SPD Neumarkt

Schon erste Erfolge

NEUMARKT. Die erst in diesem Jahr gegründete Ortsgruppe der Jusos in Freystadt traf sich zu ihrer ersten Weihnachtsfeier.

Das vergangene Jahr wurde in einem Rückblick betrachtet. Höhepunkte waren für die Jusos die Gründung ihrer Ortsgruppe sowie die "Tatsache, dass die Stadt Freystadt aufgrund eines Antrags, der von den Jusos formuliert und von der SPD-Stadtratsfraktion eingebracht wurde, nun einen Jugendbedarfsplan entwickelt".


Aber auch die SPD-Wahlniederlage wurde aufgearbeitet. Die Jusos in Freystadt waren sich einig: Eine Große Koalition müssr unter allen Umständen verhindert werden, da sich die CDU/CSU "wiederholt wortbrüchig" gezeigt und somit "jegliches Vertrauen verspielt" habe.

Erfreut zeigte maqn sich bei den Jusos, dass Juso-Mitglied Philipp Eisinger als Wahlkreiskandidat zum Bayerischen Landtag vorgeschlagen wurde.

19.12.17

Im Schnitt 805 Euro Rente

NEUMARKT. Im Landkreis Neumarkt beziehen nach Angaben des SPD-Abgeordneten Reinhold Strobl Frauen im Schnitt etwa 600 Euro weniger Rente als Männer.

Nach neuesten Zahlen des Bayerischen Arbeitsministeriums liegt die Durchschnittsrente im Landkreis Neumarkt bei 805 Euro. Die männlichen Landkreisbewohner erhalten im Schnitt 1.114,73 Euro, während Frauen nur 558,98 Euro bekommen.


„Damit lässt sich kein altersgerechtes Leben bestreiten“, sagte der Landtagsabgeordnete. Es dürfe nicht sein, dass ein auskömmlicher Ruhestand wesentlich vom Geschlecht abhänge.

Dass die Rente zwischen Männern und Frauen so auseinanderklafft, hat vor allem auch mit den Arbeitsverhältnissen zu tun. Frauen erhielten in fast allen Bereichen einen niedrigeren Lohn als Männer.

Strobl kritisiert, dass die Familienpolitik der Staatsregierung Frauen systematisch benachteilige, indem sie sich an lebensfremden, längst überholten Rollenbildern orientiere: „Das Landesbetreuungsgeld zielt auf die Beibehaltung des Modells des männlichen Alleinernährers ab. Die Zeche zahlen im Alter dann die Frauen“.

18.12.17

KJR will mehr Hauptamtliche

NEUMARKT. Die Kreistagsfraktion der SPD hatte Markus Ott, den Geschäftsführer des Neumarkter Kreisjugendrings, zu einem Informationsgespräch eingeladen.

„Bildungsarbeit ist mehr als das, was in der Schule läuft“, sagte Dirk Lippmann als Sprecher der SPD Kreistagsfraktion, und wies damit auf die Wichtigkeit von Jugendverbänden beim Bildungsprozess von Kindern und Jugendlichen hin.

Ott sagte, dass in der heutigen Zeit die Jugendarbeit einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft verdiene. Eine breite Palette an Angeboten, Veranstaltungen und Serviceleistungen würden die hauptamtlichen Mitarbeiter gemeinsam mit der ehrenamtlichen Vorstandschaft Jahr für Jahr stemmen. Sehr intensiv nutzten die Vereine und Verbände im Landkreis die Hüpfburg, den Spieleanhänger oder auch den Menschenkinder, aber auch die Jugendleiter-Ausbildung, die Jugendliche und Erwachsene zu einer erfolgreichen Jugendarbeit qualifiziere.


Kreisrat Stefan Großhauser sagte, dass Jugendliche im späteren Berufsleben enorm davon profitierten, wenn sie selber auch ehrenamtlich aktiv würden.

Zufrieden zeigte sich Ott mit den neuen Räumlichkeiten oberhalb der Mensa am Ostendorfer Gymnasium. Vizelandrat und Bergs Bürgermeister Helmut Himmler sagte, dass der Jugendbereich dem Landkreis viel wert sein müsse.

Es sei sinnvoll, über eine Erhöhung der Anzahl der hauptamtlichen Mitarbeiter nachzudenken, so Ott. Nur so könne die "wichtige Arbeit" des Kreisjugendrings langfristig auf solide Beine gestellt werden.

Dietfurts Bürgermeisterin und Kreisrätin Carolin Braun sagte, dass ein Umdenken stattfinden müsse, da weiche Faktoren wie die Jugend- und Seniorenarbeit in der Gesellschaft extrem wichtig seien. Fraktionssprecher Lippmann zollte dem Kreisjugendring großen Respekt: „was hier Jahr für Jahr auf die Beine gestellt wird, ist aller Ehren wert“. Die Sozialdemokraten wollen bei den kommenden Haushaltsberatungen auch die Zahlen für diese wichtige Arbeit unter die Lupe nehmen.

Das Thema einer möglichen neuen A6 Autobahnausfahrt Traunfeld war ein weiterer Schwerpunkt bei der Kreistags-Fraktionssitzung. Himmler sagte dazu, dass der Landkreis beauftragt habe, die Möglichkeit einer zusätzlichen Autobahnausfahrt an der A6 zu prüfen. Der Unmut in der Bevölkerung habe sich daran entzündet, "dass bisher nicht oder nur schlecht informiert" worden sei.

Sinnvoll sei es, einen Informationsprozess im neuen Jahr 2018 in Gang zu bringen. Ziel müsse es sein, "das Emotionale rauszunehmen" und eine sachliche Diskussion über sämtliche Vor- und Nachteile ergebnisoffen zu ermöglichen. Dabei müssten alle Karten auf den Tisch.

Die betroffenen Gemeinden und der Landkreis sollten darüber in einen intensiven Austausch mit den Bürgern eintreten. Bei einer Entscheidung für oder gegen eine Ausfahrt und die damit verbundenen Risiken, Beeinträchtigungen, Vorteile und Entwicklungschancen gebe es keinerlei Eile, sagte Himmler.

07.12.17


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17. Jahrgang