Kirchen

"Frühjahrs-Check"

NEUMARKT. Unter dem Motto „Frühjahrs-Check“ stehen Besinnungstage für Ministranten vom 17. bis 19. März im Jugendhaus Habsberg.

So wie Auto, Heizung oder sonstige Geräte regelmäßig einer Überprüfung unterzogen werden, sollten Christen in der Fastenzeit als Vorbereitung auf Ostern ihr Leben überprüfen, heißt es in der Einladung. Ganz besonders dienen diese Tage der geistlichen Erneuerung, der Vertiefung der liturgischen Zeichen und der Motivation für den Ministrantendienst. Im Austausch lernen sich die Ministranten gegenseitig kennen. Die Leitung haben Ministrantenreferent Markus Wittmann und Ministrantenseelsorger Peter Wenzel.

Anmeldung und weitere Informationen beim Bischöflichen Jugendamt, Ministrantenreferat, Burgstraße 8, 85072 Eichstätt, Telefon (08421) 50-631, Fax 50-639, E-Mail: ministranten@bistum-eichstaett.de.
20.02.06

Sunrise in der Hofkirche

NEUMARKT. Die Kirchenband Sunrise gestaltet am Sonntag um 18.30 Uhr den musikalischen Teil der Abendmesse in der Hofkirche der Stadt Neumarkt.

Die Band gibt es seit fast sieben Jahren und besteht aus neun Mitgliedern: Vier Sänger, ein Keyboard, eine Gitarre, eine Querflöte, sowie Schlagzeug und Bass.Das Repertoire umfasst neugeistliches Liedgut und diverse weltliche Songs. Gelegenheiten, Sunrise zu hören, gibt es bei diversen Gottesdiensten, Hochzeiten, Taufen in und um Neumarkt.

Link zum Thema: www.band-sunrise.de
13.02.06

Konzert für Christuskirche



NEUMARKT. Unter dem Titel "Unter einem (neuen) Dach" musizieren am Sonntag um 17 Uhr alle Musikgruppen und Chöre der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Neumarkt bei einem Konzert zugunsten der dringend notwendigen Sanierung des Kirchturms der Christuskirche.

Das Flötenensemble "Flauto dolce", der Gospelchor, Kantorei und Kinderchor, Posaunenchor und Vokalensemble präsentieren ein interessantes und abwechslungsreiches Programm, das von alten Renaissancetänzen, über Barockmusik, Intraden und Gospels bis hin zu modernen Tänzen reicht.

Der Posaunenchor wird das Konzert eröffnen mit dem festlichen Bläserstück "See Nature, rejoicing" von Henry Purcell sowie einer Hommage an Wolfgang Amadeus Mozart, den "Mozart-Erinnerungen" von Ulrich Knörr.

Das Flötenensemble "Flauto dolce" spielt unter Leitung von Waltraud Heidingsfelder verschiedene Tänze wie Syrinx oder Sambuca. Ein besonderer Ohrenschmaus wird das Spiel auf Gemshörnern sein.

Unter der Leitung von Klaus Rauchensteiner singt der Gospelchor, der in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feiert, u.a. "Deep river" und "Irish blessing".

Nachdem das Vokalensemble barocke Kompositionen über die Kunst der Musik dargeboten hat, wird die Kantorei Psalmvertonungen von Mendelssohn und Homilius singen.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, Spenden werden für die Kirchturmsanierung erbeten.
13.02.06

Wählen mit 14

NEUMARKT. Mit 14 Jahren an die Wahlurne - bei der Pfarrgemeinderatswahl dürfen schon Jugendliche abstimmen.

(pde) Noch bis 19. Februar werden Jugendliche, Frauen und Männer gesucht, die das Leben in ihrer Pfarrgemeinde aktiv mitgestalten wollen. Denn am 12. März wird in den rund 270 Pfarreien der Diözese Eichstätt der Pfarrgemeinderat neu gewählt. 360.000 Katholiken sind zur Wahl aufgerufen.

Die Aufgaben des Gremiums sind vielfältig: Soziale Projekte, Mitwirkung bei der Gottesdienstgestaltung, Öffentlichkeitsarbeit, Betreuung der Kommunion- und Firmvorbereitung, Organisation von Veranstaltungen und Pfarrfesten, Erstellen des Pfarrbriefes. Doch die Arbeit im Pfarrgemeinderat kann noch sehr viel mehr bedeuten. „Es kommt darauf an, Gesamtverantwortung zu übernehmen“, erklärt Diözesanratsgeschäftsführer Richard Ulrich. „Es ist wichtig, nach den Herausforderungen der Zeit zu fragen.“

In der Diözese Eichstätt gibt es viele Beispiele für konkretes Engagement: In Gunzenhausen erfuhr der Pfarrgemeinderat, dass in der Gemeinde überdurchschnittlich viele Mitglieder am Rande des Existenzminimums leben. „Zusammen mit der evangelischen Pfarrei wurde eine Art Tafel eingerichtet.“ Dort können sich Bedürftige kostenlos mit Lebensmitteln eindecken. In Nürnberg werden in einer Gemeinde mit vielen Zuzügen Neuankömmlinge mit einem Hausbesuch willkommen geheißen. In Schwanstetten besuchen ehrenamtliche Helfer unter dem Motto „Projekt Zeitschenker“ Senioren im Altersheim. „Wir erzählen ihnen vom alltäglichen Geschehen in der Welt, lesen ihnen etwas vor, gehen mit ihnen spazieren, singen mit ihnen und sind einfach für sie da“, berichten die „Zeitschenker“. Über ein Dutzend Männer und Frauen machen mit. In Feucht wiederum hat sich der Pfarrgemeinderat Gedanken gemacht, wie man den Eingangsbereich der Kirche einladender gestalten könnte. Gleichzeitig wurde ein Meditationsraum eingerichtet, in dem kleinere Gruppen Gottesdienste feiern können.

Bei derartigen Aktionen ist es wichtig, dass die Mitglieder des Pfarrgemeinderats nicht nur selbst aktiv werden, sondern auch andere zur Mitarbeit motivieren. „Man sollte versuchen, den ehrenamtlichen Mitarbeiterkreis in der Pfarrgemeinde zu erweitern“, so ein Tipp des Diözesanratsgeschäftsführers. Dabei helfe es, wenn regelmäßig über die Arbeit berichtet wird – wenn Sitzungsprotokolle in den Schaukästen ausgehängt, Termine in der Tageszeitung bekannt gemacht werden. „Ein Klima der Öffentlichkeit muss da sein.“ So falle es auch leichter, neue Kandidaten zu gewinnen: „Dann wird deutlich, worauf man sich einlässt.“

Es sind vor allem die Frauen, die in dem Gremium aktiv sind: 55 Prozent macht ihr Anteil aus. Ulrich: „Der Trend ist, dass die Frauen auch zunehmend die Leitung übernehmen.“ Bisher liege der Frauenanteil bei den Vorsitzenden um die 30 Prozent – jedoch mit steigender Tendenz. Weitere Zahlen aus der Statistik: Neun Prozent der Räte sind 16 bis 24 Jahre alt, 33 Prozent 25 bis 40 Jahre, acht Prozent über 60. „Der Bereich unter 30 Jahren ist unterrepräsentiert“, bedauert Ulrich.

Der Diözesangeschäftsführer setzt zumindest auf eine höhere Wahlbeteiligung. „Ich hoffe, dass wir bei der Wahlbeteiligung über 30 Prozent kommen.“ Vor vier Jahren waren es 28 Prozent – und damit immerhin vier Prozent mehr als bei der vorherigen Wahl. Indiz für ein besseres Ergebnis im Jahr 2006 ist die hohe Zahl von Wahlbenachrichtigungskarten. Sie wurden von über 90 Prozent der Pfarreien angefordert und laden jeden Wahlberechtigten persönlich zu Wahl ein. „Das hat sicher den Effekt, dass die Wahlbeteiligung höher sein wird als vor vier Jahren“, hofft Ulrich.

Neu ist, dass die Pfarreien ihre Kandidaten im Internet präsentieren und bereits am Wahlabend die Ergebnisse von jedermann abgerufen werden können.

Übrigens: Kandidieren können Personen ab 16 Jahren, wählen Pfarrgemeindemitglieder ab 14 Jahren.

Link zum Thema: www.bistum-eichstaett.de
12.02.06


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang