Nürnberg und Mittelfranken

Haftbefehl nach Brand

Ansbach. Wie berichtet ereignete sich am Freitagmorgen ein Wohnhausbrand in Herrieden. Der Ermittlungsrichter erließ nun Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Brandstifter.

Gegen 6.30 Uhr teilten Anwohner der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Mittelfranken mit, dass Flammen aus dem Obergeschoß eines Zweifamilienhauses in der Hinteren Gasse in Herrieden zu sehen seien. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehren stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Den Feuerwehren gelang es, das Feuer zu löschen und ein Übergreifen des Brandes auf benachbarte Gebäude zu verhindern.


Der 22jährige Bewohner der Wohnung wurde durch einen 47jährigen Anwohner bewusstlos in der Brandwohnung aufgefunden und aus dem Haus gerettet. Dabei erlitten beide Männer Rauchgasintoxikationen und mussten in Krankenhäusern medizinisch versorgt werden. Ein weiterer Bewohner des Hauses konnte selbst aus dem Haus flüchten und blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 250.000 Euro geschätzt.

Das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei übernahm vor Ort die weiteren Ermittlungen. Dabei verdichteten sich die Hinweise, dass der Brand durch den 22jährigen Bewohner selbst gelegt wurde.

Der Mann wurde nach der Entlassung aus dem Krankenhaus festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ansbach dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.
21.01.20

Unfall am Flughafen

Nürnberg. Am Montag-Vormittag ereignete sich auf dem Gelände des Albrecht Dürer Airports in Nürnberg ein schwerer Unfall, bei dem der Fahrer eines Busses tödliche Verletzungen erlitt.

Gegen 10.15 Uhr kam es im Bereich des Flughafenvorfelds aus noch ungeklärter Ursache zum Zusammenstoß zwischen einem Bus und einem Spezialfahrzeug, das dazu genutzt wird, Passagiere im Rollstuhl in ein Flugzeug zu heben.


Bei der Frontalkollision der Fahrzeuge wurde der 62jährige Fahrer des Busses tödlich verletzt. Der 47jährige Fahrer des Spezialfahrzeugs erlitt leichte Verletzungen. Weder im Bus noch in dem Hubfahrzeug befanden sich zum Unfallzeitpunkt weitere Fahrgäste.

. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth zogen die Polizisten einen Gutachter hinzu. Der Flugbetrieb am Airport war durch den Unfall zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt.
20.01.20

Polizeibeamten gebissen

Nürnberg. Am Samstag bekamen es Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-West mit einem hochgradig aggressiven Mann zu tun.

Nachdem sich der 23jährige Mann bereits gegenüber Passanten aggressiv und bedrohlich gebärdet hatte, biss er bei seiner Festnahme einem Polizeibeamten in den Arm.

Der Polizei war gegen 2.30 Uhr mitgeteilt worden, dass sich im Parkhaus Röthenbach ein aggressiver Mann aufhalten sollte. Der habe sich gegenüber mehreren Passanten bedrohlich verhalten und mit einer zerbrochenen Glasflasche hantiert.


Als Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-West in dem Parkhaus eintrafen, zeigte sich der 23jährige Mann weiterhin hochgradig aggressiv und begann sofort die Beamten zu beleidigen und anzugehen. Als der renitente Mann überwältigt und festgenommen wurde, biss er einem 42jährigen Polizeibeamten in den Unterarm.

Der Mann setzte sein aggressives Verhalten bis in die Verwahrzelle der Polizei fort. Er beleidigte die beteiligten Einsatzkräfte und stieß zudem wiederholt auch verfassungsfeindliche Parolen aus. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von annähernd 2,5 Promille.

Der Mann wurde zur Ausnüchterung in Gewahrsam gehalten. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt.
19.01.20

Schwerverletzte bei Brand

Ansbach. Am Freitagmorgen geriet aus noch nicht geklärter Ursache ein Wohnhaus in Herrieden in Brand. Zwei Männer erlitten schwere Rauchgasintoxikationen.

Gegen 6.30 Uhr teilten Anwohner der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Mittelfranken mit, dass Flammen aus dem Obergeschoß eines Zweifamilienhauses in der Hinteren Gasse in Herrieden zu sehen seien. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehren stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Den Feuerwehren gelang es, das Feuer zu löschen und ein Übergreifen des Brandes auf benachbarte Gebäude zu verhindern.


Nach derzeitigem Ermittlungsstand brach das Feuer aus noch nicht geklärter Ursache in der Obergeschoßwohnung des Zweifamilienhauses aus. Der 22jährige Bewohner der Wohnung wurde durch einen 47jährigen Anwohner bewusstlos in der Brandwohnung gefunden und aus dem Haus gerettet.

Dabei erlitten beide Männer Rauchgasintoxikationen und müssen entsprechend in Krankenhäuser medizinisch versorgt werden. Ein weiterer Bewohner des Hauses konnte selbst aus dem Haus flüchten und blieb unverletzt.

Das Haus ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 250.000 Euro geschätzt.
17.01.20


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