Um die Wette getanzt


Dynamischen Leistungssport im fortgeschrittenen Alter zeigten Dr. Alfred Veit und Claudia Veit vom Blau-Gold-Casino München (links) und Ludwig Haslinger mit Helena Soucek vom TSC Jeunesse Linz
Foto: Werner Gerstner
NEUMARKT. Das Faschings-Wochenende stand in Neumarkt im Zeichen des Tanzsports: die Sonne strahlte mit den Senioren-Turnierpaaren um die Wette.

Noch vor Jahresfrist paukten Elke Hartmann und Christian Igl von der Tanzsportabteilung Blau-Silber intensiv die Turnier- und Sportordnung. Sie ließen sich zum Turnierleiter ausbilden. An zwei Wochenenden Mitte 2019 zog dann der Landestanzsport-verband Bayern alle künftigen Verantwortlichen für Turniere in Nürnberg und Ingolstadt für ergänzende Erläuterungen zur TSO und zum Abschlusstest zusammen.

Die Neumarkter bestanden und gaben jetzt ihr Debüt beim Senioren-Tanzturnier am Faschingssamstag in Neumarkt. Nachdem die Anfangsnervosität abgelegt war, lösten sie sich mit der Leitung des Turniers in den Standardtänzen Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slow Foxtrott und Quickstep in den Gruppen II - IV der Klassen D-C-A-B-S bzw. elektronischen Protokollführung kontinuierlich ab - unterstützt vom routinierten Turnierleiter Werner Gerstner.


Die teilnahmeberechtigten 45- bis über 70jährigen Tanzpaare kamen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine nicht unerhebliche Anzahl von ihnen war zum wiederholten Male in Neumarkt dabei. Am Rand des Parketts standen abwechselnd fünf Wertungsrichter, unter ihnen Helga Wüstner von der TSA Blau-Silber. Alle diese Juroren sind oder waren aktive Leistungssportler in den Bereichen Standard und Latein und verfügen somit über große tänzerische Erfahrung. Sie dokumentierten akribisch jedes Detail zu den einzelnen Tänzen wie die regelkonforme Einhaltung der Schritte, des Takts, wie auch der Harmonie im Paar oder korrekte Bewegung zur Musik usw. in digitalen Erfassungsgeräten.

Ausschlaggebend für einen Platz auf dem Siegerpodest war wieder einmal mehr gleichbleibende Leistung in allen fünf Tänzen und das in jeder Vor-, Zwischen- und Endrunde. Bei der Nutzung der Möglichkeit zum Doppelstart, bei Aufstieg oder Sieg in einer Klasse bewältigten einzelne Paare bis zu neun Runden mit je fünf Tänzen. Und das bedeutete harte Arbeit, höchste Konzentration, insbesondere den Abruf konditioneller Reserven.

Das Lächeln darf dabei nicht vergessen werden und angesichts des Wetters strahlten bei diesem internationalen Turnier Sonne und Aktive um die Wette. Um in einem Wettbewerb überhaupt Punkte und Platzierungen erhalten zu können, sind wenigstens drei startberechtigte Paare in den einzelnen Gruppen oder Klassen erforderlich. Umso erfreulicher war deshalb wieder das Starterfeld der Senioren IV, hier beträgt das Mindestalter des älteren Partners immerhin 65.

Als ein Beispiel hervorragender Leistungen auf dem Parkett wurde das Paar der TSA der Regensburger Turnerschaft mit der Startnummer 57 genannt, Alois Rother und Dagmar Prause, das sowohl bei den Senioren II B als auch II A ganz oben auf dem Treppchen stand. Die harte Vorbereitungsarbeit über viele Jahre zahlte sich aus.
23.02.20
Neumarkt: Um die Wette getanzt

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