Nürnberg und Mittelfranken

Mit Machete unterwegs

Nürnberg. Am Montag-Mittag kam es zu einem Polizeieinsatz in der Nürnberger Südstadt. Beamte nahmen einen Mann fest, der mit einer Machete unterwegs war.

Gegen 13 Uhr hatte eine Zeugin die Polizei verständigt, da sie in der Alemannenstraße einen Mann beobachtet hatte, der mit einer Machete durch die Straßen lief. Im Rahmen einer eingeleiteten Fahndung konnten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd einen 33jährigen Mann festnehmen. Er führte zum Zeitpunkt seiner Anhaltung tatsächlich eine Machete mit, die von den Beamten sichergestellt wurde.


Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd gehen derzeit der Frage nach,warum der Mann mit der Waffe unterwegs war. Nach aktuellem Stand kann kein Zusammenhang mit dem Schulbetrieb des nahen Gymnasiums in der Gibitzenhofstraße erkannt werden. Für die anwesenden Schüler bestand nach Einschätzung der Polizei zu keinem Zeitpunkt eine objektive Gefährdungslage.
25.05.20

Kind gerettet

Nürnberg. Am Mittwochnachmittag retteten Polizisten der Reitergruppe Mittelfranken im Marienbergpark ein zweijähriges Mädchen, das gerade in einem Biotop unterging. Eine Polizistin sprang sofort beherzt ins Wasser.

Zwischen 16 und 19 Uhr sollten die Polizeireiter im Stadtviertel Marienberg im dortigen Volkspark für Sicherheit sorgen. Wegen der milden Witterung hielten sich zahlreiche Passanten in der Parkanlage auf. Gegen 16:30 Uhr erreichten die Beamten mit ihren Dienstpferden Lukas und Leonardo das Biotop im Marienbergpark. Dort hatten sich mehrere Mütter mit ihren Kindern auf Decken niedergelassen und die Kinder spielten überwiegend am besandeten Ufer des Biotops.


Ein kleines Mädchen stand zu diesem Zeitpunkt bereits bis zur Hüfte im Biotop. Als die Mutter für einen kurzen Moment unaufmerksam war, ging das Mädchen weiter in das Wasser hinein. Die Polizistin der Streife bemerkte, dass das Kind plötzlich völlig untertauchte. Für einen kurzen Moment gelang es dem kleinen Mädchen noch einmal aufzutauchen und leise um Hilfe zu rufen. Danach tauchte das Kind wieder unter.

Von den anwesenden Erwachsenen hatte keiner die Brisanz der Situation bemerkt. Daher sprang die Polizeibeamtin sofort von ihrem Pferd und stürzte sich in das trübe Wasser. Dort bekam sie das Kind zu fassen und zog es zurück an die Wasseroberfläche. Das Biotop hatte an dieser Stelle eine Tiefe von etwa 1,50 Meter und einen sumpfigen Untergrund, so dass die Beamtin bei der Rettungsaktion bis zur Schulter im Wasser stand.

Wegen der schnellen Rettung war das Mädchen nur für etwa fünf Sekunden unter Wasser und konnte mit einem gehörigen Schrecken, aber unverletzt ans Ufer gebracht werden.

Der Streifenpartner der Polizeireiterin hatte während des Vorfalls die beiden Pferde auf Abstand gehalten. Wegen der völlig durchnäßten Uniform der Retterin musste das Team der Reitergruppe die allgemeine Sicherheitsstreife vorzeitig abbrechen.
22.05.20

Radfahrer starb

Ansbach. Am Montagnachmittag ereignete sich ein schwerer Fahrradunfall in der Nähe von Steinach. Ein 65-jähriger Radfahrer wurde dabei tödlich verletzt.

Der Mann fuhr mit einem Begleiter gegen 17 Uhr auf dem Schotterweg eines Waldstücks von Urphershofen kommend in Richtung Endsee. Aus noch nicht geklärter Ursache kam er nach rechts vom Weg ab und stürzte zu Boden.


Der Begleiter verständigte daraufhin den Rettungsdienst. Ein Rettungshubschrauber brachte umgehend einen Notarzt zur Unglücksstelle.

Der 65jährige Mann verlor jedoch während der medizinischen Versorgung das Bewusstsein und starb trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch am Unfallort.
18.05.20

Motorradfahrer starb

Hersbruck. Am Sonntag-Vormittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in der Nähe von Kirchensittenbach, bei dem ein Motorradfahrer tödlich verletzt wurde.

Gegen 10 Uhr war eine achtköpfige Motorradgruppe von Kirchensittenbach in Richtung Osternohe unterwegs. Zwischen den Orten Dietershofen und Morsbrunn kam ein 51jähriger Fahrer aus der Gruppe aus noch ungeklärter Ursache plötzlich nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Betonpfosten.


Durch den Aufprall wurde der Motorradfahrer so schwer verletzt, dass er trotz Reanimationsmaßnahmen durch einen Notarzt noch vor Ort seinen Verletzungen erlag. Ein Rettungshubschrauber war bereits an der Unfallstelle gelandet.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde zur Klärung der Unfallursache ein Gutachter hinzugezogen. Die Freiwillige Feuerwehr hat die Ortsverbindungsstraße für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt und leitet den Verkehr um.
17.05.20


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ISSN 1614-2853
19. Jahrgang
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