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Leserbriefe

"Lügen nicht verdient"

Zum Anspruch der Stadt Neumarkt Eine „Stadt der Nachhaltigkeit“ zu sein

In der letzten Woche wurde mal wieder groß verkündet die Stadt Neumarkt wäre eine „echte Stadt der Nachhaltigkeit“????? Gemeint wurde die Stadtverwaltung, die Tatsachen sprechen eine andere Sprache.
Das was der kleine Bürger an persönlicher Leistung bringt wird von der Stadtverwaltung unter Duldung des Stadtrates konterkariert.

Als aktiver Stadtrat mit nunmehr 20jähriger Erfahrung scheint mir dieses Prädikat von Unwissenden(oder falsch Informierten) verliehen worden zu sein.
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Tatsachen sind folgende:
Absoluter Schutz der Wasserschutzgebiete vor Verbauung bzw. Sandabbau(Entfernen der Filterschicht): Fehlanzeige.
Deshalb muss mittlerweile Wasser aus 40km Entfernung, aus einem unsicheren Karstgebiet bezogen werden. Auch wurde erst kürzlich wieder ein Stück des Wasserschutzgebietes zur Bebauung freigegeben!!!! Ja es wurde sogar 1998 ein Industriegebiet im Wasserschutzgebiet ausgewiesen.
Sandabbau auf stadteigener Fläche wurde erneut zugelassen, man hätte auch diesen Uraltvertrag anfechten können.

Bebauungspläne: Ausrichtung auf Sonnennutzung, Regenwassernutzung, sparsamen Flächenverbrauch durch Bau von mindestens 3 Geschossen: Fehlanzeige.
Ein Bauwerber wollte unbedingt Solaranlagennutzung haben und zu diesem Zweck nur die Firstrichtung drehen, in einem normalen Wohngebiet: Abgelehnt!!!!

Ausweisung von Industriegebieten und damit zusammenhängende Ausgleichsmassnahmen mangelhaft.
Uferloser Flächenverbrauch ohne sinnvolle Ausgleichsmassnahmen. Kein Lärmschutz zur nächsten Wohnbebauung, keine Umfassung der Industrieflächen mit Biotopen, damit der Verzicht auf Lärmschutz, den man sehr umweltfreundlich und kostengünstig damit erreicht hätte.

Völlig veraltete Regenwasserfreilegung in Pölling. Vernichtung von drei Fischweihern mit Biotopcharakter zugunsten von aufwendigen, flächenverbrauchenden und teuren Tiefbaumassnahmen, statt mit Polderlösung die Auenlandschaft zu verbreitern und verbessern. Man hätte ja in den Dialog mit den Eigentümern treten müssen. Zuviel Zeitaufwand? Oder ungeliebte Arbeit?

Eigene Stromerzeugung? Nur mit Solarenergie, bei Windkraft : Fehlanzeige. Ja sogar der Versuch rechtswidrig in der Innenstadt Solarnutzung zu verbieten.

All das wird verdeckt mit Aktionen die vollmundig mit heißer Luft die Bürger auffordern, mit Ihrem privaten Geld in Isolierung zu investieren, neue Heizungen zu installieren oder sonst wie Energie zu sparen.
Die Stadt selbst hält sich hier bis auf eine kleine, aber höchst bürokratische, Subvention zurück.

Das Amt für Nachhaltigkeitsförderung ist nur dazu da den Bürgern Sand in die Augen zu streuen und von der tatsächlichen völlig konträren Handlungsweise der Stadtspitze abzulenken.
Das ist nachhaltig unehrlich. Diese Lügen haben unsere Bürger nicht verdient.

Johann Georg Glossner, Stadtrat, Neumarkt, 12.5.2016
Telefon Redaktion


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