Statistiken aus Bayern

Minus-Rekord bei Straftaten


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NEUMARKT. Noch niemals in den letzten zehn Jahren gab es - absolut wie auch relativ - so wenig Straftaten im Landkreis wie im letzten Jahr.

Auch die Fälle von schwerer und gefährlicher Körperverletzung lagen 2016 in einem Zehn-Jahres-Tief. Dagegen stieg die Aufklärungsquote erstmals auf über zwei Drittel.

Dies ging aus den Zahlen hervor, die Polizeipräsident Gerold Mahlmeister am Dienstag bei der Vorstellung des "Berichts zur Sicherheitslage" präsentierte.


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Die Gesamtzahl der Straftaten im Landkreis Neumarkt ging zum Beispiel im letzten Jahr von 4430 auf 3610 zurück und lag damit so tief wie seit zehn Jahren nicht mehr.


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Das gleiche gilt für die sogenannte "Häufigkeitszahl": sie zeigt die Zahl der Straftaten im Verhältnis zur Einwohnerzahl an: sie fiel um satte 17,5 Prozent von 3357 auf 2769.


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Nur ganz leicht ist die Gewaltkriminalität im Landkreis gestiegen: von 106 auf 107 Fälle, also um weniger als ein Prozent. Hier lagen in den letzten zehn Jahren die Zahlen nur zwei Mal niedriger.


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Die Zahl der gefährlichen oder schweren Körperverletzungen sank ebenfalls im Landkreis Neumarkt: im letzten Jahr von 87 auf 83 Fälle - auch das bedeutet ein Zehn-Jahres-Tief.


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Eine der wenigen Zahlen, die bei der präsentierten Statistik stieg, ist die Aufklärungsquote - und das ist ebenfalls positiv. 66,7 Prozent aller Straftaten - also mehr als zwei Drittel - wurden im letzten Jahr geklärt - das ist soviel wie nie.


Oberpfalzweit war das Jahr 2016 neben den täglichen Streifen- und Ermittlungsaufgaben von besonderen Einsätzen wie der Verfolgung und Festnahme eines dringend Tatverdächtigen quer durch die mittlere Oberpfalz nach einem Tötungsdelikt in Maxhütte-Haidhof oder einer Bedrohungslage mit Schusswaffe an einer Schule in Regensburg geprägt, sagte Polizeipräsident Gerold Mahlmeister. Neben der Zuwanderung forderten Terrorlagen in Bayern und die Reichsbürger-Szene auch die Oberpfälzer Polizei in hohem Maße.

Nahezu unverändert zeigt sich in der Gesamt-Oberpfalz die Zahl der Gesamtstraftaten. Man bleibt hier auf dem niedrigsten Niveau der vergangenen zehn Jahre. Mit 45.281 Straftaten wurden im Jahresvergleich zwölf Fälle mehr registriert.
14.03.17

Nur Kurzzeit-Besucher

NEUMARKT. Während die Bettenzahl im Neumarkter Touristikgewerbe um über 200 gestiegen ist, nahm die Zahl der Übernachtungen nur eher mäßig zu.

Im letzten Jahr ist die Zahl der Gästebetten beachtlich von 649 auf 834 geklettert, während die Zahl der Übernachtungen nur um gute 20 Prozent angestiegen ist, von 91.709 auf immerhin 112.576. Diese Zahlen wurden jetzt bei der Präsentation der Tourismus-Statistik in Neumarkt bekannt.


Das große Problem der Hoteliers: viele Besucher bleiben nur kurz, Urlauber mit einer Woche oder gar noch längerem Aufenthalt sind die Ausnahme. So standen im letzten Jahr 58.694 Urlauber-Ankünfte 11.2576 Übernachtungen gegenüber - das heißt viele Gäste reisen schon nach einer, spätestens der zweiten Nacht wieder ab.
09.03.17

1433 Notfalleinsätze im letzten Jahr


Das Rote Kreuz stellte die Jahresbilanz vor

NEUMARKT. 1433 Notfalleinsätze zählte das Rote Kreuz im Landkreis Neumarkt im letzten Jahr. Dazu kommen 3692 Notarzteinsätze und 9631 Krankentransporte.

Diese Zahlen wurden am Mittwoch bekannt, als BRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Zimmermann, Rettungsdienstleiter Werner Lorek zusammen mit dem BRK-Kreisvorsitzenden Albert Löhner die Jahresbilanz vorstellten.

Beim Roten Kreuz Neumarkt arbeiten täglich 236 hauptamtliche Mitarbeiter. Das große Plus seien jedoch die über 4000 ehrenamtlichen Helfer, die im Bedarfsfall schnell und effizient reagieren können. Diese Freiwilligen würden ihre Freizeit in den Dienst am Nächsten stellen und sich aus- und fortbilden, um im Bedarfsfall qualifizierte Hilfe leisten zu können.


Von den Rettungswachen in Neumarkt, Parsberg und Berching und dem Stellplatz in Hörmannsdorf wurden im vergangenn Jahr 2016 insgesamt 17.785 Einsätze durchgeführt. Mit 716.490 gefahrenen Kilomentern ist die Laufleistung der Rettungs- und Krankentransportfahrzeuge abermals gestiegen.

Auch der Rot-Kreuz-Kindergarten war mit 84 Kindern in vier verschiedenen Gruppen wieder voll ausgelastet.

12.462 Fahrten führten die Mitarbeiter des Betreuten Fahrdienstes durch. Mit 13 Spezialfahrzeugen und zwei Bussen brachten sie Menschen, die in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind, zum Arzt, zur Dialyse oder zu Veranstaltungen und zum Einkaufen - auch am Wochenende und an Feiertagen.

9319 Bürger in der Stadt und im Landkreis Neumarkt spendeten bei insgesamt 65 Terminen Blut.

In über 290 Kursen wurden 4604 Teilnehmer in den unterschiedlichsten Lehrgängen ausgebildet. Neben der klassischen Ausbildung in Erster Hilfe führt das Rote Kreuz auch andere Kurse durch, so etwa in Erster Hilfe am Kind, Frühdefibrillation oder auch Pflegehelferlehrgänge.

16 Bereitschaften des Roten Kreuzes mit 746 Mitgliedern leisteten im vorigen Jahr mehr als 57.000 Einsatzstunden ehrenamtlich. Die Wasserwacht des Roten Kreuzes ist im Landkreis in elf Ortsgruppen organisiert. Das Jugendrotkreuz hat 138 Mitglieder.

84 ausgebildete Pflegekräfte des BRK versorgten im vergangenen Jahr knapp 570 Patienten

Im Jahr 2016 nutzten fast 300 Kunden im Landkreis Neumarkt den Hausnotruf. Das Angebot „Essen auf Rädern“ des Kreisverbandes wurde im vorigen Jahr von mehr als 260 Menschen gebucht. Über 10.000 Menschen im Landkreis sind Fördermitglieder.

BRK-Kreisvorsitzender Altlandrat Albert Löhner lobte die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter für ihr Engagement. Nur durch die gemeinsame Arbeit sei diese große Anzahl von Stunden in den verschiedenen Tätigkeitsfeldern überhaupt erst leistbar, sagte er. Man suche daher immer interessierte haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) oder den Bundesfreiwilligendienst (BFD)“, so BRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Zimmermann.
08.03.17

Weniger Sterbefälle

NEUMARKT. Die Zahl der Sterbefälle in der Stadt Neumarkt hat im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr abgenommen.

Das geht aus den internen Aufzeichnungen des Neumarkter Standesamtes hervor. Insgesamt wurde bei 831 Verstorbenen im letzten Jahr Neumarkt als Sterbeort eingetragen. 2015 waren es noch 930 Sterbefälle. Dies entspricht einer Abnahme von über zehn Prozent.


Unter den 2016 Verstorbenen waren 400 Männer und 431 Frauen. 399 der 2016 in Neumarkt Verstorbenen hatten ihren Wohnsitz in der Stadt, 274 im Landkreis und 158 Verstorbene stammen von außerhalb des Landkreises.

Im Durchschnitt waren die 2016 in Neumarkt verstorbenen Frauen 81,20 Jahre alt und die verstorbenen Männer im Durchschnitt 76,21. Im Jahr davor war das Durchschnittsalter der verstorbenen Frauen bei 81,24 und das der verstorbenen Männer bei 75,44 gelegen. Vor 15 Jahren, im Jahr 2002, hatte das Durchschnittsalter der verstorbenen Frauen in Neumarkt noch 78,14 Jahre und das der verstorbenen Männer 70,73 Jahre betragen.
23.01.17


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