BÜCHER

Neuerscheinungen und Lese-Tipps



Viele gute Vorsätze

NEUMARKT. Gute Vorsätze fürs neue Jahr sind schnell gefasst – und oft genauso schnell wieder vergessen. Es sei denn, man hält sich nicht mit Kleinkram auf, sondern wagt den ganz großen Schritt: eine Änderung des Lebensstils. Wegweiser zu diesem ambitionierten Ziel sind die Medien auf dem Thementisch im Januar in der Stadtbibliothek.
  • In „Why not? : Inspirationen für ein Leben ohne Wenn und Aber“ macht Lars Amend mit Gedankenexperimenten, Fragen und Aufgaben den Weg frei, die eigene innere Haltung zu verändern. Statt uns selbst aus fehlendem Mut heraus Grenzen zu setzen, sollten wir uns fragen: Warum eigentlich nicht? Why not? Unterstützt wird dieser Veränderungsprozess durch Audio-Anleitungen und Videos in der kostenlosen Augmented-Reality-App.
  • In „Time to think“ räumt Nancy Kline Denkblockaden aus dem Weg und stellt zehn grundlegende Verhaltensweisen vor, die helfen, unabhängiger und selbständiger zu denken. Ausführlich beschreibt sie, wie ihre Methode sich in Partnerschaft und Berufsleben anwenden lässt und wie vielfältig sich die Verhaltensänderungen auswirken, von Liebesbeziehungen und dem Miteinander in der Familie bis zur Diskussionskultur in politischen Fragen.
  • „Die Entdeckung des Glücks: Dein Leben fängt nicht erst nach der Arbeit an“ von Isabell Prophet geht den Schwierigkeiten des Berufslebens auf den Grund, den fließenden Grenzen zwischen Freude und Disziplin, Ehrgeiz und Überforderung. Fundiert und unterhaltsam wird erklärt, welche Weichen wir stellen müssen, um in unserem beruflichen Alltag glücklich zu werden.
  • „Alles im Griff“ hat der schweizerische Erfolgsautor Martin Suter, der seine beliebten Geschichten über die Tücken des Büroalltags zu einer Art „Business-Soap“ verflochten hat. Sein Protagonist ist neu in der Firma und hofft, rasch Karriere zu machen, sieht sich aber von unerwarteten Fallstricken und den Macken der Manager (und ihrer Gattinnen) ausgebremst.
  • „Ich bin raus“ ist der erleichterte Ausruf von Robert Wringham, der seine Philosophie des von Arbeits- und Konsumzwängen befreiten Lebens selbst lebt. Der „Entfesselungskünstler“ führt den Leser vom Ist-Zustand zu Alternativen und praktischen Lösungsvorschlägen. Dabei bleibt er durchaus realistisch und liefert Denkanstöße auch für diejenigen, die nicht total aussteigen oder nach einer „Flucht“ in ihr altes Leben zurückkehren wollen.
  • Die DVD „Hope for all“ nimmt den Zusammenhang zwischen der typisch westlichen Ernährungsweise und den zunehmenden Zivilisationskrankeiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht oder Diabetis aufs Korn. Mit ausgewogener und pflanzlicher Nahrungsaufnahme kann jeder etwas für seine eigene Gesundheit tun – und gleichzeitung zur nachaltigen Nahrungsversorgung der Weltbevölkerung beitragen.
  • „Und jetzt retten wir die Welt“ heißt das allumfassende „Weltretterbuch“ von Ilona Koglin und Marek Rohde. Vielen spannende Tipps und neue Ideen – von Ernährung über Wohnen bis zu Reisen – machen Mut, den Autoren auf ihrem Weg zu folgen und ebenfalls mit spielerischer Leichtigkeit nachhaltige Verhaltensweisen in den Alltag zu integrieren.
  • Noch mehr Möglichkeiten bietet Lina Jachmanns Taschenbuch „Einfach Leben: Der Guide für einen minimalistischen Lebensstil“. Wie sieht eine minimalistische Wohnung aus oder wie lebt es sich in einem Tiny House? Wie bleibt man mit wenigen, aber unterschiedlich kombinierbaren Kleidungstücken seinem Stil treu? Wie kommt man über nachhaltigen Konsum zu null Müll? Das sind nur einige von vielen hier beantworteten Fragen.
  • „Besser leben ohne Plastik“ von Anneliese Bunk geht von den gesundheits- und umweltschädigenden Wirkungen von Kunststoffen aus (allein 1 Million Seevögel verenden jährlich durch Kunststoffe!) und gibt Ratschläge zum vollständigen Ersatz. Verpackungen, Haushaltsgeräte und –material, eigene Herstellung von Putz- und Nahrungsmitteln – die Liste der praktischen Lösungsvorschläge ist lang.
  • „Zukunftsmenü“ nennt Sarah Wiener ihren Ratgeber für den nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln, für Resteverwertung und gegen Verschwendung. Gewürzt ist ihr Plädoyer mit Interviews mit Köchen (wie Tim Mälzer), Ärzten, Ernährungswissenschaftlern und Lebensmittelherstellern.
  • „Daytox“ aus der Feder der Yoga-Lehrerin Kyra de Vreeze erläutert anhand eines konkreten 7-Tage-Plans, wie man mit entsprechender Ernährung, Yoga-Übungen und Körperpflege Geist und Körper in Einklang bringen kann. Sie selbst hat schon mit ihrer ersten Detox-Kur ihr Reizdarmsyndrom erfolgreich bekämpft und Yoga als perfekte Ergänzung damit verknüpft.

Alle Jahre wieder

NEUMARKT. Alle Jahre wieder sind Ideen gefragt, mit denen sich das schönste Fest des Jahres möglichst noch ein wenig schöner gestalten lässt. Als Ideenlieferant erweist sich die Stadtbibliothek mit ihrer Themenausstellung im Dezember

Weihnachtsmann und Rauschgoldengel, Kerzenschein und Stille Nacht – ist das alles in Zeiten fortschreitender Digitalisierung und Globalisierung nicht Schnee von gestern? Nein, ist es nicht, heißt es in der Stadtbibliothek. Man hat auf dem Thementisch für Dezember genau das ausgelegt, was man selbst zu einem stimmungsvollen Weihnachtsfest beitragen kann.
  • „Kreative Weihnachten“ wünschen Sophie Pester und Catharina Bruns überschütten ihre Leser mit einer Fülle erstaunlicher Geschenkideen. Weihnachtsschmuck von Girlanden bis zu Kugeln ist dabei, selbst gemachte Geschenke wie Kalender, Engel, Taschen oder Schürzen, dazu gleich die Verpackungen wie Tüten, Umschläge und Bänder, für Notfälle schnell zu fertigende Last-Minute-Projekte wie Schwimmkerzen, Schachteln und Kaffeegebäck.
  • „Winterzauber“ ist ebenfalls eine Fundgrube und überrascht, was sich alles aus Naturmaterialien zaubern lässt. Rezepte für Plätzchen, Kuchen, Sirup, Saft und Mus; selbst gemachte Kosmetik als Geschenktipp, Wohlfühlkissen, Blätterschmuck, Nistkästen für Vögel, Filzsteine, Muschelkerzen, adventliche Dekos aus Zapfen, Moos und Beeren und noch vieles mehr.
  • „Lichterweihnacht“ von Veronique van den Borre zeigt, wie stimmungsvolle Licht-Ideen das Fest und überhaupt die Winterzeit zum Leuchten bringen. Ein Kranz aus Rohholzkugeln mit dicken Stumpenkerzen, eine mit Kugeln und Zapfen gefüllte hölzerne Sternform, beleuchtete Papierhäuschen, Windlichter, Lichterketten, Adventskränze, Kerzenhalter (aus Beton!) – alles selbst gemacht.
  • „Wunderschöne Puppenkleider ganz einfach selber nähen“, das klappt mit bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Schnittmusterbögen in Originalgröße. Spielhose, Matrosenshirt, Jäckchen, Dufflecoat und Steppmantel werden ergänzt um Zubehör wie Hochstuhlkissen, Stubenwagenmatratze, Wickeldecke oder Schlafsack.
  • Unter dem Titel „Spielsachen aus Holz und Stoff“ offeriert Gudrun Schmitt „50 Ideen für leuchtende Kinderaugen“. Darunter sind anspruchsvolle Modelle von der Kinderrassel bis zur Kinderküche, von Nachziehtieren bis zur Ritterburg, die sich mit Geschick und dank bebildeter Anleitungen bewältigen lassen.
  • „Leuchtende Augen“ verspricht auch der Band „Kindergeschenke in Liebe verpackt“ von Jessica Stuckstätte. Fußball und Mondrakete, Eis am Stiel in Monstergröße, Geschenkpapier und Geschenkdosen, ein knuddeliger Schneemann – für jeden Inhalt gibt es die Vorfreude steigernde Verpackung. Der Ratgeber „Selbst verpackt“ geht noch einen Schritt weiter und wendet sich an Kunsthandwerker sowie an Händler, die kreative Verpackungsideen für den Vertrieb eigener Produkte suchen.
  • „Feierlaune“ weckt Holly Becker mit Deko- und Food-Ideen für entspannte und fröhliche Feste. Einzelne Kapitelüberschriften zeigen schon, wohin die Do-It-Yourself-Reise geht: Kreative Party, Mädchenhaft, Genüsslich, Kunterbunt, Rustikal und Zuckersüß. Tolle Anregungen für alle, die mit ein wenig Bastelaufwand eine individuelle Atmosphäre schaffen möchten.
  • Gleich mehrere Titel machen Lust auf Weihnachtsbäckerei. In „Kekskunst“ stellt Nadja Bruhn vor, was sie so in ihrer Hamburger Keksmanufaktur an süßen Kunstwerken produziert, darunter Kokos-Rentiere, Fenstersterne aus Ingwer-Lebkuchen, Zimtstiefel und essbare Christbaumkugeln. Auf „Köstliche Weihnachtsleckereien: roh, vegan und glutenfrei“ macht Britta Diana Petri Appetit. Ins „Pfefferkuchen-Wunderland“ laden Mima Sinclair und Tara Fischer. Zu entdecken und vernaschen gibt es Lebkuchenhäuser, Weihnachtsbaumanhänger und viele andere Köstlichkeiten.
  • Von den Weihnachts-Kochbüchern sei das von Starkoch Oliver Jamie mit Rezepten für feine und festliche Anlässe herausgegriffen. Sein Angebot zum Nachmachen reicht von Krabbencocktail über Bratapfelkürbissuppe bis zu Desserts und dem Drink danach. „Weihnachtsschmaus: Kulinarische Geschichten zum Fest“ hat Daniel Kampa in Form von vergnüglichen Texten zusammengestellt. Zur Feder statt zum Kochlöffel griffen Agatha Christie, Thomas Mann, Erich Kästner und andere Autoren.
  • Besonderen Lesestoff statt Naschwerk bietet auch Julian Sengelmann mit seinem Sachbuch “Feiertag! Die Bedeutung unserer christlichen Feste“. Der Theologe und Schauspieler berichtet über Geschichte, Herleitung der Namen, entsprechende Bibelstellen und ihre Auslegung. Zu einem besinnlichen Weihnachtsfest passt auch „Zufriedenheit“ von Christina Berndt. Eindringlich zeigt die Autorin auf, wie zerstörerisch dauernde Unzufriedenheit und steter Drang nach noch mehr Glück sein können. Mörderisch geht es dagegen zu in „Der Pelzmärtelmörder“, einer Sammlung von Kurzkrimis fränkischer Autoren.

"Mach mit bei MINT"

NEUMARKT. Kinder und Jugendliche verstärkt fördern und für die Gestaltung unserer Zukunft begeistern - dieses Ziel hat sich die Bayerische Staatsregierung gesetzt und unter dem Schlüsselwort MINT die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zusammengefasst. Der Landkreis Neumarkt wurde in das MINT-Netz Bayern aufgenommen und startet seine Aktivitäten mit einer Auftaktveranstaltung "MINT-Region Landkreis Neumarkt" am Freitag, 10. November, um 15.30 Uhr im Landratsamt. Auf MINT abgestimmt ist auch der aktuelle Thementisch der Stadtbibliothek im November 2017.
  • Wie spannend der Weg in die Zukunft ist, zeigt Ulrich Eberl auf. Mit "Smarte Maschinen" katapultiert er seine Leser in die Welt des Jahres 2050 mit vernetzt fahrenden Autos, pflegenden Androiden, roboterisierten Heimen, Fabriken und Werkshallen. Nichts davon ist Fantasie, sondern alles basiert auf Entwicklungen, die sich schon heute abzeichnen. Geplant ist eine Lesung, zu der der Autor voraussichtlich Ende November nach Neumarkt kommen wird.
  • Ein packendes Zukunftsszenario in Romanform ist "Germany 2064" von Martin Walker. Das von ihm skizzierte Deutschland besteht einerseits aus staatlich überwachten, digitalisierten Städten mit immer mehr dem Menschen gleichenden Roboterwesen, als Gegensatz dazu aus anarchischen, naturverbundenen Kommunen, in denen sich die Bewohner bewusst dem technologischen Fortschritt verweigern.
  • "What if? - Was wäre wenn?" fragt der ehemalige NASA-Robotertechniker Randall Munroe und beantwortet auf den ersten Blick absurde und hypothetische Fragen aus Naturwissenschaft und Technik streng wissenschaftlich, aber in origineller Form: illustriert mit jeweils einem witzigen Comic.
  • "Wie man in eine Seifenblase schlüpft" heißt das Begleitbuch von Albrecht Beutelspacher für das von ihm gegründete Mitmachmuseum "Mathematikum". Hundert mathematische Experimente und Spiele werden gezeigt und anschaulich erklärt. Die Spannweite reicht von alten Rechengeräten wie dem Abakus bis zu musikalischen Würfel- und geometrischen Legespielen.
  • Für Erzieher, Kindergarten und Grundschule eignet sich das Buch "Bauklotz-Turm & Zollstock-Schiff" von Stefan Köhler-Holle. Ob Eierkarton-Haus, Murmelbahn oder konzentriertes Tüfteln, die Anregungen zum Bauen und Konstruieren fördern auf spielerische Weise Kreativität und räumliches Vorstellungsvermögen.
  • Eine Welt voller Abenteuer entdeckt "Nevio, die furchtlose Forschermaus". Mehrere Bände der beliebten Reihe liegen vor. Mal geht es um die Frage, warum eine Rakete fliegt und ein Schiff schwimmt, mal um das Rätsel von Tag und Nacht, Sonne und Mond, mal um die Feuerwehr, die Brände löscht und Menschen rettet, mal um das geschäftige Treiben auf einer Baustelle.
  • In "Coole Experimente für zu Hause" beweist Robert Winston, dass Naturwissenschaften alles andere als langweilig sind. Leuchtende Götterspeise, Elefantenzahnpasta, Vulkanausbruch in der Küche, das sind nur drei von 80 spannenden Versuchen, die sich leicht umsetzen lassen. Viel Spaß bereiten auch die erstaunlichen Projekte, die der gleiche Autor unter dem Titel "Das Superlabor: Die besten Experimente für zu Hause" vorstellt.
  • "Der kleine Hacker" (mit beiliegender DVD-ROM) von Christian Immler ist eine kindgerechte Einführung in die Programmiersprache Scratch. Computergrundkenntnisse genügen, nimmt der Autor die kleinen Hacker doch bei der Hand, damit sie auch die steigenden Schwierigkeiten bewältigen.
  • Auch Erwachsene, die den Anschluss nicht verlieren wollen, kommen nicht zu kurz. "PC für Dummies" von Dan Gookin ist neu im reichhaltigen Angebot an Ratgebern für den Umgang und die Nutzung dieses nach wie vor unentbehrlichen Wegbereiters in die Zukunft. Aktuell auch "Windows 10 Update Frühjahr 2017", "Linux für Umsteiger", das umfassende Handbuch "Raspberry Pi", "Excel - Tipps und Tricks für Dummies" und viele andere.
  • Den Weg in den eigenen Online-Auftritt ohne Programmier- und sonstige technischen Vorkenntnisse ebnet Patrick Lobacher mit "Homepage, Blog und Co.: Digitale Welt für Einsteiger". In die gleiche Richtung weisen Ratgeber wie "Schritt für Schritt ins Internet", "PC-Netzwerke" oder "Anonym im Internet mit Tor und Tails".
  • Zwei Beispiele aus dem Bereich Ökologie: ""Und jetzt retten wir die Welt" von Ilona Koglin ist ein umfassendes Nachschlagewerk, Lesebuch und Ratgeber, praktisch ein "Weltretterbuch" für den ökologischen und sozialen Wandel. Unter dem Titel "Frische Ernte ohne Garten" widmet sich Kay Maguire dem Anbau von Obst, Gemüse, Kräutern und essbaren Blüten in Töpfen für Balkon, Terrasse und Innenhof.

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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang