Christlich Soziale Union

Kritik an Seehofer

NEUMARKT. Albert Füracker hat als erster nicht-fränkischer Abgeordneter eine Debatte über einen "geordneten personellen Übergang" an der CSU-Spitze gefordert.

Der Landtagsabgeordnete, Staatssekretär und CSU-Bezirks-Chef aus dem Landkreis Neumarkt brachte es damit zu "Spiegel"-Ehren: Das Hamburger Magazin stellte ihn in eine Reihe mit CSU-Funktionären, die nach dem Wahl-Desaster Kritik am Vorsitzenden Horst Seehofer üben.


Der Parteichef solle die anstehenden Koalitionsverhandlungen in Berlin führen, wird Füracker in der Online-Ausgabe zitiert,Der oberpfälzer Bezirksvorstand sei sich aber "mehrheitlich einig, dass es parallel dazu eine Debatte über einen geordneten personellen Übergang geben müsse.

Link zum Thema: Der Spiegel
27.09.17

Wahl angenommen


Oberbürgermeister Thomas Thumann mit Gattin Carolin und Tochter Valentina im Neumarkter Rathaus
Foto: Dr. Franz Janka
NEUMARKT. Der bei der Oberbürgermeisterwahl in der Großen Kreisstadt Neumarkt erneut wiedergewählte Thomas Thumann von der Unabhängigen Parteifreien Wählergemeinschaft/Freie Wähler hat die Wahl angenommen.

Gegenüber dem Wahlleiter Christian Jäger unterzeichnete er noch zu später Stunde am Wahlabend die Annahmeerklärung.

Seine dritte Amtsperiode beginnt am 5. Dezember.


Thomas Thumann war mit 68,77 Prozent der Stimmen in seinem Amt bestätigt worden. Insgesamt kam Thomas Thumann auf 15.981 von den insgesamt 23.409 abgegebenen Stimmen. Die Wahlbeteiligung in Neumarkt lag bei 74,04 Prozent, insgesamt waren 31.617 Bürger in der Stadt wahlberechtigt gewesen.

Für ihn sei es ein "überragendes Wahlergebnis, das ich nach zwölf Amtsjahren schon als deutliche Bestätigung meiner erfolgreichen Arbeit ansehe", sagte Oberbürgermeister Thumann nach der Wahl. er sehe darin auch einen deutlichen Schub für sein "weiterhin engagiertes Wirken für die Zukunft meiner Heimatstadt" und ihrer Bürger.

"Ich bin stolz ein Neumarkter zu sein, denn die Neumarkterinnen und Neumarkter haben bei der Bundestagswahl und bei der OB-Wahl mit der hohen Wahlbeteiligung gezeigt, dass sie verantwortungsbewusst ihr Wahlrecht ausüben und sich politisch einbringen ", sagte Thumann.

Richard Graf von der CSU erhielt bei der OB-Wahl 5.936 Stimmen, das sind 25,54 Prozent der Stimmen. Dieter Ries von der Freien Liste Zukunft kam auf 5,68 Prozent der Stimmen ab, das sind 1.321 Wähler, die für ihn votierten.
25.09.17

"Mit großer Mehrheit"

NEUMARKT. Jetzt kam auch eine offizielle Mitteilung aus dem Neumarkter Rathaus: Amtsinhaber Thumann wurde mit großer Mehrheit wiedergewählt.

Bei der Wahl des Oberbürgermeisters in der Großen Kreisstadt Neumarkt wurde Oberbürgermeister Thomas Thumann von der Unabhängigen Parteifreien Wählergemeinschaft/Freie Wähler (UPW/FW) in seinem Amt bestätigt, heißt es ind er Mitteilung aus dem Rathaus.

Er kann damit am 5.Dezember 2017 seine dritte Amtszeit antreten. Thumann erhielt nach dem Ergebnis der Schnellmeldungen 68,77 Prozent der Stimmen, das sind nahezu genauso viele wie 2011 als er auf 68,67 Prozent gekommen war.


Richard Graf von der CSU wurde von 25,54 Prozent der Wähler angekreuzt, der dritte Bewerber Dieter Ries von der Freien Liste Zukunft (FLitZ) bekam 5,68 Prozent.

Die Wahlbeteiligung lag bei 74,10 Prozent der insgesamt 31.617 Wahlberechtigten. Für Oberbürgermeister Thomas Thumann stellt das Votum der Wähler "erneut ein überragendes Ergebnis dar, über das ich mich riesig freue". Er dankte den Wählern, dass sie ihm "in so großer Deutlichkeit wiederum das Vertrauen für die Zukunft ausgesprochen und damit meine erfolgreiche Arbeit der letzten zwölf Jahre so eindrucksvoll gewürdigt haben ".

Die OB-Wahl in Neumarkt findet seit 2005 getrennt von der Stadtratswahl statt. Damals war Oberbürgermeister Alois Karl (CSU) als Direktkandidat in den Bundestag gewählt worden, so dass Neuwahlen zum Oberbürgermeister außer der Reihe notwendig geworden waren. Diese fanden dann am 4.Dezember 2005 statt.

Thomas Thumann hatte dabei mit 53,59 Prozent den Sieg errungen und war damit als erster Oberbürgermeister seit 1945 ins Neumarkter Rathaus eingezogen, der nicht der CSU angehört. 2011 hatten ihn die Wähler mit 68,67 Prozent wiedergewählt.
24.09.17


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16. Jahrgang