CSU will "anschieben"

NEUMARKT. Die Kreistagsfraktion der CSU will bei dem geplanten Ganzjahresbad in Neumarkt "anschieben, nicht blockieren".

Trotz einiger Vorbehalte unterstütze die Fraktion den zwischen Landrat und Oberbürgermeister ausgearbeiteten Verhandlungsvorschlag , hieß es am Freitag.

Daneben standenauch noch weitere Vorhaben in der Stadt Neumarkt, bei denen eine kooperative Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis notwendig ist, auf der Tagesordnung der Fraktions-Sitzung.

So hofft man, dass die vertraglichen Voraussetzungen für den Parkplatz am Klinikum endlich zustandekommen, damit der Landkreis dieses Projekt auf städtischem Grund in Angriff nehmen kann.

Das gleiche gilt für die Parkflächen an den Gymnasien. Auch hier dränge die Zeit. Man wolle, dass etwas geschieht und offene Stellen geschlossen werden. Der Kreistag habe den Weg längst frei gemacht, hieß es von der CSU-Fraktion. Jetzt müßten die letzten Details auf Vertragsebene erledigt werden. Die Verbesserung der Parkplatzsituation sei überfällig.

Wichtigster Punkt war aber das geplante Ganzjahresbad der Stadt. Im Schulterschluss mit der CSU-Stadtratsfraktion habe sich die Fraktion wiederholt für dieses Projekt ausgesprochen, weil damit nicht nur die Attraktivität der Stadt, sondern auch des Landkreises steigt, hieß es. Das Thema steht auch auf der Tagesordnung der nächsten Stadtratssitzung am Dienstag (wir berichteten).

Nach den Erläuterungen zum derzeitigen Planungsstand war man sich bei der CSU-Kreistagsfraktion einig, dass die Realisierung eines Ganzjahresbades am Standort des bisherigen städtischen Frei- und kreiseigenen Hallenbades befürwortet werde. Eine Zusammenführung der Bäder mit der Eigentumsübergabe des Hallenbades an die Stadt stelle nach Meinung der Fraktion die sinnvollste Alternative dar.

Unter diesen Überlegungen haben die Spitzen der Stadt und des Landkreises auch bereits einen Kompromissvorschlag erarbeitet, der allerdings nicht bei allen Fraktionsmitgliedern auf uneingeschränkte Zustimmung stieß. Unter anderem deshalb nicht, weil es unabhängig von den Bedingungen zur Überlassung des kreiseigenen Hallenbades auch noch einige Details in Bezug auf die teilweise Nutzung dieses Ganzjahresbades als Schul- und Vereinsbad zu klären gibt.

Insgesamt aber trägt die Fraktion diesen Vorschlag mit, hieß es am Freitag.

"Wenn schon der Landrat und der Oberbürgermeister zu einem vertretbaren Kompromiss gefunden haben, dann wollen wir nicht blockieren, sondern anschieben", meinte Fraktionsvorsitzender Josef Köstler.

Jetzt gilt es diesen Vorschlag noch im Kreistag abzusegnen.
23.04.10
Neumarkt: CSU will "anschieben"
Telefon Redaktion


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