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Leserbriefe

Offener Brief

Sehr geehrter Herr Dr. Sperber,

Die Bürgerinitiative GLÜCKstraße weist bei der Standortfrage der Basisstation in Pölling auf folgende Tatsachen hin:
  1. Die Funkanlagen von vodafone in der Glückstraße arbeiten laut unseren Informationen mit maximaler Leistung. Der Grund dafür liegt wohl darin, dass diese Anlagen neben der neuen Umgehungstrasse, auch die Bahnlinie mit GSM und UMTS versorgen soll.
    Ihr Argument, dass eine Verlegung automatisch zu einer Leistungserhöhung führt, ist bei der Pöllinger Ortsgröße haltlos. Physikalisch gesehen nimmt der Leistungsfluss mit dem Quadrat der Entfernung ab. Eine Verlegung bei gleich bleibender Leistung außerorts würde die Anwohner (Alle Menschen in 500 m Entfernung zur Anlage) und die Kinder in der Schule und im Kindergarten erheblich weniger belasten.
    Vielleicht müsste man auf das Mobiltelefonieren im Keller verzichten, aber ist uns das wirklich so wichtig?
  2. Die Betreiber bauen in der Regel bestehende Standorte aus oder sammeln sich gemeinsam an einem Standort. Zuerst kommt GSM, dann folgt UMTS und die nächste Mobilfunkgeneration folgt danach usw. Uns ist bekannt, dass in der Glückstraße weitere Sendeanlagen unmittelbar geplant sind. Damit steigt die Belastung der Anwohner weiterhin. Deshalb fordern wir für einen gemeinsamen Standort aller Betreiber in ausreichender Entfernung zu den Wohnstätten.
  3. Ob jemand mobil telefoniert oder nicht ist eine freiwillige Entscheidung. Es ist richtig, wenn Sie end-lich auf die Belastungen hinweisen, es wird meist das Gegenteil behauptet. Jeder Handybenutzer kann durch sein Verhalten die Belastung für seine Gesundheit minimieren. Weniger mobiltelefonieren hat auch weniger Sendeanlagen zur Folge, zur Erinnerung: Fast jeder hat einen Festnetzanschluß im Haus.
    Unfreiwillig ist aber die Belastung die von Basisstationen ausgeht, wir fordern deshalb ein Mitspracherecht bei der Standortauswahl durch die Bürger. Bedenklich ist, wenn die Belastungen einer Basis-station im Vergleich zum Mobiltelefonieren durch Sie verharmlost werden.
Eine Verlegung ist für Pölling sinnvoll und aus der Sicht der Gesundheitsvorsorge unumgänglich.

Mit freundlichen Grüßen
die Sprecher von BIG

Silvia Seidler, Martin Barth, Richard Graf, 1.2.05
Telefon Redaktion


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