Nürnberg und Mittelfranken

Bettler überfallen

Nürnberg. Ein Bettler (39) wurde am Montagnachmittag in der Nürnberger Innenstadt gewaltsam um seinen Erlös gebracht.

Der 39jährige Mann hielt sich gegen 14.15 Uhr am Treppenabgang des U-Bahnhofes „Weißer Turm“ am Ludwigsplatz auf. Ein bislang Unbekannter schlug ihn mit einer Glasflasche und raubte den Bettelerlös von rund 30 Euro.


Anschließend flüchtete der Mann in unbekannte Richtung. Es liegt nur eine vage Beschreibung vor. Es soll sich um einen Osteuropäer mit Bart gehandelt haben.

Das Opfer erlitt eine stark blutende Schnittwunde am Arm und kam mit dem Rettungsdienst in eine nahe gelegene Klinik.

Hinweise nimmt die Polizei unter Telefon 0911/21123333 entgegen.
04.08.20

„Tuner“ gestoppt

Nürnberg. Das Polizeipräsidium Mittelfranken führte unter Einsatzleitung der Nürnberger Verkehrspolizei verstärkte Kontrollmaßnahmen im Zusammenhang mit einem nicht genehmigten Tuning-Treffen im Großraum Nürnberg durch. Am Samstagabend sammelten sich mehrere hundert Fahrzeuge in Fürth und später am Abend in Eckental.

Ab etwa 21.45 Uhr entdeckte die Nürnberger Verkehrspolizei ein erhöhtes Fahrzeugaufkommen - etwa 350 Fahrzeuge und rund 500 Personen - auf einem Parkplatz eines Baumarktes in der Schwabacher Straße.


Als die Beamten feststellten, dass das Abstandsgebot bei weiterem Zulauf nicht mehr eingehalten werden kann, wurde die Zufahrt gesperrt und mit Lautsprecherdurchsagen die Teilnehmer zum Abfahren bewegt. Die Abfahrt war bis etwa 23.30 Uhr beendet. Die Maskenpflicht wurde weitestgehend eingehalten.

Gegen Mitternacht wurden dann noch auf einem Parkplatz eines Baumarktes in Eckental etwa 200 Autos und etwa 400 Personen entdeckt. Bis 1 Uhr hatten sich auch hier die Teilnehmer wieder entfernt.

Bei den jeweils vor Ort durchgeführten Kontrollmaßnahmen stellten die Beamten bei fünf Fahrzeugen derart bauliche Veränderungen fest, dass die Betriebserlaubnis erloschen war. Zwei dieser Fahrzeuge mussten sichergestellt werden.

Illegale Autorennen konnten nicht festgestellt werden.
02.08.20

Schweine und Rinder tot

Winkelhaid. Am Samstag-Vormittag brach aus noch ungeklärter Ursache in einer Scheune eines landwirtschaftlichen Anwesens in Winkelhaid, einem Ortsteil der Stadt Windsbach im Landkreis Ansbach, ein Feuer aus. Zwei Feuerwehrleute wurden leicht verletzt.

Gegen 10.30 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienste von dem Brand verständigt. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen Scheune und Stall bereits im Vollbrand. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus konnte verhindert werden.


Leider verendeten im Stall etwa zehn Schweine und einige Rinder. Zwei geflüchtete Rinder konnten mit einem mobilen Zaun eingepfercht und gerettet werden.

Durch Funkenflug geriet auch die Stallwand des Nachbaranwesens in Brand, konnte jedoch schnell abgelöscht werden.

Insgesamt 120 Feuerwehrleute kämpften die Flammen schließlich nieder, konnten jedoch nicht verhindern, dass Scheune und Stall abbrannten.

Etwa 20 Rettungsdienstkräfte waren vor Ort und mussten zwei Feuerwehrkräfte mit leichten Verletzungen versorgen.

Die Kripo hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen. Nach ersten Schätzungen ist durch das Feuer ein Sachschaden von über 200.000 Euro entstanden.
01.08.20

Junge Frau betatscht

Nürnberg. In der Nacht auf Freitag kam es im Stadtteil Gaismannshof zu einem sexuellen Übergriff auf eine junge Frau. Anschließend flüchtete der Unbekannte in Richtung Leyher Straße.

Die Frau war kurz nach Mitternacht auf einem Verbindungsweg zwischen dem Westpark und der Rehdorfer Straße zu Fuß unterwegs, als sie unvermittelt von dem Unbekannten angesprochen und mehrmals unsittlich berührt wurde. Die junge Frau kam mit dem Schrecken davon.


Täterbeschreibung: Die Polizei fahndete mit mehreren Streifen nach dem Flüchtigen. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken sicherte Spuren und vernahm das Opfer. Die weitergehenden Ermittlungen übernahm das Fachkommissariat für Sexualdelikte der Nürnberger Kripo.

Zeugen, insbesondere ein Mann, der zu diesem Zeitpunkt mit seinem Hund in der Nähe unterwegs war, sollen sich bei der Polizei unter Telefon 0911/21123333 melden.
31.07.20


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ISSN 1614-2853
19. Jahrgang
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