"Keine Geisterstraßen"

NEUMARKT. Man werde keine Geisterstraßen bauen, wenn es keinen Bedarf gebe, heißt es von der CSU zum Thema Frickenhofen.

CSU-Vorsitzender Helmut Jawurek erklärte am Montag-Nachmittag unter dem Eindruck der Demonstrationen gegen einen Autobahnanschluß Frickenhofen (wir berichteten), daß es notwendig sei, die Fakten als Basis für Entscheidungen zusammenzutragen. Dazu gehöre eine Fahrzeugzählung mit Analyse der Verkehrsströme.

Außerdem seien alle denkbaren Trassenführungen aufzuzeigen. Dies schließe "selbstverständlich" auch eine Variante mit Ausbau der bestehenden Straße am Weißmarter Berg und einer Ortsumgehung Unterbuchfeld ein. Darauf aufbauend müßten die Veränderungen der Verkehrsströme durch einen qualifizierten Verkehrsgutachter prognostiziert werden. Die entsprechenden Beschlüsse des Stadtrats seien gefasst.

"Selbstverständlich" sei das Lengenbachtal "für jede Lösung ein Tabu". Vielmehr sollten die Anregungen und Aussagen der betroffenen Bürger, wie beispielsweise der "Freunde des Lengenbachtals", sofern noch nicht geschehen, durch die Stadt an den Verkehrsgutachter zur Einarbeitung weitergeleitet werden.

"Mit großem Respekt", so der Vorsitzende der CSU Stadtratsfraktion Ferdinand Ernst, habe man von der Demonstration in Frickenhofen Kenntnis genommen.
08.10.07
Neumarkt: "Keine Geisterstraßen"
Telefon Redaktion


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