CSA

„Gute Entwicklung“

NEUMARKT. „Stadt und Landkreis Neumarkt – eine positive Zusammenarbeit und gute Entwicklung“ – unter diesem Thema treffen sich die Mitglieder der CSA und Seniorenunion am Samstag-Vormittag zur Versammlung.

Die beiden Vorsitzenden Heidi Rackl und Siegfried Wohlmann können zu diesem Treffen MdB Alois Karl und Landrat Willibald Gailler begrüßen.


Interessierte Bürger sind eingeladen und können die Gelegenheit nutzen, Informationen aus erster Hand zu erhalten.

Die Veranstaltung findet am Samstag ab 10.45 Uhr im Neumarkter Johanneszentrum statt.
09.11.16

"Gut angebunden"


Die Teilnehmer der Besprechung im Rathaus mit Bürgermeister Horst Kratzer und CSA-Kreisvorsitzenden Heidi Rackl

NEUMARKT. Der CSA-Kreisverband Neumarkt informierte sich in Postbauer-Heng über aktuelle Fragen zur Gemeindepolitik und auf dem Arbeitsmarkt.

Bürgermeister Horst Kratzer begrüßte die CSA mit ihrer Vorsitzenden Heidi Rackl im Rathaus. Die gute Lage Postbauers vor den Toren Nürnbergs und der Kreisstadt Neumarkt sei für Arbeitnehmer, denn der Ort sei durch die S-Bahn gut angebunden, so Horst Kratzer. Gerade in den letzten Jahren habe man viel investiert, um auch vielfältige Freizeitmöglichkeiten zu schaffen, zusammen mit dem Landkreis wurden zahlreiche neue Radwege geschaffen. Eifrig vorangetrieben wird auch der Breitbandausbau, der Voraussetzung für die Niederlassung weiterer Gewerbebetriebe ist.


In der Sitzung wurde eine verstärkte Zusammenarbeit des CSA-Kreisverbandes mit dem CSA-Ortsverband Postbauer beschlossen. „Kräfte bündeln und gemeinsam nach vorne schauen“, so die Kreisvorsitzende Heidi Rackl. Zusammen mit dem CGB wird man am 20. Juni ein Grillfest durchführen und in diesem Jahr auch wieder zum Festspiel „Hussitenkrieg“ nach Neunburg vorm Wald fahren.
07.05.15

"Die Leute im Griff gehabt"


Alt-OB Kurt Romstöck sprach bei der CSA-Jahreshauptversammlung

NEUMARKT. Alt-OB Kurt Romstöck warf bei der Jahreshauptversammlung der CSA einen Blick zurück auf die Entwicklung von Stadt und Landkreis Neumarkt - „zum Wohl der Arbeitnehmer“.

Romstöck berichtete von der positiven Entwicklung Neumarkts, als er unter OB Theo Betz mit seiner kommunalpolitischen Arbeit im Stadtrat begann. „Wichtige Entscheidungen gerade bei Betriebsansiedlungen wurden parteiübergreifend getroffen, so Romstöck. Gerne erinnert er sich an die Zusammenarbeit mit SPD-Stadtrat Franz Plank, der ihn einmal gefragt hat: "Hast Du Deine Leute im Griff, meine stehen alle!" Es ging um die Betriebsansiedlung „Kabelwerk“, kurz darauf folgte auch die APAWE – die Hosenfabrik, in der viele junge Menschen "auch die Freude am Nähen entdeckt" hätten. „Zwischen 1966 und 1972, da ging etwas, es gab ja nur zwei Fraktionen im Stadtrat und Franz Plank war sehr kooperativ", sagte Romstöck. Er war mit dem ein Jahr älteren Plank zusammen in die Schule gegangen.


„Kurt Romstöck ist einer, der anpacken kann“, so CSA-Vorsitzende Heidi Rackl, „und nach dem Krieg, als alles zerstört war, wurden solche Leute gebraucht.“ Romstöck war 1952 der jüngste Stadtrat, später dann zweiter Bürgermeister und von 1972 bis 1990 18 Jahre lang Oberbürgermeister. "Ich wüsste nicht, was in dieser Zeit richtig schief gegangen ist", sagte der ehemalige Stadtchef.

Die Stadtumgehungen wurden gebaut, die Jurahallen errichtet und trotz heftigster Widerstände auch der Reitstadel wieder aufgebaut. Sprichwörtlich sei Romstöcks zähe, kaufmännische Grundstückspolitik gewesen. In seiner Zeit als Oberbürgermeister hätten auch mehrere Betriebe schließen müssen, dafür konnten aber neue angesiedelt werden, so Romstöck. Die Ansiedlung von Tchibo, Burgis Kloßteig oder Bionorica seien nur einige bekannte Namen.

CSA-Vorsitzende Heidi Rackl dankte Kurt Romstöck für seine Einblicke und überreichte ihm einen Gedichtband von Helmut Zöpfl. Die Neuwahl des Kreisverbandes der Christlich-Sozialen Arbeitnehmer ergab folgendes Ergebnis. Einstimmig in ihrem Amt bestätigt wurde Heidi Rackl, ebenso die Stellvertreter Lorenz Himmler, Reinhard Brock und Leo Spitz. Kassier bleibt Josef Hierl, Schriftführerin Martha Christa. Weitere Beisitzer sind Helmut Christa, Josef Dorr, Thomas Härtl, Konrad Heck, Joseph Kirsch, Winfried Schiebel, Franz Sturm, Regina Vogelgesang und Albert Wittl.

Heidi Rackl gab noch einen Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen. So werden sich die Neumarkter an der CSA-Bezirksversammlung in Tirschenreuth am 18. November beteiligen und auch an der Landesversammlung am 25. Oktober teilnehmen. Am 23. November um 15 Uhr spricht Prof. Dr. Helmut Zöpfl in Pölling im Brixen-Stall zum Thema „Wert der Werte – Wert der Heimat“. An dieser öffentlichen Veranstaltung können alle interessierten Bürger teilnehmen.
15.10.14

"Wichtiges Signal"

NEUMARKT. Im Maiaufruf der Christlich-Sozialen Arbeitnehmer (CSA) wird in diesem Jahr besonders die niedrige Arbeitslosenquote sowohl in Bayern wie auch im Landkreis Neumarkt hervorgehoben.

Voraussetzung dafür seien eine hervorragende kommunale Wirtschaftspolitik und auch gut ausgebildete Arbeitnehmer. Sorge trägt die CSA aber auch für die Arbeitnehmer, die geringfügig beschäftigt oder im Niedriglohnbereich arbeiten. Es sei ein wichtiges Signal, dass nach langen Verhandlungen die Festschreibung eines Mindestlohns gelungen sei. Das Gesetz wird am 1. Januar 2015 in Kraft treten.

Ein Durchbruch sei auch bei der Rente gelungen, wo jetzt langjährige Versicherte mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen können. CSA-Kreisvorsitzende Heidi Rackl wies darauf hin, dass diese Regelung vor allem die rentennahen Jahrgänge betrifft. Denn heute steigen Arbeitnehmer schon aufgrund der längeren Ausbildungszeiten erst später in das Berufsleben ein. "Profitieren werden vor allem Arbeitnehmer, die unmittelbar nach der Schulzeit mit 15 Jahren ihr Berufsleben begonnen haben, und die haben nach 45 Versicherungsjahren die Rente ohne Abschlag verdient", so Heidi Rackl.

Ein großer Erfolg der CSA sei die Einführung der sogenannten "Mütterrente". Jetzt werden auch für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, drei Rentenpunkte statt einem angerechnet. Das kommt vor allem Eltern zugute, die ihre Kinder in dieser Zeit selbst betreut haben. Diese Entscheidung mache deutlich, dass die Familie für die CSU nach wie vor der Kern und das Fundament unseres Staates ist und deshalb unter besonderem Schutz steht, so Rackl.
25.04.14


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ISSN 1614-2853
19. Jahrgang
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