Impulse blieben aus

NEUMARKT. Die Kooperationen zwischen Schulen und Wirtschaft sollen verbessert werden, hieß es beim Beiratstag des KompetenzZentrums Bau.

Der KompetenzZentrum Bau-Partnering Neumarkt organisierte seinen 2. Beiratstag. Im Sitzungssaal der Raiffeisenbank Neumarkt konnten hochrangige Personen aus Politik, Hochschule, Schule und Wirtschaft begrüßt werden. Die Eröffnung übernahmen als Hausherr Raiffeisen-Vorstandsmitglied Josef Dunkes und der Vorsitzende des Vereins Prof. Wolfgang Stockbauer.

Johann Bögl, Geschäftsführer der KompetenzZentrum Bau Neumarkt GmbH, merkte in seinen kritischen Ausführungen an, dass im vergangenen Jahr die erhofften Signale und Impulse vom Beirat in der gewünschten Form nicht gegeben werden konnten. Wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Wirtschaft ist, wollte er an Beispielen von Projektarbeiten mit der Fachhochschule Regensburg und der Umsetzung von Diplomarbeiten mit dem Lehrstuhl fml der Technischen Universität München aufzeigen.

Auf den Transrapid eingehend sagte er, dass die Umsetzung dieses Projektes in München auch der Region Neumarkt zugute käme, werde doch der Fahrwegträger durch die Firmengruppe Max Bögl hergestellt. Darüber hinaus würden sich sicherlich auch einige technologisch innovative Firmen in der Region ansiedeln.

Prof. Stockbauer gab einen kurzen Rückblick über abgehandelte Projekte und setzte auch seinen Schwerpunkt auf die Kooperationen zwischen Wirtschaft und Schulen sowie Hochschulen. Wie wichtig der Bauingenieur im täglichen Leben ist, zeigte er an einigen plakativen Beispielen.

Leider entwickeln sich die Zahlen der Studienanfänger zum Bauingenieur noch nicht so, wie es wünschenswert wäre. Aus diesem Grund werde zukünftig auch über den Verein und in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Ingenieurekammer an die Gymnasien und Fachoberschulen herangetreten, um den zukünftigen Abiturienten das Berufsbild des Bauingenieurs nahe zu bringen.

Kurt Walther, Prokurist der KompetenzZentrum Bau Neumarkt GmbH, stellte zwei Projekte vor. Zum einen ist angedacht, für die Mitglieder des Fördervereins eine Einkaufsgemeinschaft zu gründen. Mittlerweile haben sich sechs Firmen bereit erklärt, daran teilzunehmen.

Zum anderen ist ein Projekt zur Ausbildungsförderung im Gespräch. Dabei handelt es sich um das Förderprogramm Leonardo da Vinci, in dessen Rahmen es dem KompetenzZentrum Bau Neumarkt gelungen ist, EU-Fördergelder für eine Sprachreise nach England für Auszubildende an der Staatlichen Berufsschule Neumarkt zu erhalten. Als weiteres Projekts innerhalb der Ausbildungsförderung ist geplant, direkt in Schulen zu referieren, um den Haupt- und Realschülern Berufsaussichten und Vielfalt der zu ergreifenden Berufsbilder in der Bauwirtschaft vorzustellen.

Bereits heute vorhandene Kooperationen zwischen Hochschulen und Wirtschaft zeigten Matthias Stark, Firmengruppe Max Bögl, und Wolfgang Kelch, Geschäftsführer der Klebl Baulogistik GmbH. Stark präsentierte die im Jahre 2007 abgeschlossene Projektarbeit zur Planung einer neuen Anlage auf dem Werksgelände der Firmengruppe Max Bögl. Kelch stellte die Entwicklung eines modularen Systems für Parkhäuser vor und betonte die im Wintersemester 2007/2008 beginnende Kooperation zu einem technischen Wahlpflichtfach "Fertigteilbau" mit der FH Regensburg.

Im Anschluss an den inhaltlichen Teil erhielten die Anwesenden eine Führung von Architekt Johannes Berschneider durch das Lothar-Fischer-Museum.
11.10.07
Neumarkt: Impulse blieben aus
Telefon Redaktion


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