Landwirtschaft

Zur "Grünen Woche"

NEUMARKT. Im Januar nächsten findet wieder eine Politische Informationsfahrt nach Berlin mit einem Besuch der „Internationalen Grünen Woche“ statt.

Die Messe gilt als Schauplatz für Neues aus dem Bereich der Nahrungs- und Genussmittel.


Darüber hinaus geht es bei der Messe um Land- und Forstwirtschaft, die Jagd und den Landschafts- und Gartenbau. Auf dem Programm steht weiter auch ein Besuch des Reichstags und eine Stadtrundfahrt.

Es gibt zwei Termine: vom 21. bis 23. Januar und vom 24. bis 26. Januar. Anmeldungen sind ab sofort möglich beim Europabüro Albert Deß, Telefon 09181/22641.
28.11.17

"Nicht benachteiligen"

NEUMARKT. Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU muss sich auf eine angemessene und stabile Finanzierung verlassen können, und zwar auch nach dem Brexit, sagte MdEP Albert Deß.

Die Kürzungen für den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR), die damit zusammenhängen, müssen anteilmäßig auf alle EU-Bereiche aufgeteilt werden, forderte der agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.


"Es muss sichergestellt werden, dass durch den britischen Austritt und die damit verbundenen Kürzungen zu keiner unangemessenen Beeinträchtigung der GAP in der EU-27 kommt", so Deß weiter. Die künftige GAP müsse auch weiterhin eine gemeinsame Politik sein, die auf der bewährten Zwei-Säulen-Struktur basiert. Intensive Forschung und Modernisierung der GAP-Instrumente seien von zentraler Bedeutung für die positive Weiterentwicklung der europäischen Agrarpolitik.

Im Hinblick auf die Neugestaltung des künftigen Finanzrahmens fordert der Europaabgeordnete Albert Deß, dass die Gelder im EU-Haushalt noch effizienter und zielgerichteter ausgegeben werden. "Durch Optimierung und Vereinfachung können beispielsweise die Kosten für Bürokratie verringert werden. Neue Aufgaben und Herausforderungen, die die Europäische Ebene übernehmen soll, müssen durch zusätzliche Gelder finanziert werden. Dazu gehören beispielsweise die Flüchtlingspolitik oder auch die Sicherung des EU-Außenschutzes, oder anders ausgedrückt: Neue Herausforderungen - Neues Geld", so Deß.
16.11.17

53 Liter Milch pro Kopf


Milch und Milchprodukte werden im Landkreis überdurchschnittlich viel verbraucht
Foto:Gewerkschaft
NEUMARKT. Die Milch machts: Ohne das Grundnahrungsmittel geht im Landkreis Neumarkt nichts. Rund 69.000 Hektoliter Frischmilch wurden hier im letzten Jahr getrunken - das sind 53 Liter pro Kopf. Hinzu kommen noch große Mengen an Käse und Butter.

Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit und beruft sich dabei auf neue Zahlen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. "Ein Großteil der Milch stammt dabei nicht nur von bayerischen Bauernhöfen, sondern wird auch in heimischen Molkereien verarbeitet", sagt Regina Schleser von der NGG Nürnberg-Fürth.


Diese "Bayern-Milch-Bilanz" kann sich sehen lassen: In den 82 Betrieben der Milchindustrie wurden im letzten Jahr 8,6 Millionen Hektoliter Konsummilch hergestellt - 20 Prozent mehr als im Freistaat selbst verbraucht wurden. Beim Käse wurden sogar zwei Drittel der heimischen Produktion außerhalb Bayerns gegessen. Gewerkschafterin Schleser spricht vom "Wirtschaftsfaktor Milch" und forderte: "Jetzt ist es an der Zeit, dass auch die Mitarbeiter wieder ein ordentliches Stück vom Käse abbekommen."

Für die rund 17.000 Beschäftigten in der bayerischen Milchwirtschaft verlangt die NGG in der letzten Tarifrunde ein Lohn-Plus von 5,8 Prozent. Azubis sollen 80 Euro mehr pro Ausbildungsjahr bekommen. Bei den Tarifverhandlungen wurde schließlich eine Steigerung der Löhne und Gehälter von 2,7 Prozent erreicht.

"Die Branche ist auf Fachkräfte angewiesen. Doch die lockt man nur mit guten Arbeitsbedingungen und solider Bezahlung. Allerdings machen die Löhne nur sechs Prozent vom Umsatz aus", sagte Schleser. Da gebe es deutlich Luft nach oben. Wer gut bezahle, dem falle es leichter, auch künftig Spezialisten für die komplexen Arbeiten in der Milchveredelung zu finden.

Zugleich setze sich die Gewerkschaft für faire Erzeuger-Preise ein, hieß es: "Auch die Bauern brauchen stabile Milchpreise, die ihnen die Existenz sichern." Die Milchwirtschaft sei auf den regionalen Rohstoff angewiesen, so Schleser weiter. Gemeinsam stellten Erzeuger und verarbeitende Industrie in Bayern ein weltweit bekanntes Qualitätsprodukt her.
02.11.17

Die neue Düngeverordnung

NEUMARKT. Der Bayerische Bauerverband veranstaltet für alle Interessierte eine Info-Veranstaltung zum Thema: "Die neue Düngeverordnung 2017 - Auswirkungen für den Betrieb und das Wichtigste zum Bibermanagement".

Die Veranstaltung findet am Mittwoch ab 19:30 Uhr im Gasthaus Sichert in Ballertshofen statt.


Es werden Inhalte und Vorschriften der neuen Düngeverordnung vorgestellt. Referent ist Martin Erhardsberger vom Bayerischen Bauernverband München.
18.10.17


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang