ist das 100jährige Jubiläum des Caritasverbandes für die Diözese Eichstätt. Er ist Träger fast aller Caritas-Einrichtungen im Landkreis Neumarkt.

Ende März war die große verschweißte und nicht zu öffnende Tonne mit Aufschrift des Jubiläumsmottos „Ohne Liebe ist alles nichts“ zunächst im Seniorenheim Dietfurt. Viele Menschen, die dort ein- und ausgehen, nutzten rege die Chance, ihr „Brieflein“ dort einzuwerfen. Es folgten nach einem „Schwenk“ ins Seniorenheim Greding die Altenhilfeeinrichtungen der Caritas in Berching, Freystadt, und Deining. Hier beteiligten sich unter anderen Menschen aus vielfältigen Berufen und Tätigkeitsfeldern an der Aktion: in Deining zum Beispiel vom Helfer aus Eritrea über den Hausmeister bis zur Pflegekraft.


Anschließend kam die Tonne ins Gebäude der Caritas-Kreisstelle und -Sozialstation Neumarkt in der Friedenstraße. Oft notierten hier Klienten der Beratungsdienste der Kreisstelle ganz im Stillen ihre Herzenswünsche. Ebenso gaben Patienten und Mitarbeitende der Sozialstation ihre ganz persönlichen Anliegen in Briefchen auf den vorgesehenen „Weg“.

Schließlich stand die „XXL-Büchse“ eine Woche im Seniorenheim St. Johannes in der Ringstraße: Dort integrierten Mitarbeiter die Aktion auch in eine Betreuungsgruppe: Senioren des Hauses schrieben in ihrer regelmäßig stattfindenden gemeinsamen Stunde Wünsche, Anliegen, Sorgen und Sehnsüchte auf und gaben sie in die Tonne. Mit einer kleineren Büchse, die zusätzlich im Umlauf war, machten Teilnehmer unter Anleitung der Betreuungskräfte zudem Bewegungsübungen.

Gleich neben dem Seniorenheim folgte in dieser Woche noch die Erziehungsberatungsstelle. Nach Information ihres Leiters Dr. Thomas Schnelzer wurde die Aktion von Eltern wie Kindern gut angenommen: „Viele zeigten sich neugierig und interessiert, und so mancher hat ein Briefchen in die Tonne geworfen, um sein Gebetsanliegen vor Gott zu bringen“, beobachtete Dr. Schnelzer.

Die Tonne setzt nun ihre Reise zunächst in den Nürnberger Raum fort. Nach Stationen in 37 Einrichtungen in 24 Orten des Bistums Eichstätt wird sie bei einem Jubiläumsgottesdienst am 28. September dieses Jahres im Eichstätter Dom mit den gesammelten Herzenswünschen vor dem Altar stehen. Dort werden sie symbolisch vertrauensvoll in die Hand Gottes gelegt.
21.05.18

Dekanatsrat gewählt


Der Vorstand des Dekanatsrats wurde neu gewählt
Foto: Stephan Götz
NEUMARKT. Renate Großhauser ist neue Vorsitzende des Neumarkter Dekanatsrats. Sie wurde von den Vertretern aus den Pfarreien, katholischen Verbänden und kirchlichen Einrichtungen mit großer Mehrheit an die Spitze des Gremiums gewählt und leitet in den kommenden vier Jahren das wichtigste Laiengremium im Dekanat.

Die 55jährige Verwaltungsfachwirtin ist im Pfarrgemeinderat Möning tätig und löst nun Robert Bogner ab, der zwölf Jahre lang an der Spitze des Gremiums stand. Bei den anschließenden Wahlen erhielt sie mit Karin Ehrensberger (Neumarkt-Hofkirche), Bianca Vögele (Pollanten) und Barbara Witmann (Stöckelsberg) drei Stellvertreterinnen. Das Vorstandsteam wird durch den neuen Dekan Artur Wechsler und Dekanatsreferent Christian Schrödl komplettiert.


Bei der Vollversammlung in Neumarkt betonten die Mitglieder vor allem, dass der Dekanatsrat eine wichtige Brückenfunktion zwischen der Basis vor Ort und der Diözesanebene habe. Die Anliegen vor Ort müssten stärker gehört und berücksichtig werden, waren sich die Versammlungsteilnehmer einig. Die neu gewählten Vertreter im Diözesanrat nehmen dabei eine wichtige Rolle in.

Als Delegierte wurden Renate Großhauser, Karin Ehrensberger, Bianca Vögele, Karola Schlupf (Pyrbaum) und Robert Bogner gewählt.

Dekanatsreferent Christian Schrödl hatte den Mitgliedern des Dekanatsrats einen Bericht über die Situation des Dekanates gegeben. Er gab zu Bedenken, dass die Mitarbeiter in den Pfarreien und kirchlichen Gemeinschaften oftmals überlastet seien.

Das Dekanat Neumarkt umfasst rund 67.000 Katholiken in 46 Pfarreien und reicht von Stöckelsberg im Norden bis Dietfurt im Süden. Rund 100 Mitarbeiter in der Seelsorge (Priester und pastorale Laienmitarbeiter) sowie rund 500 Pfarrgemeinderäte gestalten das kirchliche Leben in 13 Pastoralräumen, die vom Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke 2017 errichtet wurden.
20.05.18


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang