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Leserbriefe

„Aufeinander zugehen“

Zum Bericht „Stadtpark-Pläne abgelehnt“, neumarktonline vom 23.7.2020

Der Stadtrat hat am vergangenen Donnerstag den vorgelegten Plan für die Erneuerung des Stadtparks abgelehnt. Daraufhin kamen Aussagen von „Damit ist die Neugestaltung gestorben“ bis hin zu „Da ist noch gar nichts entschieden“. Und auch jeder Zeitungsleser hat die erhaltenen Meldungen anders interpretiert.

Warum wurde die Planung abgelehnt? Einigen Stadträten waren die Kosten zu hoch, denn zum ersten Mal wurden die allgemeinen Preissteigerungen seit 2017 mit eingerechnet. Also nicht der Erhalt von 100 Bäumen ist maßgeblich für die jetzt vorgelegte Mehrkosten verantwortlich, sondern die Kostensteigerung im Baugewerbe. Auch ohne die Umsetzung des Bürgerbegehrens wäre die berechnete Kostensumme auf über 6 Millionen gesprungen.

Andere Stadträte waren vehement gegen den geplanten „Schnickschnack“, Firlefanz“, „Schicki-Micki-Kram“ oder wie immer die umstrittenen Bauten bezeichnet wurden. Ohne diese Bauten wäre die Gesamtsumme wohl schon um mehr als eine Million niedriger ausgefallen und eine satte Mehrheit für die Neugestaltung stünde fest.

Offensichtlich haben sich eine Reihe von Stadträten auch daran gerieben, dass die Stadtverwaltung ohne Kommunikation und Gedankenaustausch eine Planung vorlegte und diese nur abgesegnet werden sollte.

Daher ist es unumgänglich, dass die einzelnen Gruppierungen aufeinander zugehen und eine Lösung finden, die dem Willen der Neumarkter (Bürgerbegehren) entspricht und die angesprochenen Hürden beseitigt. Eine Einigung darf dann auch an drei oder fünf Bäumen nicht scheitern, wenn dadurch einhundert Bäume mehr weiter für ein gesundes Klima und gute Luft sorgen können, der Leitgraben von seiner Verrohrung befreit und der Park für neue Bevölkerungsgruppen erschlossen wird. Und auch die Zuschusskriterien sollten durch die Phantasie der Bürger leicht erfüllt werden, ohne eine neue Kostensteigerung zu erzeugen.

Alfons Greiner, Neumarkt, 27.7.2020
Telefon Redaktion


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