"Zentrum der Baukultur"


Mit einem Plakat macht Architekt Johannes Berschneider (2. von
links) auf die von ihm initiierte Veranstaltungsreihe aufmerksam.
Mit ihm freuen sich auf einen regen Zuspruch: Stadtbaumeister
Rudolf Müller-Tribbensee, Oberbürgermeister Alois Karl und
Bürgermeister Arnold Graf.
Foto: Erich Zwick
NEUMARKT. Den Weg, den der Vorsitzende des Bezirksverbandes Niederbayern-Oberpfalz des Bundes Deutscher Architekten (BDA), Johannes Berschneider, eingeschlagen hat, will der Kulturpreisträger der Stadt des Jahres 2004 konsequent weitergehen: Neumarkt als Zentrum der Architektur und Baukultur positionieren.

In fünfjähriger Vorarbeit ist es ihm gelungen, auch Laien für die Architektur zu begeistern und die Architektur als Kulturleistung zu vermitteln. Dazu hat er sehr viel eigenes Sichtbares geschaffen: u.a. das Museum Lothar Fischer, das Parkcafé etc. Nicht minder positive Akzente setzten seine Berufskollegen Hans Wittmann (Betreutes Wohnen, Turnhalle Wolfstein), Peter Mösl (Theo-Betz-Schule), Distler (Bauhof), Theo Nutz (Johannesviertel und Rathaus II zusammen mit Breuer, Hauptschule Weinbergerstraße), Kühnlein (Schreiberhaus).

Die erwähnten Bauvorhaben umfassen einen Investitionsaufwand von 430 Millionen Euro und sind ausnahmslos von der Stadt initiiert. Deswegen lag der Stadt auch sehr am Herzen, dass die Bürger in ihre Bauvorhaben eingebunden werden - bei "Tagen der offenen Baustelle" und "Tag der offenen Tür" nach Vollendung. Solche Aktionen tragen dazu bei, das Interesse der Öffentlichkeit für die Architektur zu wecken und zu schärfen, betonte Oberbürgermeister Alois Karl am Dienstag in einer Pressebesprechung zusammen mit Architekt Berschneider, Bürgermeister Arnold Graf und Stadtbaumeister Rudolf Müller-Tribbensee.

Diese gewollte "Neugier" fände auch ihren Niederschlag bei den vom Bezirksvorsitzenden des Bundes Deutscher Architekten Berschneider angebotenen kostenlosen Vorträgen mit europaweit renommierten Architekten-Genies wie jetzt am 12. Oktober mit Armando Ruinelli aus Soglio in der Schweiz. "Da haben sich für einen Platz im Festsaal der Residenz bereits Baumeister aus der ganzen Region und darüber hinaus als Zuhörer angemeldet".

Obwohl es in Nürnberg selbst ein großes Angebot gibt, kommen von dort die Ohrenzeugen in Scharen - darunter viele interessierte Laien, Vertreter von Bau- und Handwerksfirmen und von Ingenieurbüros. Hauptsächlich die Baufachleute suchen die Nähe zu den Architekten, um von deren Erfahrung für ihr eignes Tun Sinnvolles zu übernehmen.
Erich Zwick
27.09.05
Neumarkt: "Zentrum der Baukultur"
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