Polizei kontrollierte stark

NEUMARKT. Bei einem Tag zum Thema „Alkohol im Straßenverkehr“ kontrollierte die Neumarkter Polizei - und suchte vielfach auch das Gespräch.

Die erhöhte Kontrolltätigkeiten fand im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms 2020 statt. Von 18 bis 22 Uhr wurden im Stadtgebiet von Neumarkt und in den Gemeinden Lauterhofen, Berg, Mühlhausen und Freystadt stationäre Kontrollstellen eingerichtet. Und das wurde so manchem Schluckspecht zum Verhängnis.

Zielrichtung war und ist, durch präventive und repressive Verkehrssicherheitsarbeit bei möglichst vielen Verkehrsteilnehmern ein möglichst hohes Niveau der Regelbeachtung und des Gefahrenbewusstseins zu erreichen, hieß es von der Neumarkter Polizei. Im Zuge vieler Gespräche mit den Bürgern an den Kontrollstellen war das Ansinnen, Gefahrenlagen zu thematisieren, herrschende Regularien verständlich zu erklären, aber auch ganz banal, einfach polizeiliche Tipps zu geben. Schlussendlich soll dies bei den Verkehrsteilnehmern die freiwillige Einsicht in die Richtigkeit regelkonformen Verhaltens erzeugen und auf diese Weise Regelverletzungen und Gefahrenlagen minimieren oder - im Idealfall - von vornherein verhindern.


Insgesamt wurden 145 Fahrzeuge und deren Insassen einer polizeilichen Kontrolle unterzogen. Jeweils in der Ingolstädter Straße zeigte bei einem 51jährigen sowie einem 46jährigen Fahrer der Alkoholtest einen so hohen Wert an, dass beide zur Blutentnahme gebracht und deren Führerschein sichergestellt wurde. Gegen beide wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Einen 33jährigen Autofahrer erwartet wegen einem überhöhtem Alkoholwert ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, das mit empfindlicher Geldbuße und einem Monat Fahrverbot enden wird.

Ebenfalls im Neumarkter Stadtbereich, an der Kontrollstelle in der Regensburger Straße, wurde ein 21jähriger Fahrer einem Test unterzogen. Auch ihn erwarten wegen eines über der Toleranzgrenze liegenden Alkoholwertes eine hohe Geldbuße und ein Fahrverbot. Bei einer 31jährigen Frau aus dem Stadtsüden stellten die Beamten ein Einhandmesser fest, das die Dame im Fahrzeug mit sich führte und griffbereit liegen hatte. Sie wurde angezeigt und der nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstand sichergestellt.

In Lauterhofen unterbanden die Beamten die Weiterfahrt eines 28jährigen Mannes aus dem Kreis Amberg-Sulzbach. Der hatte Werkzeuge und Baustellenzubehör ohne jede Sicherung auf seinem Pritschenwagen transportiert. Er sieht sich mit einem Bußgeldverfahren konfrontiert, das mit Geldbuße und einem Punkt in der Flensburger „Verkehrssünderkartei“ belegt ist.

Außerdem wurden mehrere Bußgeldverfahren wegen verbotswidrigem Telefonieren am Steuer eingeleitet und Verwarnungsgelder wegen Verstoßes gegen die Gurtanlegepflicht erhoben. Einige Fahrer erhielten Mitteilungen über Fahrzeugmängel mit der Aufforderung, die zu beheben und anschließend bei der Polizei die Fahrzeuge wieder vorzuführen.
19.09.20
Neumarkt: Polizei kontrollierte stark
Telefon Redaktion



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