Viele Ideen

NEUMARKT. Der Bürgermeister hatte geladen und sehr viele Bewohner des Berger Gemeindeteils Hausheim waren dann auch gekommen, um mit Himmler sowie seinem Stellvertreter Georg Späth, einem Teil des Gemeinderats und Architekt Wolfgang Knychalla die Weiterentwicklung des historischen Schulhauses (wir berichteten mehrfach) zu erörtern.

Die Bürger waren sich am Ende der "Zukunftskonferenz Hausheim" einig, dass das ehemalige Schulgebäude in der Ortsmitte langfristig erhalten und nunmehr saniert werden soll. Vor allem für den Bereich des einstigen Lehrerwohnhauses gab es viele Vorschläge. Neben dem Shotokan-Karate-Club, der sich bereits einen Teil des Hauses in Eigenleistung nutzbar gemacht hat, sollen Räume für die Vereine und die Jugend geschaffen werden zur Vitalisierung des Lebens im Dorf. Auch eine Dauerausstellung über die Gemeinde Berg und insbesondere Hausheim wird dort ihren Platz finden.

Der Gymnastiksaal wird bereits intensiv genutzt und soll im Zuge der Sanierung attraktiver gestaltet werden. Auch im Abschnitt der sanitären Anlagen wurde Handlungsbedarf gesehen und das integrierte Feuerwehrhaus wird mit einem zum Gebäude passenden neuen Einfahrtstor ausgestattet. Sämtliche Eingangsbereiche - so der Hinweis - könnten im Zuge der anstehenden Baumaßnahmen gegen Hochwasser aus dem Kaltenbach abgeschottet werden.

Architekt Knychalla erläuterte bei der Begehung des Gebäudes und anschließend beim Bürgergespräch im Gasthaus "Zum Ross" die Notwendigkeit einer umfassenden Mauersanierung gegen aufsteigende Feuchtigkeit und nahm auch bereits eine erste Strukturierung der zahlreichen Vorschläge vor. Seine Aufgabe ist es in den nächsten Wochen, in Zusammenarbeit mit Bürgermeister Helmut Himmler und Ingenieur Bernhard Birgneier aus den Ideen und Vorschlägen der Bürger ein schlüssiges Konzept zu entwickeln, das im Oktober dem Gemeinderat zur Beschlußfassung vorgelegt werden soll.

Über den Winter - so der Bürgermeister - werde man das Zuwendungsverfahren durchführen und 2011 bis 2012 könne demzufolge gebaut werden. Der Gemeinde sei bereits in der Planungsphase die Beteiligung der Bürger vor Ort wichtig, denn nur so könne eine optimale Identifikation mit dem Projekt gelingen.

Nach der Bauphase seien auch die Vereine bei der Organisation und dem Unterhalt des "Gemeinschaftshauses" zuständig und gefordert. Die laufenden Betriebskosten werde die Gemeinde Berg tragen.
09.09.10
Neumarkt: Viele Ideen
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