„Digitale Einkaufsstadt“

NEUMARKT. Die Stadt Neumarkt wurde vom bayerischen Wirtschaftsministerium für das Projekt „Digitale Einkaufsstadt Bayern“ ausgewählt.

„Der mittelständische Handel in Bayern muss seine Offline- und Online-Präsenz geschickt verbinden, damit er auf Dauer gegen Amazon und Co bestehen kann", sagte dazu Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer. Wie das gehen kann, habe das Modellprojekt Digitale Einkaufsstadt Bayern gezeigt, das jetzt mit weiteren sieben Städten fortgesetzt werden soll.


Das Wirtschaftsministerium hat dazu zusammen mit dem Handelsverband Bayern unter den 26 Bewerbungen die Städte Moosburg, Plattling, Neumarkt, Hof, Gunzenhausen, Bad Kissingen und Sonthofen ausgewählt.

Neumarkt muß nun bis zum 7. November detaillierte Förderanträge beim Wirtschaftsministerium einreichen. „Wir brauchen praxistaugliche Innovationen für den bayerischen Handel. Wir müssen ihn in die Lage versetzen, neue digitale Technologien anzuwenden und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln“, so Pschierer.

Das ursprüngliche Modellprojekt Digitale Einkaufsstadt Bayern war von 2015 bis 2017 mit Förderung des Wirtschaftsministeriums mit den Städten Coburg, Günzburg und Pfaffenhofen an der Ilm gestartet. Während des Projekts wurden Händler geschult, gemeinsame Online-Initiativen entwickelt und jeweils ein regionaler Online-Marktplatz eingerichtet und weiterentwickelt.
02.10.18
Neumarkt: „Digitale Einkaufsstadt“

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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang
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