Nürnberg und Mittelfranken

Mann stirbt bei Brand

Nürnberg. Am Donnerstagmorgen konnte nach einem Wohnhausbrand im Nürnberger Stadtteil Röthenbach ein 46jähriger Mann nur noch tot geborgen werden.

Gegen 6.40 Uhr meldeten Anwohner den Brand eines Einfamilienhauses in der Nordenberger Straße in Nürnberg. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehren drang bereits starker Rauch und Feuer aus dem Erdgeschoß. Der Brand konnte schnell gelöscht werden.


Die Einsatzkräfte der Feuerwehr fanden den 46jährigen Bewohner des Hauses leblos in dem Gebäude auf. Der verständigte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Das Gebäude ist bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei führt nun die weiteren Ermittlungen zur Klärung der Brandursache.
11.09.20

Feuerwehr verunglückte

Erlangen. Am Dienstagmittag kam es im Landkreis Erlangen-Höchstadt zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr und zweier Autos. Fünf Menschen wurden teilweise schwer verletzt.

Kurz nach 10.30 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Frankfurt in der Nähe von Höchstadt ein Unfall, an dem zwei Lastwagen beteiligt waren. Ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Höchstadt wollte gegen 10.45 Uhr zu diesem Unfall fahren. Die Einsatzkräfte fuhren dazu auf der Bundesstraße 470 von Gremsdorf in Richtung Adelsdorf und wollten an der Anschlussstelle Höchstadt-Ost auf die Autobahn auffahren.


Beim dortigen Gewerbegebiet stand nach aktuellem Ermittlungsstand ein 65jähriger Fahrer einer Corvette an einer roten Ampel. Als die Lichtzeichenanlage auf grün schaltete, fuhr der Autofahrer in die Kreuzung ein. Dort kam es zum Zusammenstoß mit dem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr, das mit Sondersignalen in die Kreuzung eingefahren war.

Durch den Zusammenprall wurde die Corvette mehrere Meter weit in den Straßengraben geschleudert. Das Feuerwehrfahrzeug touchierte in der Folge noch einen weiteren Wagen.

Der Fahrer des Sportwagens wurde schwer verletzt und musste stationär im Krankenhaus behandelt werden. Auch drei der Feuerwehrleute sowie die 23jährige Fahrerin des zweiten Autos wurden durch den Unfall verletzt.
08.09.20

Passanten angepöbelt

Nürnberg. Am Sonntagabend pöbelte ein 21jähriger Mann Passanten in der Nürnberger Innenstadt an. Gegen die hinzugerufenen Beamten leistete er Widerstand.

Gegen 19.15 Uhr rief eine Frau den Notruf, nachdem sie und andere Passanten von einem Mann am Kornmarkt fortwährend angepöbelt und angeschrien wurden. Eine Streife traf den Mann vor Ort an und wollte seine Personalien feststellen.

Der Stänkerer verweigerte jedoch die Angabe, weshalb er von den Beamten durchsucht wurde. Dagegen setzte er sich zur Wehr und beleidigte und bedrohte die Einsatzkräfte, so dass auch unmittelbarer Zwang gegen ihn angewendet werden musste.


Weil sich der Mann auch auf der Dienststelle der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte nicht beruhigte, nahmen ihn die Polizisten in Gewahrsam.

Die Beamten leiteten gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung ein.
07.09.20

Freund niedergestochen ?

Nürnberg. Am Mittwochabend wurde ein 54jähriger Mann in Nürnberg-Sündersbühl Opfer eines versuchten Tötungsdelikts. Die 34jährige Lebensgefährtin des Mannes wurde in der Nähe des Tatortes als tatverdächtig festgenommen.

Gegen 19.45 Uhr ging bei der Einsatzzentrale Mittelfranken ein Notruf ein, wonach ein stark blutender Mann vor einem Gebäude in der Hans-Bunte-Straße zusammengebrochen sei. Die eintreffenden Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-West fanden vor dem Anwesen einen 54jährigen Mann, der offensichtlich schwere Stichverletzungen aufwies. Ein ebenfalls anwesender Notarzt stellte bei dem Mann Lebensgefahr fest. Er wurde umgehend in ein Krankenhaus zur Behandlung eingeliefert.


Mehrere Polizei-Streifen fahndeten im Nahbereich nach dem mutmaßlichen Täter. Kurz darauf konnte an einer Tankstelle unweit des Tatorts eine 34jährige Frau entdeckt werden, die Blutanhaftungen an ihrer Kleidung hatte. Die Beamten nahmen die Frau, bei der es sich um die Lebensgefährtin des Mannes handelte, vorläufig fest.

Der Mann befindet sich weiterhin in medizinischer Behandlung. Er ist derzeit außer Lebensgefahr. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei übernahm noch in der Nacht die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Der Staatsanwalt stellte inzwischen Haftantrag gegen die Frau. Sie wird im Laufe des Donnerstags einem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.
03.09.20


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ISSN 1614-2853
19. Jahrgang
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