Nürnberg und Mittelfranken

Sex-Taten verhindert?

Nürnberg. Bereits am Donnerstag letzter Woche gelang es der Nürnberger Kriminalpolizei durch die Festnahme eines Mannes möglicherweise bevorstehende Sexualstraftaten zu verhindern. Der 42jährige Mann drohte damit, Kinder sexuell zu missbrauchen.

Im Zeitraum von Anfang Oktober 2022 bis Anfang Dezember 2022 verzeichnete die Nürnberger Polizei mindestens sechs Einbrüche in Kindertagesstätten und Grundschulen im Nürnberger Norden. Dabei stellten die Beamten fest, dass überwiegend Wechselkleidung von Kindern entwendet wurde.

Zudem wurden in zwei Fällen Schreiben in einer Tüte zugestellt, in denen ein Unbekannter sexuelle Fantasien mit den Kindern der betreffenden Familie beschrieb. Dabei drohte der Unbekannte mit einem Missbrauch der Kinder und legte den Schreiben zudem jeweils ein vermutlich entwendetes Unterwäschestück des betreffenden Kindes bei.


Daraufhin bildete das für Sexualdelikte zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei eine Ermittlungskommission und stand in diesem Zusammenhang in engem Austausch mit den Betroffenen. Im Verlauf der umfangreich geführten Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft gelang es unter Einbeziehung kriminaltaktischer Maßnahmen einen 42jährigen Mann als möglichen Tatverdächtigen zu identifizieren.

Nach einem erneuten Einbruch in eine Grundschule konnten die Ermittler den 42jährigen Mann unweit des Tatortes festnehmen.

Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten eine Vielzahl von Beweismittel, entwendete Wechselkleidung von Kindern sowie weitere zum Versand vorbereitete Schreiben mit pädophilen Inhalten.
13.12.22

Das Leben gerettet

Ochenbruck. Ein junger Mann hat am Bahnhof in Ochenbruck einen 86jährigen Mann in einer dramatischen Aktion auf den Bahnsteig gezogen und ihm damit vermutlich das Leben gerettet. Der Senior wurde nur an den Beinen von einem Zug erfaßt und erlitt schwere Verletzungen.

Der 86jährige Mann war am Dienstagabend ins Gleis gestiegen, um seine auf den Gleiskörper gefallene Tasche zu holen. Er warf seine Tasche auf den Bahnsteig und versuchte, wieder auf den Bahnsteig zu gelangen.

In diesem Moment näherte sich ein Güterzug. Der Lokführer erkannte die Gefahrensituation, gab Warnpfiffe ab und leitete eine Schnellbremsung ein.

Ein 31jähriger Syrer, der auf einen Zug wartete, wurde dem Held des Tages: er rannte ohne eine Sekunde zu Überlegen zu dem Senior und ergriff ihn an den Händen, um ihn auf den Bahnsteig zu ziehen.


In diesem Augenblick erfasste das Triebfahrzeug den Senior. Dabei wurde er erheblich an den Beinen verletzt. Zur medizinischen Versorgung wurde der Mann in eine Nürnberger Klinik eingeliefert.

Nach Angaben der Polizei sei es nur der schnellen Reaktion des 31jährigen Mannes zu verdanken, dass der Unfall keine lebensbedrohlichen Folgen hatte.
08.12.22

Durch Schuss verletzt

Bad Windsheim. Am Montagmittag ereignete sich ein Unfall während einer Jagd bei Ergersheim. Ein 39jähriger Mann erlitt eine Schussverletzung.

Am Montag waren etwa 40 Personen an einer sogenannten Bewegungsjagd nordöstlich von Ergersheim beteiligt. Gegen 11.30 Uhr stolperte nach bisherigem Ermittlungsstand ein 55jähriger Jäger über eine Baumwurzel und fiel zu Boden. Dabei löste sich ein Schuss aus dem Jagdgewehr.


Ein 39jähriger Jagdbeteiligter, der sich in unmittelbarer Nähe in einem Hochsitz befand, wurde durch den Schuß am Bauch verletzt. Die anderen Jagdgäste verständigten daraufhin den Rettungsdienst und leisteten bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte Erste Hilfe.

Der verletzte Mann wurde zur weiteren medizinischen Versorgung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Er befindet sich nicht in einem lebensbedrohlichen Zustand.
07.12.22

Mit Messer verletzt

Nürnberg. Am späten Freitagabend kam es in Nürnberg-Schweinau zu einem größeren Polizeieinsatz, nachdem offenbar ein Streit zwischen zwei jungen Männern eskaliert war.

Ein 22jähriger Mann und eine 16jährige Jugendliche erlitten bei der Auseinandersetzung schwere Verletzungen.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen gerieten der 22jährige Mann und ein 15jähriger Jugendlicher gegen 22.15 Uhr in der Schweinauer Hauptstraße in Streit. In dessen Verlauf ging der Jüngere mutmaßlich mit einem Messer auf den Älteren los. Er verletzte dabei nicht nur den 22jährigen Mann schwer. Auch eine ebenfalls anwesende 16jährige Jugendliche erlitt Stichverletzungen – offenbar beim Versuch die beiden Kontrahenten zu trennen.


Die beiden schwer verletzten Personen mussten nach einer ersten Versorgung am Tatort umgehend zur weiteren medizinischen Behandlung in Krankenhäuser eingeliefert werden. 

Weil zunächst unklar war, ob weitere Personen an der Auseinandersetzung beteiligt waren und sich eventuell auf der Flucht befanden, leitete die Polizei mit zahlreichen Unterstützungskräften benachbarter Reviere eine umfangreiche Fahndung ein.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts übernahm noch in der Nacht die Mordkommission der Nürnberger Kriminalpolizei. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen den 15jährigen Burschen.
05.12.22


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