Landwirtschaft

Stallpflicht angeordnet

NEUMARKT. Zum Schutz vor Vogelgrippe hat das Landratsamt am Freitag für alle Geflügelhalter im gesamten Landkreis eine Stallpflicht angeordnet.

Man habe auf Aufforderung der Regierung der Oberpfalz hin durch Allgemeinverfügung ein Aufstallungsgebot für den gesamten Landkreis erlassen, teilte das Landratsamt am Freitag-Nachmittag mit.


"Alle Gefügelhalter im Sinne der Verordnung werden damit aufgefordert, ihre Tiere in geschlossenen Ställen unterzubringen. Die Haltung im Freien wird untersagt", heißt es in der Mitteilung.
18.11.16

„Landwirte stärken“

NEUMARKT. MdEP Albert Deß begrüßt die aktuelle Empfehlung der EU-Arbeitsgruppe für Agrarmärkte, einen sachgerechten EU-Rechtsrahmen mit Mindeststandards zu unlauteren Handelspraktiken zu schaffen.

Bereits im Juni dieses Jahres haben die Abgeordneten der EVP-Fraktion konkrete Vorschläge vorgestellt, um unfaire Handelspraktiken zu bekämpfen, sagte der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament. In ihrem fast einstimmig beschlossenen 15-Punkte-Papier hat sich die EVP-Fraktion für die Einführung eines effektiven regulativen Rahmens auf EU-Ebene ausgesprochen, um die Interessen der Landwirte in der Lebensmittelversorgungskette zu sichern.


Für Albert Deß ist die Sicherstellung gleicher Wettbewerbsbedingungen im EU-Binnenmarkt sehr wichtig. „Ohne faire wettbewerbsrechtliche Regeln gelingt uns noch lange nicht, eine dominante Position einzelner Lebensmittelketten in einem nationalen oder regionalen Markt zu verhindern“, so Albert Deß.

Er freue sich, dass die EVP-Position von der Arbeitsgruppe für Agrarmärkte aufgegriffen und behandelt wurde. Denn nur auf diese Weise können die unfairen Handelspraktiken aufgedeckt und die entsprechenden Maßnahmen festgelegt werden, so Deß weiter.

Um die europäischen Landwirte langfristig auf europäischer Ebene schützen zu können, müsse noch viel passieren“, sagte er. Eine direkte Aussprache mit der Kommission und den zuständigen Experten der Arbeitsgruppe für Agrarmärkte auf EU-Ebene wäre für Deß der nächste sinnvollste Schritt, um die Umsetzung der Forderungen einzuleiten.
17.11.16

Zur „Grünen Woche“

NEUMARKT. Auch im nächsten Jahr besteht wieder die Möglichkeit, in Berlin die größte Verbraucher- und Landwirtschaftsmesse Europas im Rahmen einer politischen Informationsfahrt zu besuchen.

Neben dem Messebesuch steht auch eine Besichtigung des Reichtstages auf dem Programm, eine Stadtrundfahrt und der Besuch einer geschichtlichen Gedenkstätte.


Angeboten werden zwei Fahrttermine, und zwar von 22. bis 24. Januar und vom 25. bis 27. Januar. Die Fahrt mit Übernachtung/Frühstück, allen Eintritten und Programmpunkten kostet 215 Euro.

Anmeldungen nimmt ab sofort das Europabüro Albert Deß, Telefon 09181/22641, entgegen.
09.11.16

Unter den Besten


Tina Pleisteiner, Claudia Rösel, Leonhard Rösel, Hermann Rösel und MdB Barbara Lanzinger (v.l.) in Berlin
Foto: Alexandra Wolframm
NEUMARKT. Ein Energieberater des Neumarkter Landwirtschaftsamtes war zur Endausscheidung um "Deutschlands bester Landwirt" nominiert.

Bei der Entscheidung einer Fachjury in der „Nacht der Landwirte“ reichte es dann aber doch nicht für den angesehenen Ceres-Awards.

Unter den Nominierten waren auch fünf Landwirte aus Bayern, darunter Energielandwirt Leonhard Rösel aus Neukirchen im Nachbar-Landkreis Amberg-Sulzbach, dem nicht nur die Amberger Bundestagsabgeordnete Barbara Lanzinger bei der Preisverleihung die Daumen drückte. Auch seine Eltern Claudia und Hermann Rösel und Freundin Tina waren mit nach Berlin gekommen.


Als Verfechter der erneuerbaren Energien hat Leonhard Rösel seinen Vater davon überzeugt, in Biogas zu investieren und so folgte 2006 der Bau der Biogasanlage. Nach seiner Ausbildung zum Techniker und Fachagrarwirt für Erneuerbare Energien wurde Leonhard Rösel Energieberater in Teilzeit am Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten in Neumarkt, der Landwirtschaftsbetrieb ist als Nebenerwerb geführt.

Sein Spezialgebiet sind Energiepflanzen, mit denen er versucht, möglichst viel Mais auf seinen Feldern zu ersetzen. Auch mit dem Anbau des ungarischen Grases Szarvasi, als Maisalternative, experimentiert Rösel, um so eine Vielfalt für den Betrieb zu bekommen. So lässt er höchstens 30 Prozent Mais in der Fruchtfolge zu, den er mit Blühstreifen umpflanzt.

Zwar ist es mit dem Ceres-Award in diesem Jahr nichts geworden, dennoch verlängerte Rösel, zusammen mit seiner Familie, den Aufenthalt in der Bundeshauptstadt. Tags darauf besuchten sie die Bundestagsabgeordnete Barbara Lanzinger im Deutschen Bundestag. Dabei stand auch ein Besuch auf der Terrasse des Reichstagsgebäudes mit Blick auf die Kuppel auf dem Plan.

Auch wenn Rösel in diesem Jahr den begehrten Landwirtschaftspreis nicht mit nach Hause nehmen konnte, gratulierte ihm Barbara Lanzinger für die Nominierung.

Der Ceres-Award zeichnet die besten Landwirte Deutschlands aus. Aus 31 Finalisten wurden in Berlin im Rahmen der Veranstaltung "Nacht der Landwirtschaft" die Gewinner geehrt. Eine unabhängige Expertenjury aus Fachleuten der Branche, Redakteuren eines Agrarmagazins und dem Sponsor der jeweiligen Kategorie bewerten die Bewerbungen in einem zweistufigen Verfahren. Im Laufe der Auswahlphase werden die Nominierten von der Jury auf ihrem Betrieb besucht. Landwirt des Jahres 2016 wurde Michael Dörr aus Roßdorf in Hessen.
20.10.16


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ISSN 1614-2853
16. Jahrgang