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Leserbriefe

„Stadtratsbeschluss prüfen“

Zum Bericht „Bald legal im Wald?neumarktonline vom 8.7.2021

Wo soll es hingehen mit unserem Lengenbachtal und dem Alptrauf (Bergkante Wolfstein, Mariahilfberg, Graßahof usw.)? Naherholung? Eventgebiet? Sanfter Tourismus? Naturverträglichkeit?

Gerade die Lockdowns haben uns aufgezeigt wie wichtig die Räume der Naherholung für uns Menschen sind – teilweise überlebenswichtig. Immer mehr Menschen aus Neumarkt und der Umgebung suchen hier Ruhe und Erholung. NOCH ist dies der Fall. NOCH geht das, denn das passiert zumindest noch einigermaßen im Einklang mit der Natur, der Tier- und Pflanzenwelt.

Seit langem beobachten wir Jäger eine massive Zunahme eines extremen Freizeitverhaltens. Biker, die im hohen Tempo auf den Wanderwegen unterwegs sind, Langläufer, die nachts mit Stirnlampe quer durch den Wald laufen, Walker, die aus dem Unterholz „brechen“. Das Freizeitverhalten des Einzelnen in allen Ehren aber dass alles passiert auf Kosten der Pflanzen- und vor allem Tierwelt, denen ihr Lebensraum weggenommen wird. Dies wird vom Alpenverein nicht berücksichtigt.

Das Rehwild z. B. hat eine Fluchtdistanz von 100 -150 Meter bei plötzlichen Gefahren. Das bedeutet für jeden Trail einen Korridor von 300 Metern in denen Tiere zukünftig aufgeschreckt und verscheucht werden. Das beansprucht einen großen Teil des Alptraufs. Es ist unmöglich diese sieben Trails natur- und vor allem tierverträglich unterzubringen. Das Wild wird aus diesem Gebiet vertrieben werden unter anderem ein Uhu, dessen Brutplatz nur ca. 50 Meter von einer Abfahrt entfernt ist.

Vor 40 Jahren haben wir Bürger und Jäger der Altgemeinde die Zerstörung das Lengenbachtals und des Nacherholungsgebietes gegen den Neubau einer Siedlung mit 70 Ferienhäusern verteidig und vor bald 20 Jahren konnte mit den Lengenbachfreunden die geplante Ostumgehung verhindert werden. Nun beschließt der Stadtrat allen Ernsts das Gebiet vom Mariahilfberg bis zum Graßahof mit Mountainbike Trails zu zerstückeln und die Naturschutzbehörde stimmt dem Ganzen anscheinend auch noch zu. Es erzeugt größtes Unverständnis für eine überschaubare Anzahl an Bikern so in die Natur einzugreifen.

Auch DAV-Mitglieder finden den massiven Streckenausbau überzogen. Wir bitten darum den Stadtratsbeschluss zu prüfen, die Anzahl der Trails auf einen beschränkten Bereich stark zu reduzieren, die Nutzungszeiten stark zu beschränken, Nachtfahrten und Eventveranstaltungen zu verbieten und die Trails nicht überregional zu bewerben.

Die langjährigen Altpächter des Jagdreviers St. Helena
Xaver Ott und Albert Fischer, 3.8.2021

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