Meldungen aus der Oberpfalz

Schwandorf: Rentner erlag schweren Verletzungen

Schwandorf. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwoch gegen 19.10 Uhr auf der Bundesstraße 85 zwischen Cham und Schwandorf.
Ein 63-jähriger Rentner aus Bruck befuhr mit seinem Audi die Bundesstraße in Richtung Schwandorf um an einer Gebetsstunde teilzunehmen. Aus nicht erklärbaren Gründen verlor der alleine im Pkw befindliche Türke bei Meldau die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Audi schleuderte und kam schließlich nach rechts von der Fahrbahn ab. Hier überschlug sich der Pkw mehrmals, prallte gegen zwei Bäume und blieb letztendlich quer auf dem Radweg liegen.
Der Rentner wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von den eingesetzten Feuerwehren aus Wackersdorf und Bodenwöhr mit dem Rettungsspreizer befreit werden. Nach Erstversorgung durch den Notarzt wurde der 63-Jährige zunächst in das Krankenhaus nach Schwandorf transportiert. Mit dem Rettungshubschrauber erfolgte später die Verlegung des Mannes nach Regensburg. Aufgrund schwerer Kopfverletzungen befindet er sich in einem äußerst kritischen Zustand.
Die Polizei bedankte sich ausdrücklich bei einem zufällig vorbeikommenden Ehepaar aus dem Raum Schwandorf. Die Frau, eine ausgebildete Krankenschwester, leistete mit ihren Erste-Hilfe-Maßnahmen einen großen Beitrag. um das Leben des Mannes zu retten.
Für den Zeitraum der Unfallaufnahme bzw. der Bergungsmaßnamen musste die Unfallstelle kurzfristig gesperrt werden. Zu größeren Behinderungen kam es jedoch nicht.

Aktualisierung:
Der 63-jährige türkische Staatsangehörige, der am Mittwoch, kurz nach 19 Uhr, mit seinem Audi auf der B 85 zwischen Heselbach und Meldau aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen war und mit lebensgefährlichen Verletzungen in das Klinikum der Barmherzigen Brüder nach Regensburg eingeliefert wurde, verstarb am Donnerstag um 3.37 Uhr an seinen schweren Schädelhirnverletzungen.
20.04.05

Toter lag in Wohnung

Straubing. Ein vermutlich schon am 12. April in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Straubing verstorbener Mann ist bis zum Dienstag in seiner Wohnung gelegen, die Ehefrau hatte weiter in der Wohnung gelebt. Nachbarn war aufgefallen, dass sich das ältere Ehepaar nicht mehr zeigte und daraufhin einen Hausmeister verständigt. Die Kriminalpolizei Straubing hat die Ermittlungen übernommen, Anhaltspunkte für einen unnatürlichen Tod des Mannes gibt es derzeit nicht.
Eine Zeugin, die in einem Mehrfamilienhaus in der Gottfried-Keller-Straße in Straubing lebt, verständigte am Nachmittag des Dienstag den Hausmeister des Mehrfamilienhauses. Sie habe ein älteres Ehepaar, das in dem Haus lebt, schon mehrere Tage nicht mehr gesehen. Nach Rücksprache mit der Hausverwaltung wurde die Wohnung geöffnet und dann der im Flur der Wohnung liegende Tote aufgefunden. Sofort wurde die Polizeiinspektion Straubing verständigt. Ein Notarzt wurde zur Behandlung der Frau ebenfalls angefordert.
Die Beamten fanden den 82-jährigen Mann verstorben im Flur der Wohnung liegend vor. Die 79-jährige Ehefrau hatte ihm ein Kopfkissen untergelegt und den Leichnam zugedeckt. Die 79-Jährige war beim Eintreffen der Polizeibeamten völlig verwirrt, nicht ansprechbar und benötigte ärztliche Hilfe. Auch ein Notfallseelsorger wurde sofort zugezogen. Aufgrund von durchgeführten Ermittlungen gehen die Polizeibeamten davon aus, dass der Mann bereits am 12. April verstarb und seitdem in der Wohnung liegt. Seit dieser Zeit hielt sich auch die Ehefrau in der Wohnung auf. Sofort wurden auch Straubinger Kriminalbeamte mit Ermittlungen vor Ort betraut. Derzeit gibt es keinerlei Hinweise auf einen unnatürlichen Tod des Mannes, die Staatsanwaltschaft Regensburg - Zweigstelle Straubing - ordnete die Durchführung einer Obduktion zur genauen Klärung der Todesursache an.
Aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustandes musste die 79-jährige Frau noch am Dienstagnachmittag in ein Fachklinikum eingewiesen werden.
20.04.05

Drogensüchtiger geflüchtet (Foto)

Foto zurückgezogenRegensburg. Bei der Rückführung ins Regensburger Bezirksklinikum ist es dem 25jährigen Matthias W. aus Regensburg am Dienstag in den Mittagsstunden gelungen zu flüchten.
Nach einer Gerichtsverhandlung hatten Polizeibeamte den Mann ins Klinikum zurückgebracht. Als er wenige Meter vor dem Stationsgebäude, bereits auf dem Gelände des Klinikums, vom Transportfahrzeug zum Eingang geführt werden sollte, konnte er weglaufen. Den Beamten gelang es nicht mehr den Flüchtigen festzuhalten. Eine sofortige Fahndung verlief erfolglos.
Matthias W. ist wegen verschiedener Delikte nach dem Betäubungsmittelgesetz zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden und aufgrund richterlichen Beschluss im Bezirksklinikum untergebracht. In der Vergangenheit ist er auch wegen Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten, so dass die Begehung weiterer, ähnlich gelagerter Straftaten nicht ausgeschlossen werden kann.
Beschreibung: Matthias W. ist 181 cm groß und 76 kg schwer. Er trägt die hellblonden Haare kurzgeschnitten. Zum Zeitpunkt des Entweichens war er mit einem Jeansanzug, einem dunklen T-Shirt und weiß-blauen Turnschuhen bekleidet.
Bisherigen Erkenntnissen nach hält sich der Gesuchte im Stadtgebiet Regensburg auf. Wer hat Matthias W. gesehen bzw. wer kennt seinen Aufenthaltsort? Hinweise nehmen die Polizeiinspektion Regensburg 3, Tel.: 0941/506-2321 oder jede Polizeidienststelle entgegen.
20.04.05

Weiden: Bewaffneter Überfall auf Pilspub

Weiden Am Mittwoch um 2.45 Uhr betraten drei maskierte, jeweils mit Pistole bewaffnete Täter ein Pilspub in der Straße An den Städeln vom rückwärtigen Eingang her. Ein Täter sicherte den Eingangsbereich ab, während die beiden Haupttäter unter Vorhalt ihrer Pistolen von den vier anwesenden Frauen - die Wirtin, eine Bedienung und zwei anwesende Gäste- die Herausgabe von Geld forderten.
Nachdem die Täter die Geldbörsen, Bargeld und ein Handy der beiden weiblichen Gäste, welche vor ihnen auf dem Tresen abgelegt waren, an sich nahmen, überreichte die Wirtin freiwillig einen Bedienungsgeldbeutel, sowie eine Damengeldbörse, sowie einen 50-Euro-Schein, den sie in der Hosentasche hatte.
Nach dem Überfall, der nur zwei bis drei Minuten dauerte, flüchteten die drei Täter zu Fuß über den rückwärtigen Eingang vermutlich über die Christian-Seltmann-Straße stadteinwärts. Die vier Frauen wurden nicht verletzt. Insgesamt erbeuteten die Räuber rund 300 Euro Bargeld, sowie das Handy im Wert von rund 350 Euro.
Durch die verständigte Einsatzzentrale der Polizeidirektion Weiden wurde sofort eine Fahndung eingeleitet, die bis dato allerdings erfolglos verlief. Die Sachbearbeitung hat die Kriminalpolizei Weiden übernommen, die Hinweise aus der Bevölkerung unter der Tel.-Nr. 0961/401-0 erbittet.
Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
20.04.05


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