SPD Neumarkt

Unterschriften werden überreicht


Sigrid Schindler (l.) vom Bund Naturschutz mit den gesammelten Unterschriftenlisten.Ursula Plankermann (SPD) zeigt den Stadtpark-Plan mit den rot eingezeichneten Bäumen, die der Sanierung zum Opfer fallen sollen
Foto: Alfons Greiner
NEUMARKT. Der Bund Naturschutz will am Dienstag die 2698 Unterschriften von Neumarktern gegen die geplante Stadtpark-Umgestaltung übergeben.

Die Zahl reicht bei weitem für die Einleitung eines Bürgerentscheids aus, hieß es. neumarktonline berichtete darüber bereits in der letzten Woche (Bericht hier)

Die Naturschützer wiesen bei einem Informationsgespräch am Montag noch einmal ausdrücklich darauf hin, daß man ja weder das Projekt noch den dafür in Aussicht gestellten Zuschuß verhindern wolle. Man werde aber daran festhalten, „die großen Bäume und die Hecken und Büsche im Stadtpark zu erhalten“.


„Merkwürdig“ erscheint es den Aktivisten des Bürgerbegehrens, daß die Stadt das Areal des Stadtparks als "Außenbereich im Innenbereich" betrachte, und deshalb hier die eigene Baumschutzverordnung nicht greifen soll.

neumarktonline veröffentlicht den beim Pressegespräch vorgestellten „Wunschzettel“ des Bundes Naturschutz für die Umgestaltung des Stadtparks:

19.03.19

Sanierung beantragt

NEUMARKT. Die SPD Stadtratsfraktion beantragte die „längst überfällige“ Generalsanierung der flexiblen Grundschule Woffenbach - jetzt, nicht erst 2022.

Die Schule biete als einzige Grundschule der Stadt eine flexible Eingangsstufe, das heißt, die Kinder haben die Möglichkeit, den Lernstoff im eigenen Tempo zu erfassen. Durch die Einführung der Jahrgangsmischung in den Klasse 1 und 2 sowie der flexiblen Eingangsphase wurde die Grundschule Woffenbach in den letzten Jahren mit Preisen ausgezeichnet, die die innovative Schulentwicklung hervorhoben und lobten.


Auch die externe Evaluation im Schuljahr 2017/18 an der Grundschule Woffenbach habe im Bereich Unterrichtsqualität große Stärken und gelungene Aspekte bestätigt. Der Altbau wurde dabei als sehr negativ und dringend sanierungsbedürftig bewertet.

Ein weiterer Aspekt sei, dass durch die Nähe zum Donauer-Kinderhaus Eltern die Möglichkeit hätten, ihre Kinder dort im Hort während der Unterrichts- und auch in den Ferienzeiten gut betreut zu wissen. Die Kinder könnten zu Fuß von der Schule in den nahe gelegenen Hort gehen.

Baukostenzuschuss für Eltern

Die SPD-Fraktion beantragte außerdem, einen Baukostenzuschuss in Höhe von 10.000 Euro pro Kind auf alle neu auszuweisenden städtischen Baugebiete anzuwenden. Aktuell soll der Zuschuß im Rahmen der Familienförderung für das neue Wohngebiet Kapellenäcker 2 gelten.

Damit sich Familien für Neumarkt als Wohnort entscheiden, müsse man sich von anderen Kommunen unterscheiden, heißt es in der Begründung der SPD. Man sei sich bewusst, dass dies mit Kosten verbunden sei, „aber Familienpolitik braucht herausragende Alleinstellungsmerkmale“.

18.03.19

2700 Neumarkter unterschrieben

NEUMARKT. Für das Bürgerbegehren "Bäume erhalten - Stadtpark ökologisch gestalten" wurden weit mehr Unterschriften gesammelt als für einen Bürgerentscheid nötig.

Das teilte der Bund Naturschutz mit, der das Bürgerbegehren federführend durchführt. Unterstützung fand man dabei auch vom SPD-Ortsverein.

Vor der offiziellen Übergabe der Unterschriften im Rathaus hätte am Mittwoch noch ein Gespräch mit Oberbürgermeister Thomas Thumann, Vertretern der Verwaltung, dem Planungsbüro und BN-Vertretern stattfinden sollen, das aber nach Angaben der Naturschützer kurzfristig „aus Termingründen“ vom Oberbürgermeister abgesagt wurde. Mittlerweile wurde als Ersatztermin der 17. Mai vorgeschlagen.


Als Beauftragte des Bürgerbegehrens hält der Bund Naturschutz aber die weitere Verzögerung einer grundsätzlichen Entscheidung über die zukünftige Gestaltung des Stadtparks gegenüber den 2700 Neumarktern, die das Bürgerbegehren unterschrieben haben, für „schwer vermittelbar“. Bei einem Pressegespräch in der nächsten Woche wollen die Naturschützer über ihre weitere Vorgehensweise und die von ihnen gewünschten Änderungen der Planungen „unter Beibehaltung einer größtmöglichen Anzahl von Bäumen und Hecken“ informieren.

14.03.19


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ISSN 1614-2853
18. Jahrgang